Apotheken aus aller Welt, 261: Asti, Italien

fxf aus München schickt uns dies:

diese Apotheke in Asti im Piemont/IT fiel mir als besonders hübsch auf, und da mußte ich gleich an Ihre Sammlung denken. Leider war schon geschlossen (und ich fürchterlich hungrig und auf der Suche nach einer guten Osteria), deshalb leider nur Bilder vom Äußeren. Ich bin aber sicher, daß die Apotheke innen ähnlich geschmackvoll eingerichtet ist.

 

Diese Fassade ist einfach nur … Wow!

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Ein was?

Danke noch an Alexander von pharmawiki, der mir (schon länger her) dies geschickt hat:

Kunde: „Ich hätte gerne es Hans-Rüedi.“
Ich: „Wie bitte?!“
Kunde: „Naja, die Nasensalbe, heisst die nicht so?“

Fast :-)  Sie heisst Nasensalbe Rüedi Spirig – und ich wüsste nur zu gerne, woher sie diesen Namen hat. Wahrscheinlich hiess der Erfinder so, denn es gab früher ausser von der Spirig auch eine von Streuli und noch früher von Stotz.

Apotheken aus aller Welt, 260: Bernkastel-Kues, Deutschland

Besten Dank an Silvia für dieses Prachtstück:

Mal wieder habe ich eine Apotheke fotografiert. Diesmal in Bernkastel-Kues an der Mosel, im Ortsteil Bernkastel. Die Altstadt ist wunderschön mit vielen Fachwerkhäusern, so wie auch die Apotheke.
Hübsch fand ich die Eingangstür, ich hoffe, man erkennt die beiden mittelalterlich gekleideten Männer im Glas.

Überdosis auf Rezept?

Ich telefoniere dem Arzt, um wegen einer ungewöhnlich hohen Dosis nachzufragen.

Praxisgehilfin, die zufällig auch die Frau des Arztes ist antwortet: „Das ist das, was sie (die Patientin) gesagt hat, dass sie nimmt. Also ist es das, was sie braucht!“

Sehr professionell.

Pharmama: „Wollen Sie nochmals nachfragen beim Arzt oder kann ich im Dossier festhalten ‚Wegen ungewöhnlicher Dosierung beim Arzt nachgefragt – Will es so.‘ ?“

Der Arzt hat dann die offizielle Dosierung doch noch etwas verringert. Was die Frau dann effektiv nimmt, kann ich nicht bestimmen, aber wegen mir bekommt sie keine Überdosis verordnet.

Und ja: natürlich waren das Beruhigungsmittel. Was sonst.

Sowas passiert vermehrt in den Ferienzeiten – ja, auch viele Ärzte sind in den Ferien und haben dementsprechend Vertretungen. Weil die oft nicht unbedingt Zugang zu den Patientendossiers haben, wissen sie auch nicht unbedingt was die Patienten nehmen (und wieviel) … allerdings würde ich mich da bei manchen Sachen nicht unbedingt nur auf die Aussage der Patienten verlassen.

Über das 190 Millionen Euro-„Geschenk“

Ich bin Apothekerin in der Schweiz, aber natürlich interessiert mich, was ‚äne a dr Grenze‘ – in dem Fall Deutschland so läuft. Da bekomme ich natürlich aus den Medien mit, wie sich die Öffentlichkeit über das „190-Millionen-Geschenk“ an die Apotheken aufregt. Es geht um die 25 Cent mehr, die Wirtschaftsminister Rösler den Apotheken „gönnt“.*

Mehr zufällig bin ich über dieses youtube Video gestolpert, in dem Ann-Katrin Kossendey (eine deutsche Apothekerin) gut beschreibt, um was es da eigentlich geht. Unbedingt Anschauen!

Ich denke das ist eine realistische und sehr gut herübergebrachte Beschreibung der Situation.

Toll gemacht!

* Entschuldigt bitte die übertriebene Verwendung von Anführungszeichen, aber die kennzeichnen in dem Fall nicht nur Zitate, sondern ich will den Inhalt wirklich ironisch verstanden wissen.

Gute Nebenwirkungen?

someecards.com - Why are there never any good side effects? Just once I'd like to read a medication bottle that says,

Übersetzung: Warum gibt es nie gute Nebenwirkungen? Nur einmal würde ich gerne auf der Medikamentenpackung lesen ‚Könnte Dich extrem aufreizend auf andere wirken lassen‘.

Na die Frage könnte ich beantworten: Wenn so etwas auftreten würde, würde die Firma die Nebenwirkung als Hauptwirkung vermarkten … ist so ähnlich schon vorgekommen.

Apropos Nebenwirkung, kennt ihr schon den Blogpost:  Un-/angenehme Nebenwirkungen: the good, the bad, the ugly ?