Statt Postkarte …

Ein paar Stimmungsbilder von hier:

20111023-193706.jpg

20111023-193738.jpg

20111023-193801.jpg
Eine super Lodge ist das hier – leider kosten aber 2 Nächte fast soviel wie die ganze Wohnmobilmiete für die 2 Wochen … Sonst würde ich gerne länger bleiben – und mein Kuschelbär erst. Junior ist noch ganz entsetzt, weil ihm ein Affe beim Mittagessen das Brötchen geklaut hat 🙂 ansonsten genießt er es- sogar auf die Safaris darf er mit, was eher ungewöhnlich ist – aber das ist ja auch der Grund, warum wir gerade die Lodge ausgesucht haben. Heute Abend hatten wir das Glück dabei 2 Nashörner zu sehen … Und noch viel mehr.
Morgen geht es weiter, dann dauert es, bis ich wieder mal Internetzgriff habe.
Aber so beschäftigt, wie ich hier bin, vermisse ich das nicht mal.
In dem Sinn … Bis später!

Advertisements

Eine gute und eine schlechte Nachricht

Heute habe ich eine gute und eine schlechte Nachricht: Gut für mich, vielleicht nicht ganz so gut für Euch: Pharmama geht nämlich in die Ferien.

Das bedeutet, dass es hier in den nächsten 2 Wochen ruhiger sein wird. Zum Bloggen komme ich da nämlich kaum – vielleicht schicke ich aber das eine oder andere Foto.

Wünscht uns gutes Wetter, eine schöne Reise und vor allem einen ruhigen Flug (ich hasse fliegen!).

Aber bitte.

Wenn Sie ein Rezept bringen für ein Medikament -sagen wir mal Marcoumar -und danach noch ein Aspirin kaufen wollen und die Apothekerin Sie auf die (gefährliche) Wechselwirkung zwischen den beiden aufmerksam macht, sagen Sie: „Das macht nichts, ich will das trotzdem!“

Und wenn die Apothekerin sich dann weigert, ihnen das zu verkaufen, stürmen Sie aus der Apotheke, dann kommen sie nach 2 Minuten wieder zurück um weiter zu schimpfen.

Wenn auch der Kunde, der das ganze gezwungenermassen mitbekommen hat, Ihnen dann noch sagt, dass sie besser auf den Rat der Apothekerin hören, rufen sie noch in die Runde: „Ich mache ihnen einen Gefallen, indem ich diese Apotheke benütze! Aber von jetzt an, gehe ich nur noch in die (Discountapotheke), DIE stellen nie in Frage, was ich nehme!“

Und das ist natürlich viel besser für Sie.

Apotheken in aller Welt, 174: Bad Wildbad, Deutschland

Um Deine Sammlung von Apothekenbildern zu erweitern, kommen hier mal bei sonnigem Wetter aufgenommene Bilder der Flößerapotheke, in der ich arbeite.
Grüße aus dem Schwarzwald,
pharman/stefan

*Das* darf man natürlich auch – seine Apotheke vorstellen. Danke vielmals an Stefan für die Bilder seiner wirklich hübschen Apotheke – so eine Kinderecke hätte ich auch gerne bei uns! Und Roboter statt Schubladen … 🙂

Ausnahmesituationen

Kunde mit Rezept – und wie es von Zeit zu Zeit vorkommt, treten dabei einige Fragen auf. Die Pharmaassistentin ruft mich zur Hilfe.

Ich versuche das mit dem Mann zusammen abzuklären – dabei wird er zunehmend ärgerlich. Trotzdem bleibt er höflich und kooperativ. An einem Punkt meiner Befragung, lässt er durchscheinen, dass er demnächst weggeht: in die Ferien. Als ich meine Antworten habe und ihm erkläre, dass die Pharmaassistentin den Arzt anrufen muss, wegen einer Änderung, lässt er seinen Ärger durchscheinen, indem er sagt: „Ich brauche einfach die Medikamente! Ich bin auf Chemotherapie und habe nicht mehr lange zu leben.“

Rechts und links wird es ruhig. Vielleicht war das auch nur mein Eindruck, aber irgendwie scheint in dem Moment alles weiter weg. Selbst der Mann wird jetzt ganz still. Vielleicht ist ihm sein Ausfall etwas peinlich.

Einem Impuls folgend frage ich ihn: „Wohin gehen sie denn in die Ferien?“
Das muss der richtige Schritt gewesen sein, denn sein Gesicht hellte sich sichtbar auf, als er mir antwortete.

Während die Pharmaassistentin telefoniert, hatte ich noch eine sehr nette Unterhaltung mit ihm, wobei ich nicht nur von Ferienort, sondern auch von seinen Enkeln zu hören bekam, auf die er sehr stolz war.

Nachdem wir das mit seinem Rezept endlich aussortiert haben, dankt er mir tatsächlich noch.

Ich bin froh, dass ich zumindest mit den Medikamenten ein bisschen helfen konnte, aber ich denke, das war nicht der Grund für den Dank.

Es ist so wichtig, dass man nicht nur den Patienten, sondern auch den Menschen hinter den möglichen medizinischen Problemen sieht.

Hoppla?!?

Irgendwie … glaube ich, dass die Reaktion des Arztes auf die Nachricht, dass er auf das Insulin Rezept als Dosierung „vor dem Essen 5 ml injizieren“ geschrieben hat, nicht „Hoppla“ lauten sollte …