Jedi-Trick?

„Ich bin in einer Stunde wieder hier und dann haben sie mein Medikament parat!“

sagt der Kunde, der nur kurz in der Apotheke vorbeischaut und mir sein Rezept in die Hand drückt, bevor er wieder verschwindet.

… Irgendwie erinnert mich das an einen Jedi-Trick: „Das sind nicht die Androiden, die sie suchen…“

Mal sehen‘ ob’s klappt.

24 Kommentare zu „Jedi-Trick?

    1. Nein, das hat nicht den erwünschten Effekt. :P

      Ein richtiger Mann…
      – erscheint immer persönlich. Wie ein General, der immer wieder seine Truppen inspiziert. Und wer häufig durch Geschäftsreisen abwesend ist, sei es nach Hong Kong oder halt in die nächste Apotheke, der ist wichtig!!einself.
      – bittet nie, sondern er fordert. Das würde nämlich seine Machtlosigkeit zugeben.
      – er hat im Privatleben immer Leute unter sich, nie auf gleicher höhe. Schon gar nicht über sich. Er muss doch den Jobfrust abreagieren.
      – steht um 5 Uhr auf und legt sich einen ausgeklügelten Tagesplan zurecht. Und wehe, die Pharmama spielt ihre zugeteilte Rolle nicht.

      *kalauer*

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  1. Da die Apthekerin unbedingt alle ihre Kunde glücklich machen möchte (Helfersyndrom), klappt es bestimmt ;-)

    Ich glaube, bei so viel Dreistigkeit wäre ich sprachlos.

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    1. Ich habe ja zu 95% nette und liebe Kunden. Aber es gibt auch bei mir Tage, an denen ich den ganzen Tag nicht den Mund aufbekommen würde, wenn ich bei jedem Hirndödel nur 5 Minuten sprachlos wäre.

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  2. Ja, wir hatten die Sachen an Lager.
    Allerdings … wenn nicht, dann hätte auch sein Jedi-Trick nicht sehr viel gebracht. Immerhin kann ich es auf den Mittag bestellen – also ist es in ein paar Stunden da, aber … zaubern kann ich noch nicht.

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    1. Verblüfft nachgefragt: Zaubern kannst Du noch nicht? Dann wird es aber mal Zeit, Frau Pharmama! :-)

      Lass mich raten: Der Kunde war eh erst wieder am nächsten Tag bei Euch in der Apotheke, oder?

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  3. So wie dieses ältere „Fräulein“ mit weissen Handschuhen, die ich mal das Vergnügen hatte zu bedienen:
    Da wir nicht alles an Lager hatten, habe ich Einiges auf den Nachmittag für die Dame bestellen müssen und sagte ihr auf wann wir es parat haben…
    Kurz nach der verabredeten Zeit erschien die Dame im Eingang der Apotheke,blieb dort stehen, rief laut: „Fräulein!“ und hielt ihre linke Hand aus… und schnippte lautlos mit den Fingern…
    … und wartete…
    … und schaute vorwurfsvoll…
    … und wartete…

    …bis ich ihr das „Säckli“ an die behandschuhte Hand hängte und sie von Eingang wegschwebte…

    Leute gibts..?!

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    1. na da wäre ich mit der Tüte zur dame gegangen und hätte die linke hand aufgemacht und das universelle zeichen für Trinkgeld/$$$$ gemacht.

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  4. Ganz schön dreist, sowohl der Kunde als auch die weißbehandschuhte „Dame“… Allerdings – in der noblen Seniorenresidenz, in welcher ich arbeite, haben meine Kollegen/innen und ich auch des Öfteren mit solchem Menschenschlag zu tun. Da braucht’s manchmal viel Geduld, Nervenstärke und ein ausgesprochen dickes Fell. Und die Kunst, nach Feierabend abschalten zu können…

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    1. Ich muss leider sagen, meine Grossmutter war auch ein ziemlich schwieriger Typ. Speziell, weil sie der Meinung war, dass die Pfleger im Altersheim ja schliesslich dazu angestellt waren, ihr zu Helfen (persönliche Sklaven vielleicht gar in ihrer Ansicht) .. und dementsprechend hat sie sie behandelt :-/

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