Archiv für den Monat Mai 2011

Apotheken in aller Welt, 120: Paris, Frankreich

Beitrag von Kanadafrau – die auf ihrem Blog weitere schöne Bilder aus dem Urlaub hat:

ich freue mich immer sehr, wenn du wieder ein schönes Foto einer Apotheke postest. Leider habe ich den Überblick verloren, aus welchen Ländern/Städten du schon ein Bild hast. Trotzdem habe ich letzte Woche in Paris an dich gedacht und ein paar Fotos für dich geschossen. Apotheken gab es in Paris wirklich viele, sodass ich eine Auswahl treffen musste ;). Ich hoffe, du hast sie noch nicht.

Nein, die habe ich noch nicht – und selbst wenn das einmal passieren würde: kein Problem! Das sind übrigens ein paar wirklich schöne Exemplare mit typisch französischem Charme 🙂

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Brustvergrösserung durch natürliche Cremen?

Da kam letzhin ein jüngerer Mann in die Apotheke, der sich für seine Freundin erkundigen wollte, ob es etwas gibt, um die Brust „auf natürliche Weise“ zu vergrössern – „eine Creme oder so“. Sie habe da etwas im Internet gefunden und wolle nun wissen, ob das etwas bringt.

Oh ja – weil, die Medikamente, die man im Internet so bekommen kann sind ja so zuverlässig …
Nein, ernsthaft. Damit da eine Creme einen mehr als nur etwas aufpolsternden Effekt hätte, müsste sie Hormone oder zumindest hormonartige Substanzen enthalten … und das gehörte vorher beim Arzt abgeklärt.

Wenn man sich ein bisschen im Netz umschaut, findet man einige so angepriesene Cremen. Meist haben sie exotische Pflanzen als Inhaltsstoffe – wohl in der Annahme, dass das erstens gut klingt und man zweitens behaupten kann, es wurde einfach hierzulande noch nicht untersucht, aber im Herkunftsland habe man jahrelang (oder traditionell) damit gute Ergebnisse erzielt. …Seltsam nur, dass auch in diesen Ländern die Frauen nicht mit Riesenbrüsten herumlaufen …

Ein Beispiel von einer (seriöser aussehenden) Seite im Internet habe ich auch gefunden, mit der Zusammensetzung:

Purified Water, PEG-45 Palm Kernal Glycerides, Glyceryl Stearate, Cetearyl Alcohol, Caprylic, Dimethicone, Phytol, Epimedium Grandiflorum Extract, Belamcanda Chinensis Root Extract, Carica Papaya (Papaya) Fruit Extract, Soy Isoflavones, Aloe Barbadensis Extract, Grapeseed Oil (Vitis Vinifera), Tocopheryl Acetate, Myristyl Myristate, Sodium Hyaluronate, Glycerin, Trithanolamine, Carbomer, Hyaluronic Acid, Panthenol, Methylparaben, Phenosyethanol, Fragrance.

Also, was haben wir da: Wasser, Palmenöl, Emulgatoren, Wachse, Antischaummittel …
oh, Pflanzen:

  • Epimedium Grandiflorum – bei uns praktisch unbekannt, aus Asien, soll zumindest einen Effekt auf die Durchblutung haben.
  • Belamcanda Chinensis – Leopardenblume, auch aus Asien, enthält ein Phyto-Östrogen, das sie gerade für den Einsatz bei Prostata-Krebs untersuchen (noch keine Ergebnisse)
  • Papaya: die Pflanze enthält verschiedene Enzyme, die gegen Entzündungen und zur Verbesserung der Durchblutung eingesetzt werden – im Lebensmittelgebrauch auch zum Zartmachen von Fleisch – umm, fein.
  • Soya Isoflavone: nochmals Phytho-Oestrogene. Man hat auch schon versucht die für Wechseljahrsbeschwerden einzusetzen, allerdings mit mässigem Erfolg.
  • Aloe: gibt Feuchtigkeit und pflegt die Haut
  • Traubenkerne: die enthalten Pygenol, ein Antioxidans und ebenfalls Durchblutungsverbesserer,

Dann noch mehr, unter anderem Vitamin E. Einerseits auch ein Antioxidans, also als Konservierungsmittel, andererseits pflegt es die Haut und nährt sie. Hyaluronat – braucht man zum aufpolstern des Bindegewebes und der Haut … Konservierung, Parfum …

… also: viel Zeug um die Haut zu pflegen, die Durchblutung zu verbessern, das Bindegewebe etwas zu polstern und Pflanzenextrakte von denen man weiss, dass sie etwas Phytho-Östrogene enthalten, deren Wirkung aber noch lange nicht bewiesen ist.

Das fällt in meinen Augen unter „Nützt’s nix, schadet’s nix“

Empfehlenswert? Ein bisschen aufpolstern dürfte damit möglich sein – ausserdem pflegen die Inhaltsstoffe auch die Haut und die regelmässige Massage könnte auch einen kleinen Effekt haben.
Aber eigentlich nimmt da sicherer das Volumen vom Geldbeutel ab, als das des Busens zu.

Vor Produkten von irgendwo ohne genaue Angabe der Wirkstoffe würde ich sicher ganz abraten. Man hat bei Kontrollen von am Zoll abgefangenen Mitteln schon genug mehr als zweifelhafte Inhaltsstoffe gefunden. Richtige Hormone, giftiges und inzwischen verbotene Inhaltsstoffe.

Seriöses aus der Apotheke kenne ich dagegen leider nicht – also konnte ich ihm nichts mitgeben ausser meinem guten Rat.

Spezielle Schmerzmittel

Ich schulde Euch ja noch ein paar Bilder, die ich versprochen habe mit dem iPad (das ich dank Euch habe) zu malen.

Na denn: hier kommt der erste Versuch: Crash-Test Dummy in der Apotheke

und wegen dem braucht der das:

 

 

Kein Umtausch / Retoure für Medikamente

Öfters gestellte Frage:

„Was ist eigentlich, wenn ich ein Medikament in der Apotheke bekommen habe, es dann aber doch nicht brauche – kann ich es dann zurückbringen?“

Für Medikamente, die auf Rezept abgegeben wurden ist die Gesetzgebung sehr deutlich: So steht es z.B. auch auf der Seite der Santesuisse (der Vereinigung der Krankenkassen):

Darf der Arzt/Apotheker ein Medikament, dass vom Patienten „ungebraucht“ retourniert wurde, dem Patienten voll in Rechnung stellen?

Nach erfolgter Abgabe weiss der Arzt/Apotheker in der Regel nicht, was mit dem Medikament in der Zwischenzeit geschehen ist. Es könnte schädlichen Einflüssen ausgesetzt worden sein (blieb beispielsweise lange an der Sonne liegen usw.). Aus Gründen der Qualitätssicherung darf daher ein solches Medikament nicht mehr zurückgenommen werden.

Das (ungebrauchte) Medikament wird dem Patienten voll in Rechnung gestellt. Ein Weiterverkauf ist nicht HMG (Heilmittelgesetz) – konform.

Also, das einzige, was ich mit so einem Medikament noch machen kann ist … es entsorgen.

Aber auch, wenn es sich nicht um Medikamente sondern um Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetik, medizinische Hilfsprodukte oder ähnliches handelt … ich bin einfach nicht dafür, alles einfach so umzutauschen, nur damit der Kunde zufrieden ist.

Natürlich ist die Kundenzufriedenheit wichtig … und wenn es einen triftigen Grund für die Retoure / den Umtausch gibt, dann mache ich das auch gerne. Darunter fallen z.B. Allergie gegen die Hautcreme, Defekte Produkte, das Verfalldatum ist zu knapp, das Produkt ist Verfallen verkauft worden (sollte zwar wirklich nicht passieren, aber … eben), manchmal auch noch: es wurde das falsche Produkt gekauft (und das alte ist ungeöffnet, sieht noch einigermassen aus und das ist nicht ewig und drei Tage her…), sogar wenn dem Kunden aktiv etwas empfohlen wurde und es nicht „das richtige“ war … das ist alles ok.

Ausserdem sollte das Produkt auch nachgewiesen von uns sein … dazu gibt es Kassabons und die Preisetikette auf der Packung.

Und dann gibt es die Situationen, wo ich finde, dass ein Umtausch einfach nicht angebracht ist.
Wenn man immer alles macht …das ist doch nur ein weiterer Schritt, dem Menschen die Eigenverantwortung abzusprechen. Ich meine … wenn das Problem eindeutig nicht bei mir oder dem Produkt selbst liegt, wieso soll ich und das Geschäft dann den finanziellen Verlust dafür tragen?

Also: kein Umtausch

Und jetzt verreisst mich.

*Duck und weg*

Alt und neu: Makatussin

Links alt, rechts neu.
Makatussin, das ist noch so ein Medikament, wo ausser dem Namen nichts mehr gleich ist.
Früher Makapharm, heut Gebro Pharma
Zusammensetzung
früher: 1ml (ca. 30 Tropfen) Fluidextrakt von Drosera 39mg, Liquiritia 146.3mg, Pimpinella 58.5mg, Senega 58.5mg, Thymi 175.5mg, Acidum benzoicum 4.9mg, Camphor 7.8mg, Ephedrin HCl 6.8mg, Menthol 14.6mg, Anisöl 8.8 mg, Eucalyptusöl 5.9mg

heute: pro 1g (ca. 20 Tropfen) Codein phosphas hemihydricus 13.6mg

 

Sooo süsss!

Ältere aber recht fitte Frau in der Apotheke. Im Verlauf des Gesprächs kommen wir auf ihr Alter – sie ist 91!

Wir haben leider etwas nicht und müssen es bestellen – ich frage, ob ich ihr etwas anderes statt dessen anbieten kann.

Frau: „Nein, wissen Sie, das ist nicht für mich, ich hole das für jemanden anders, die nicht mehr selber kommen kann.“

Nochmal: die Frau ist selbst 91 und macht Besorgungen für andere!

Awwww!

Und bringen sollen wir es auch nicht – sie kommt lieber selbst. Kein Wunder ist sie noch so fit.

Lächeln und … der nächste, bitte!

Diese Aussagen (die ich alle von Kunden gehört habe) sind nicht dazu angetan, mich geneigt zu stimmen:

„Haben Sie zugenommen? Ihr Gesicht sieht breiter aus.“ Danke vielmals. Ja, ich habe etwas zugelegt.

„Sind sie neu hier? Sie habe ich noch nie gesehen!“ – Nein, ich arbeite auch erst seit über 10 Jahren hier. Zugegebenermassen bin ich nicht immer hier, aber … nie?

„Sie erinnern mich an meine Tochter, die ist etwa im gleichen Alter … letzte Woche wurde sie 51.“ .… Ugh, sehe ich so alt aus? Ich bin noch nicht mal 40!

„Wenn Sie mir das nicht verkaufen, gehe ich einfach in eine andere Apotheke!“ Ok … und was machen sie denn noch hier?

„Wirklich, ich nehme meine Blutdruckmittel“ – das ist seltsam, denn ihr eben gemessener Blutdruck ist höher, als bevor sie damit angefangen haben.

„Geben sie mir doch einfach die Temesta/Stilnox/Rohypnol/Seresta ohne Rezept – das geht auf meine Verantwortung.“ – Klar, darum sind sie die Apothekerin, nicht wahr?

Apotheken in aller Welt, 119: Fort de Schoenenbourg, Frankreich

Eine „etwas andere“ Pharmacie stellt uns Leserin Anne vor:

Bei einem Ausflug ins Nordelsass, etwa 50 km westlich von Karlsruhe, fanden wir eine außergewöhnliche historische „Pharmacie“. Sie liegt tief unter der Erde im Fort de Schoenenbourg. Das ist eine Verteidigungsanlage wie ein riesiger Kaninchenbau aus Stollen und Hohlräumen, Teil der Maginot-Linie www.lignemaginot.com und sollte nach dem 1. Weltkrieg die französische Ostgrenze schützen. Unglaublich, wie viel Ingenieursleistung (eigenes E-Werk und eigenes Mini-Krankenhaus untertage) rein in diesen militärischen Zweck gesteckt wurde.
Die „Pharmacie“ ist nur durch den OP-Raum zugänglich, war also vermutlich keine reine Medikamentenausgabe, sondern wohl für Laboruntersuchungen gedacht. Das „Magasin“ liegt in einem Nebenstollen beim Krankenzimmer (oben im Regal: Wärmflaschen).
Zur Besichtigung der unterirdischen Kaserne für ca. 700 Mann und der Geschützbunker wandert man etwa zwei Stunden bei 13° durch 3 km labyrinthische Stollen und Räume. Danach, beim Blinzeln in die warme Sonne, empfand ich tiefe Dankbarkeit, dass wir und unsere Kinder bisher nur friedliche Zeiten erleben durften.

13 Grad? Brrrr. Das erklärt aber die vielen Bettflaschen im Lager …

Etwas zu spät.

Noch eine Geschichte aus Amerika:

Eine Beratung für die Pille danach – die dort übrigens „Plan B“ heisst – „Plan A“ wäre demnach verhüten … und hat fehlgeschlagen …

Apotheker: „Und wie lange ist es her, dass sie ungeschützten Geschlechtsverkehr hatten?“

Patientin: „Oh, etwa 6 Monate.“

Die Patientin war gute 90 kg schwer, aber der Apotheker dachte, sie wäre der typische übergewichtige Teenager. Dem war nicht so (oder nicht nur). Sie war im 6. Monat. Vielleicht dachte sie das Baby würde magischerweise verschwinden, wenn sie die Tablette nimmt??

So funktioniert das aber nicht. Die Pille danach wirkt nur in den ersten 72 Stunden ausreichend, danach muss man zum Frauenarzt, wo man eventuell noch etwas machen kann – allerdings: nach 6 Monaten ist das auch vorbei.

Apotheken in aller Welt, 118: Khao Lak, Thailand

Das ist ein Bild aus unseren Frühlingsferien in Thailand, Khao Lak. Das Dorf liegt etwa 1 Fahrstunde oberhalb von Phuket – ist inzwischen auch voll auf Touristen ausgerichtet, aber noch einiges ruhiger als Phuket selbst.

Apotheken hat es einige. Die hier hat mir noch gefallen: Die Kapsel-Apotheke

Woher kommen unsere Medikamente? Am Beispiel Opioide Schmerzmittel

Wer würde denken, dass unsere stärksten heute gebräuchlichen Schmerzmittel von diesem Pflänzchen abstammen:

Opioide Schmerzmittel wie Morphium sind Abkömmlinge von Opium … und das wird aus Mohnblumensamensaft gewonnen.

Wichtigste Wirkung der Opioide ist eine starke Schmerzlinderung und Beruhigung – zusammen mit einem euphorisierenden Effekt – man wird high.

Praktischerweise produzieren wir selbst in unserem Körper Opioide, die eine Rolle bei der Schmerzunterdrückung im Rahmen von Stressituationen spielen … sie werden ausgeschüttet bei Verletzungen, nach starker emotionellen Reaktionen (Endorphine)und bei UV-Licht (Sonnenstrahlung) … leider fehlt hier noch viel Verständnis über Wirkung etc.

Opioide werden in Form von Opiumzubereitungen schon seit Jahrhunderten angewendet. Beschreibungen der Wirkung des Safts des Schlafmohns finden sich schon bei Theophrastus (im 3. Jahrhundert vor Christus).
Dann ging das Wissen einige Zeit verloren. Paracelsus ist es zu verdanken, dass das Opium in Europa seit dem 16. Jahrhundert wieder in Gebrauch kam.

Im Jahr 1806 entwickelte Sertüner ein Verfahren zur Isolierung von Morphin aus Opiumextrakt – Morphin ist der Standardwirkstoff der Opioide.

Pre-war Bayer heroin bottle, originally contai...

Image via Wikipedia

Der englische Chemiker Charles Robert Alder Wright entwickelte 1873 ein Verfahren zur Synthetisierung von Diacetylmorphin, aus Morphin und Essigsäureanhydrid.
Die Farbenfabriken (heute Bayer) vermarkteten das Diacetylmorphin ab 1874 als  Heroin. Heroin wurde in einer massiven Werbekampagne in zwölf Sprachen als ein oral einzunehmendes Schmerz- und Hustenmittel vermarktet. Es fand auch Anwendung bei etwa 40 weiteren Indikationen, wie Bluthochdruck, Lungenerkrankungen, Herzerkrankungen, zur Geburts- und Narkoseeinleitung, als „nicht süchtigmachendes Medikament“ gegen die Entzugssymptome des Morphins und Opiums. – letzteres war dann etwas wo sie wieder zurückkrebsen mussten, denn inzwischen weiss man, dass alle Opioide den Nachteil haben, dass sie stark Suchtgefährlich sind – auch die anderen halbsynthetischen Derivate die entdeckt wurden:

Um 1900: Oxycodon, Hydromorphon

Und auch die vollsynthetisch hergestellten:
1939 Pethidin
1945 Methadon
1962 Tramadol
1964 Fentanyl
1975 Buprenorphin – die letzten beiden können auch via Haut aufgenommen werden – in Pflasterform

Wie alle Medikamente haben Opioide nicht nur Wirkung, sondern auch Nebenwirkungen:

Atemdepression: man atmet nicht mehr so tief / der Rhythmus verlangsamt sich. In niedriger Dosierung kann man dem aktiv und willentlich gegenwirken, indem man sich bemüht mehr zu atmen. In höherer Dosierung (höher als zur normalen Schmerzstillung nötig) kann es aber zu Atemstillstand kommen – an dem sterben diejenigen, die es missbrauchen.

Dämpfung des Hustenzentrums: Hustenmildernde Wirkung. Das war schon lange bekannt und man hat versucht die Wirkung zu isolieren. Gefunden hat man Codein (1833 auch aus Mohn extrahiert) und dann dessen Derivate: Dihydrocodein, Dextrometorphan … die meisten hustenstillenden Mittel heute sind Opiat-abkömmlinge. Man hat es leider nicht geschafft die Missbrauchs-Gefahr ganz zu eliminieren. Bei den neueren ist das allerdings besser, selektiv ist die hustenstillende Wirkung z.B. bei Noscapin.

Übelkeit, Erbrechen

sie machen Verstopfung  … und darum sind sie auch eigentlich gut gegen Durchfall. Eine Weiterentwicklung des Wirkstoffs nimmt die Rauschwirkung weg (und die Schmerzstillung), behält aber die Nebenwirkung – und schon hat man Loperamid – heute bekannt als *das* Mittel gegen Durchfall: Imodium.

Wegen dem Missbrauchspotential und der durch sie verursachten Abhängigkeit unterliegen Opioide dem Betäubungsmittelgesetz je nach Sucht- bzw. Missbrauchspotential entweder in allen Konzentrationen, ab einer bestimmten Konzentration (Codein, Tilidin mit Naloxon, Dextropropoxyphen) oder aber überhaupt nicht (Tramadol).

Potente Mittel – mit einem einfachen Anfang.

Apotheken in aller Welt, 117: En Pijao, Quindio, Kolumbien

nochmals von meinen Eltern aus Kolumbien:

Die haben Glück, dass in der Wohnung darüber jemand mit einem grünen Daumen wohnt … die Pflanzen machen das gleich viel hübscher 🙂

Und wie geht es?

Nach dem Abgeben der Medikamente auf Rezept rede ich noch etwas mit dem älteren Kunden.

Pharmama: „Und wie geht es mit dem Blutdruckmedikament? Ist ihr Blutdruck unter Kontrolle?“

älterer Kunde: „Meistens. Aber wenn eine nackte Frau vorbeilaufen würde, wäre er schon auch höher.“

Pharmama:  sprachlos.

Aber wenn wir schon mal bei nackten Frauen sind (keine Angst, nicht lange) … dazu passt das:

Morgen: Handtuch nicht vergessen!

Towel Day - Keine Panik

Wer nicht weiss, um was es geht, der kann auch hier nachlesen.
Ich bin wieder mit dabei 🙂 … allerdings zugegebenerweise nicht in der Apotheke, obwohl ich einmal zu gerne sehen würde, wie die Leute reagieren 🙂

So ein Handtuch ist wirklich eine feine Sache. Wenn ich reise, habe ich auch im Handgepäck eines dabei. Das war schon gut bei Regen, wenn es kühler wurde, als Kissenersatz, als Kleiderersatz (nachdem Junior auch die 3. Garnitur vollgekotzt hat im Flugzeug) .. als Unterlage bei heissen Sitzen im Auto und natürlich … am Strand.

Also: morgen mit Handtuch – wer macht mit?

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