Archiv für den Monat Februar 2012

Da.

Da sind wir also, heute Morgen angekommen. Fast wäre es aber zumindest später geworden. Unterwegs zum Flugplatz, sahen wir auf der Autobahn einen Fahrzeugbrand – sollte mich wundern, wenn es da später nicht noch einen Stau gegeben hat – da müssen immer alle langsam fahren und schauen.
Als wir um 12 Uhr am Flugplatz eincheckten, sah alles noch gut aus. Juniors provisorischer Pass ( der bis auf einen weißen Streifen exakt aussieht, wie ein normaler) , wurde problemlos akzeptiert. Obwohl relativ früh dran, machten wir uns auf den Weg durch die diversen Sicherheitskontrollen. Nach dem Ticketcheck (automatisch durch Einlesen eines Strichcodes) standen wir für die Körperkontrolle an … Und wurden prompt mit allen andern (Passagieren und Crew) wieder rückwärts herausgeschickt. Wegen einem „Sicherheitsproblem“ … Mehr war nicht zu erfahren. Da standen wir also.

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Und standen.
Die nächste Info war nicht hilfreicher. Es sei ein „Technischer Defekt“. Kein Hinweis darauf, wie lange das dauern wird. Endlich ließen sie uns wieder weiter. Dadurch, dass unsere Tickets schon eingelesen wurden, spuckte natürlich das System, wir mussten separat reingelassen werden. Wenigstens haben sie innen dann so ziemlich jede Sicherheitsstation bemannt, so dass es ziemlich zügig weiterging. Bei Junior hat das System dann aus irgendeinem Grund Alarm gegeben, so dass er ( unter meiner Aufsicht) in den „Genuss“ einer Ganzkörperabtastung kam. Was sie bei einem 5 Jährigen zu finden fürchten, ist mir zwar nicht ganz klar….
Gerade noch rechtzeitig zum Boarden kamen wir beim Gate an.
Der Flug war dankbar ruhig, aber natürlich lang. Unschön auch, wenn das Bordsystem spukt, aber ( auch durch Eich) sind wir ja mit einem iPad ausgerüstet.

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Und auch wenn wir im Moment noch müde sind, gelohnt hat sich das allemal:

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Das Problem, das sie am Flugplatz hatten (und das sicher zu einigen verspäteten Flügen geführt hat) war übrigens ein 52jähriger Schweizer, der nach der Sicherheitskontrolle sein Handgepäck, das man zum Öffnen auf die Seite genommen hat, einfach geschnappt hat und weitergelaufen ist. Weil man so nicht sicher sein konnte, dass da doch etwas … Übleres drin ist, hat man alles gesperrt und ihn gesucht. Er saß dann in einer Bar. Inzwischen hat man ihn auch wieder aus der Haft entlassen…

Die schönsten Apotheken der Welt

Eine rein subjektive Auswahl, der bisher eingesendeten Apotheken: Danke für die An- und Ein-blicke!

In Europa: Schweiz: Bern, Chur, Luzern; Deutschland: Bayreuth, Ebstorf, Greifswald, Hoexter, Oehringen,Oer Erkenschwik, Konstanz, Spiekeroog, Trier; Österreich: Salzburg, Wien;  Bruenn (Tschechien), Frederikshavn (Daenemark); Frankreich: Metz, Paris, Treguier, Cluny; Irland: Dublin, Irland; Kroatien: Hvar, Split; Korsika, Leuwardeen (NL); Schweden: Malmoe, Vadstena; Tallin (Estland), Petersburg (Russland), Prag (Tschechien); Italien: Limone, Rom, Venedig; Spanien: Sevilla, Barcelona, Mykonos (Griechenland)

In Asien: Kota Kinabolu (Borneo, Malaysia); China: Hangtze, Peking, Japan (Hiroshima), Kambodscha, Thailand (Khao Lak), Laos, Nepal, Hanoi (Vietnam),

        

In Afrika: Türkei, Bethlehem, Israel, Ramallah, Äthiopien, Meknes (Marocco), Tansania, Südafrika,

       

In Südamerika: Peru, La Paz (Bolivien), Mexico (2x), Ailvia (Kolumbien)

    

In Nord-Amerika:

In Ozeanien: Greymouth (NZ)

…. Wie man sieht, gibt es in Nordamerika und Australien/Neuseeland noch viel Platz …. dafür haben wir einige aus Europa. Wie man da auch sieht, muss man nicht weit weg gehen um wahre Juwelen an Apotheken zu finden.

… Also nochmals: wenn Ihr noch Apothekenfotos habt (woher auch immer) – schickt sie mir aufs mail: pharmama08(at)gmail.com

Unterwegs …

Wir sind mal wieder unterwegs und in den Ferien. Diesmal sind wir aber ausnahmsweise gut ans Internet angeschlossen, das heisst … es wird nicht ganz ruhig bleiben hier.

Liebe Grüsse aus Khao Lak! (Noch nicht ganz, aber morgen früh sind wir hoffentlich da).

Pharmama

Sonnenlicht auf Rezept

Und man kann aussuchen, welche man will: Seychellen, Bahamas oder BoraBora gefällig?

Stimmungsschwankungen, schlaffe Haut, eine Tendenz zu Depressionen. Ganz offensichtlich fehlt Ihnen Sonnenschein. Unsere Auswahl an Supplement „Kelvin Lumen“ stellt Ihre Vitalität wieder her. Sunset Laboratorien bieten eine weite Auswahl an Sonnenstrahlen: Borabora, die Malediven, Haiti und die Bahamas – fragen Sie Ihren Apotheker. Lesen Sie die Packungsbeilage sorgfältig. Gehen Sie nicht über die empfohlene Tagesdosis. Diese zusätzliche Sonnenstrahlung sollte ihre natürliche Sonnenexposition nicht total ersetzen. Vermeiden Sie Missbrauch.

Ach, das wäre doch schön, nicht? Sonnenlicht vom Apotheker. Leider handelt es sich bei dem Produkt um ein Mini-Kunstwerk, eines von vielen von der MINIFLUX, einer Ausstellung anhand des „Festival of Lights“ in Lyon vom 8. bis 11. Dezember 2011. In Schaufenstern von Geschäften waren kleine Boxen (Mini-Galerien) ausgestellt mit den Werken von Künstlern und Designern. Passenderweise fanden sich oben gezeigte Licht-Kapseln im Schaufenster einer Apotheke 🙂

Quelle:  Vaulot&Dyevre

Das darf doch nicht wahr sein!

…. Wieso google ich wohl „Notfallpass Schweiz Flugplatz“ ?

(Auflösung später – jetzt muss ich arbeiten gehen!)

Die Grippewelle

(Locker angelehnt an die Werbekampagne einer Apothekengruppierung in der Schweiz)

Sieht das normal aus? – Triage in der Apotheke

Ich habe langsam wirklich Übung darin, Leute zu verarzten, die mit einer Wunde zu mir kommen. Mir macht auch Blut und derartiges nichts aus. In den letzten Wochen hatten wir wieder vermehrt solche, die gestürzt sind und sich etwas geschürft/aufgeschlagen/aufgeplatzt haben.

Dann gibt es solche, die mit eher ungewöhnlichem kommen – ja, man kann sich beim Inhalieren mit heissem Wasser tatsächlich das Gesicht verbrennen. Dampf enthält viel Energie und wenn man zu nahe ran geht … die Person hatte im ganzen Gesicht eine Verbrennung ersten Grades – analog einem Sonnenbrand. Autsch.

Aber es gab noch mehr (wann nicht?):

Zur Frage: „Sieht das normal aus?“

– Nein, ihr Arm ist bedeckt von einer Pilzinfektion. Schmieren sie da Canesten, Pevaryl, Lamisal oder was sie an Antipilzcreme finden können darauf. Wenn es damit nicht besser wird innert 1 Woche – zum Arzt.

– Nein, das ist Eiter, was da aus ihrem Auge kommt. Ihr nächster Stop sollte der Augenarzt sein.

– Nein, das sieht aus wie eine üble Verbrennung auf ihrem Bein. Ich kann schon fast Brathühnchen riechen.

– Nein, der Schnitt geht durch bis auf den Knochen – das braucht wahrscheinlich einen Stich oder zwei – gehen Sie in den Notfall.

… Triage ist die Abklärung, was zum Arzt gehört und wo man noch selbst behandeln kann. *Das* sind die Extremfälle – aber eigentlich machen wir das tagtäglich.

Apotheken in aller Welt, 209: Saleh, Marokko

Danke vielmals an Bettina – die Frage kann ich leider auch nicht beantworten, Ihr vielleicht?

Marokko, in Saleh (das ist die Stadt gegenüber von Rabat auf dem anderen Ufer der Bucht).
Und als zweites noch ein paramedikaler Beruf, diesmal in Rabat. (Aber wie heißt „orthoptiste“ eigentlich auf Deutsch ?)
„Orthoptiste“ ist jemand, der Krankengymnastik für Augen macht, z.B. wenn die Blickachsen nicht stimmen.

Patientenunfreundlich

Ich denke ich erwähnte schon einmal, dass das Gesundheitssystem eine Teamarbeit sein sollte. Es sind ja auch verschiedenste „Player“ darin beteiligt. Da hätten wir zuallererst einmal den Patienten. Dann den Arzt, der die Diagnose stellt. Dann die Apotheke, die die Medikamente bereit stellt, eventuell liefert, erklärt etc. Dann eventuell noch weitere, wie den Hauspflegedienst: in der Schweiz meist die Spitex.

Manchmal kommt es zwischen den Parteien zu Spannungen.

Weihnachten hatte ich welche mit der Spitex.

Die Spitex bestellt bei uns die Medikamente und Hilfsmittel, die der Patient braucht. Wir besorgen (falls noch nötig) das Rezept beim Arzt und liefern die Medikamente aus. Die Auslieferung geschieht entweder direkt an den Patienten, oder (gelegentlich) auf Wunsch auch an die Spitex, die die Sachen dann zum Patienten mitnimmt.

Die Bestellung per Fax war an einem späten Freitag Nachmittag, genauer: dem 16. Dezember. Am Montag den 19. Dezember  brachten wir die Sachen (darunter 2 grosse Pack Inkontinenzeinlagen) an die Spitex – so wie auf dem Bestellfax geschrieben.

Am Mittwoch den 21. Dezember ruft die Spitex an, wo die Medikamente bleiben. Jetzt – wir führen Buch über unsere Auslieferungen und lassen sie auch bei Annahme unterschreiben, auch von der Spitex. Also sage ich mit Bestimmtheit: „Sie wurden am Montag ausgeliefert. Sie sind bei ihnen.“

Spitex: „Ah, ok, dann muss ich wohl noch mal schauen, wo das ist.“

Am Donnerstag 22. Dezember ruft der Patient an, die Pharmaassistentin erklärt ihm, dass die Spitex die Sachen hat und sie bringt.

Am Freitag 23. Dezember ruft der Patient selbst nochmals bei uns an: „WO bleiben meine Sachen? Ich brauche sie dringend, ich habe fast nichts mehr!“

Pharmama: „Die Spitex hat sie – sie wurden am Montag an die Spitex ausgeliefert.“

Patient: „Die Spitex sagt, ihr habt sie.“

Pharmama: „Nein. Tut mir leid. Wollen sie, dass ich noch einmal der Spitex anrufe?“

Patient: „Nein, das mache ich selber.“

Ein paar Stunden später, Telefon.

Die Spitex: „Wo bleiben die Medikamente, die wir bestellt haben?“

Pharmama: „Sie meinen, die, die sie letzte Woche bestellt haben und die, die wir ihnen am Montag vorbeigebracht haben?“

Spitex: „Wir haben nichts bekommen.“

Pharmama: „Moment (ich hole die Unterlagen).. eine Frau Bader hat bei Ihnen hat den Empfang bestätigt. Die arbeitet doch bei ihnen?“

Spitex: „Jaaa… die ist sogar jetzt hier. Warten sie mal, ich frage sie.“

… lange Pause ….

Spitex: „Sind sie noch dran? Wir haben die Sachen gefunden.. Sie standen in einer Ecke“

(Ich bin sicher, sie waren schwer zu finden. Es waren ja nur 2 grosse Säcke).

Pharmama: „Dann ist das jetzt ok und sie bringen die Medikamente? Der Patient braucht sie dringend.“

Spitex: „Ja, machen wir.“

Pharmama: „Heute noch? Am Wochenende ist Weihnachten.“

Spitex: „Ja, sicher.“

Samstag 24. Dezember. Die Apotheke entsprechend beschäftigt, wie immer vor Feiertagen, ich könnte mehr Leute brauchen … Telefon.

Patient (ärgerlich): „Wo bleiben meine Medikamente?“

Pharmama: (Kurz vor dem explodieren) „Was soll das heissen? Die Spitex hat mir gestern versprochen, sie noch zu bringen!“

Patient: „Sie sind nicht gekommen. Jetzt haben sie geschlossen bis Dienstag. Meine Medikamente reichen nicht bis dann!“

Na toll.

Ich habe dann notfallmässig noch mal dieselben Medikamente zusammengesucht und einen der (vielgebrauchten) Lehrlinge losgeschickt, es auch vorbeizubringen. Am 24. Dezember.

Die Spitex, die konnte ich in dem Moment …. Grrrrr!

Apotheken in aller Welt, 208: Rom, Italien

Und noch ein Beitrag von Gudrun: Danke!

Im September war ich wieder in Rom, gewohnt hatte ich in Bracciano 40 km nördlich von Rom, dort habe ich die nächste Apotheke fotografiert. Von ungefähr dreien, die ich fand, war diese die ansehnlichste.

Die nächste römische Apotheke ist in unmittelbarer Nähe des Pantheon:

dann kommt eine im Regierungsviertel:

und eine in einer Einkaufsstraße: Via del Corso:

Wenn ich nicht wüsste, wo die Apotheken herkommen und ich hätte nur die Bilder, ich glaube ich könnte zumindest sagen „aus Italien“ – die Terracotta-Farben und die Steinarbeiten sind ziemlich typisch, finde ich. Hübsch jedenfalls!

Falsche Musterabgabe

Die Kundin verlangt bei der Pharmaassistentin etwas gegen Schmerzen, aber nicht zum Einnehmen. Die PA erklärt ihr den Unterschied der verschiedenen Schmerzpflaster. Die Kundin entscheidet sich für eines der selbst wärmenden Sorte.

Kurz vor dem Einkassieren holt die PA ein Muster von einem anderen Schmerzpflaster und legt es dazu: „Für Sie zum probieren – das ist ein Schmerzpflaster der anderen Sorte“.

Die Kundin nimmt das Muster, sagt: „Oh, gut. Dann brauche ich die Packung ja nicht zu kaufen“ … und geht damit aus der Apotheke.

Die PA ist baff – und sauer auf sich selbst. Und beschliesst das nie mehr zu machen. Von jetzt an gibt es entweder nur noch Muster von einer ganz anderen Richtung als das was gekauft wurde, oder es wird erst nach dem einkassieren dazugelegt.

Man lernt nie aus, Nein.

Apotheken in aller Welt, 207: Amrum, Deutschland

Besten Dank an Gudrun:

Um Ostern herum war ich auf Amrum (Insel in der deutschen Nordsee), wo ich häufig an dieser Apotheke in Wittdün vorbei ging. Die Straße war so klein, dass ich Probleme hatte, das Gebäude im Ganzen auf ein Bild zu bekommen – ich konnte nicht weiter weg gehen. In den Fenstern standen ein paar Hautcremedosen, aber für mehr Dekoration wäre auch kaum Platz gewesen.

Rückruf … ruf …. ruf

In Amerika hatten sie gerade eben einen ziemlich unangenehmen Medikamenten-Rückruf. Er betrifft eine Pille (orale Kontrazeptiva) – in den Packungen wurde die Reihenfolge der Tabletten (21 mit Wirkstoff, 7 mit Placebo) nicht korrekt eingehalten. Das sich daraus ergebende Problem kann man sich denken: mögliche Schwangerschaften.

Ziemlich übel, auch wenn  ich gehört habe, dass die Tabletten 2 verschiedene Farben (rosa und weiss) haben. Natürlich wurden die Pillen zurückgerufen (über eine Million Packungen) und die Patienten, die möglicherweise betroffen sind informiert. Hier sieht man zum Beispiel die Medieninfo auf youtube. Wie unglaublich beruhigend ….

Die folgende Begegnung habe ich von einem amerikanischen Kollegen (Danke J!):

Kundin: „ Also, warum haben sie mich nicht gewarnt, als ich diese Tabletten bekommen habe?“

Apotheker: „Weil wir zu dem Zeitpunkt nicht wissen konnten, dass sie nicht in Ordnung waren.“

Kundin: „Aber sie sollten das wissen!“

Apotheker: „Der Rückruf kam erst vor ein paar Tagen. Wir konnten nicht wissen, dass …“

Kundin: „Dann hätten sie sie erst testen sollen!“

Apotheker: „Wir können sie nicht testen. Wir haben die Ausrüstung nicht dafür. Das ist ein Medikament das wir so abgepackt bekommen. Die Herstellungsfirma testet die.“

Kundin: „Haben sie eine Ahnung, um was es hier geht? Ich könnte schwanger sein!“

Apotheker: „Ich verstehe das und sie haben mein Mitgefühl. Ich würde ihnen auch dazu raten, sich einen Schwangerschaftstest zu besorgen. Ich kann ihnen nur wiederholen, dass das nicht in meiner Verantwortung liegt, sondern in der des Herstellers.“

Kundin: „Ich kann es nicht glauben, dass sie mir defekte Tabletten gegeben haben. Warum haben sie sie mir gegeben?“

Apotheker: „Wie ich schon vorher gesagt habe, wir konnten nict wissen, dass etwas mit ihnen nicht in Ordnung war. Wir testen keine Fertig-Artzneimittel, das liegt im Verantwortungsbereich des Herstellers.“

Kundin: „Und was mache ich jetzt?“

Apotheker: „Ich rate ihnen, mit der Packung die sie haben, nicht weiterzufahren, den Ersatz, den ich ihnen gegeben habe zu verwenden und …“

Kundin: „Woher wissen sie, das DIE nicht auch fehlerhaft sind?“

Apotheker: „… Um ehrlich zu sein, das kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Ich kann ihnen aber sagen, dass diese Tabletten nicht von dem Rückruf betroffen sind und …“

Kundin: „Also was soll ich tun? Einfach hoffen, dass ich nicht schwanger bin und die Ersatztabletten nicht auch fehlerhaft sind?“

Apotheker: „Ich habe ihnen alles gesagt, was ich konnte. Der Fehler in den zurückgerufenen Tabletten sind höchstwahrscheinlich ein isoliertes Problem, das eine Produktionsreihe während einer bestimmten Zeit betraf in einer einzigen Fabrik. Diese Pillen hier wurden zu einer anderen Zeit und in einer anderen Fabrik hergestellt – es ist sehr unwahrscheinlich, dass sie auch defekt sind.“

Kundin: „Ich begreife immer noch nicht, wie sie so nachlässig sein konnten und mir diese zurückgerufenen Pillen gegeben haben!“

Apotheker: „Noch einmal: wir konnten nicht wissen, dass diese Tabletten fehlerhaft sind. Zu dem Zeitpunkt, als sie sie holten, waren sie noch nicht zurückgerufen und sobald wir davon erfahren haben, haben wir sie benachrichtigt.“

Kundin: „Aber sie hätten sie mir schon von Anfang an nicht geben sollen!“

… und nochmal, und nochmal.

Nicht-Apotheken in England

Von zwerg:

Meine Bilder zeigen keine Apotheken, sondern (anscheinend) gängige Alternativen dazu. Zumindest in London und Oxford gibt es solche Läden wie Sand am Meer. Ich weiß selbst nicht, was ich davon halten soll. Besonders bemerkenswert: Herbal Viagra, diese Werbung hing in der ein oder anderen Form (WE CAN HELP mit passendem Bild) in jedem dieser Läden.

Trotzdem musste ich eine Apotheke in Oxford aufsuchen.  Der guten Frau an der Theke habe ich den Namen eines Medikamentes genannt, in der Hoffnung, dass sie mir das englische Äquivalten mit ihrem schlauen Computer heraussucht (Ich wollte Sinupret.). Stattdessen habe ich etwas mit Paracetamol bekommen. Da kann sie mich noch so oft nach meinen Symptomen fragen, mein Englisch reicht dazu nicht aus; vor allen Dingen nicht mit einer kopfverstopfenden Erkältung. Und Sinupret finde ich harmloser als Paracetamol, das hätte ich wesentlich lieber gehabt.

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