Kürbis schnitzen

Kürbisse gehören für mich einfach zum Herbst – knallorange hellen sie mir noch manchen trüben Herbsttag auf.

Ausserdem: man kann sie essen (als Suppe mit Kokosmilch ein Genuss!) und Lampen kann man auch noch draus machen.
Darum schnitzen wir auch dieses Jahr wieder ein paar Kürbisse. Das ist ganz einfach:

1. Man nehme einen Kürbis (oder zwei, oder drei)

2. Man schneide einen Deckel heraus und entnehme das ganze Innengeschludder (die Kerne könnte man sammeln, waschen, rösten und essen)

3. Man schnitze Gesichter in die Kürbisse (das überlassen wir den scharfen Messern wegen aber besser Mama)

4. Man setze ein Teelicht hinein und zünde das an:

Fertig!

Die beiden stehen heute Nacht (Allerheiligen) bei uns im Fenster – damit die Geister auch wissen, wo sie hinsollen.

Schönen Allerheiligen / Halloween / Samhein Euch allen!

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Quicky (15)

„Dieses Dulcolax hat mir Durchfall gemacht – ich möchte mein Geld zurück!“

 

Dulcolax nimmt man bei Verstopfung – dementsprechend könnte man auch sagen: es hat gewirkt! Für das gibt es kein Retourgeld.

Nur eine einzige.

Älterer Mann in der Apotheke: „Ich brauche Nitroglycerin, die roten Kapseln zum auf die Zunge legen. Aber ich habe kein Rezept mehr.“

Ich kläre erst mal die Umstände ab. Einen Anfall hat er jetzt grad nicht, es ist mehr, dass er sie dabei hat. Nachdem ich mit ihm alles durchgegangen bin, was es für eine Abgabe ohne Rezept braucht, hole ich die Schachtel heraus.

Mann: „Ich brauche aber nur eine Kapsel.“
Pharmama: „Ich kann ihnen nicht einfach nur eine Kapsel verkaufen. Nur die ganze Packung.“
Mann: „Ich brauche aber keine ganze Packung, ich habe zuhause noch ein paar Kapseln.“
Pharmama: „…“ Schulterzucken und warte, bis er sich entschieden hat.

Was soll ich tun? Angebrochene Packungen kann ich nicht mehr verkaufen und so oft kommt ein Notfall nicht vor, dass ich das vor dem Ablauf  aufbrauchen werde.

Mann: „Ich bekomme sie nicht?“
Pharmama: „Entschuldigen sie … nur zum Preis der Packung.“
Mann: „Dann halt nicht.“
Und geht.

Ummm … war wohl doch nicht so wichtig?

Pay it forward

In die Apotheke kommt eine Grossmutter, die auf die Enkel-Kinder aufpassen muss und sie braucht dringend Medikamente von dem Rezept. Sie hat aber keine Krankenkassenkarte dabei … und auch nicht genug Geld.
Wenigstens weiss Sie, welche Krankenkasse es sein sollte. – Ich habe dann die Pharmaassistentin geschickt, direkt bei der Kasse anzurufen, um zu versuchen Nummer und Deckung zu bekommen.

Während sie noch dabei ist, bietet eine ältere Frau, die das ganze am Rand mitbekommen hat an, die Medikamente zu bezahlen: „Ich bezahle das!“ und streckt mir ihre Kreditkarte hin.

Wow. Sie wollte nicht mal wissen, wieviel es macht.

„Das ist so lieb von ihnen … aber wir warten noch einen Moment, ich bin sicher, wir finden die Versicherung heraus.“
Das haben wir dann auch.

Aber … das war wunderbar … und verschönert einem den Tag. Es gibt noch liebe Menschen!

Unpopuläre Wissenschaft

Based on supercomplicated physical observations, Einstein concluded that two objects may perceive time differently.
Based on simple life experience, I have concluded that this is true.

„Basierend auf super-komplizierten physikalischen Beobachtungen hat Einstein gefunden, dass 2 Objekte Zeit unterschiedlich wahrnehmen.
Basierend auf einfacher Lebenserfahrung habe ich gefunden, dass das wahr ist.“

Wie wahr, wie wahr. Noch mehr (un)populäre wissenschaftliche Erfahrungen hier.

Einfach süss.

Dilemma

In die Apotheke kommt eine ältere Dame und kurz danach ein jüngerer Herr.
Auf dem Weg zur Theke überholt der sportliche Mann die langsamer dahinhumpelnde Dame, so dass er zuerst bei der Theke – und der Apothekerin (die im Moment alleine ist) ankommt.

– Wer ist zuerst dran?
(und was macht man gegen die ärgerlichen Blicke des anderen?)