Phantombild

Ihr habt sicher schon die Phantombilder gesehen, mit denen Verbrecher gesucht werden?

Es gibt die Möglichkeit selbst im Internet ein Phantombild zu erstellen: Auf flashface findet sich ein ziemlich professionelles „Werkzeug“.

Hier ist ein Bild das ich damit erstellt habe:

Und: nein, das bin nicht ich.

Wer will, kann da aber ein Bild von sich erstellen – oder von einem Star, dem letzten Kunden oder versuchen ein möglichst hässliches oder schönes Gesicht zu erschaffen … Zeigt mir doch Euer Ergebnis! Ich bin gespannt!

Nutzniesser

Der Kunde kommt mit einem Rezept für eine kleine Packung Cialis in die Apotheke.

Ich sage ihm wieviel es kostet (es wird ja nicht von der Krankenkasse übernommen) und er meint: „Grrmmmpf. Dann überlege ich mir halt was anderes!“

In dem Moment kommt seine Frau zur Kasse und fragt was los ist. Er erklärt es ihr und sie sagt laut: „Ok, dann zahle ICH halt!“

… und dann fragt sie noch, ob eine Möglichkeit bestände mehr zu bekommen auf das Rezept.

:-)

Warmhalten bitte!

Dieses Jahr ist Fasnacht relativ früh, plus wir haben ausgesprochen kaltes Wetter. Wie hält man sich also warm?
Man zieht sich unter dem Kostüm ausreichend an: Strumpfhosen oder lange Unterhosen sehen zwar nicht toll aus, helfen aber. Handschuhe nicht vergessen!

Aus der Apotheke / Drogerie gibt es aber auch ein paar Hilfsmittel, falls es einem kalt werden sollte:

Wärmeflaschen/ Bettflaschen: nicht so praktisch zum mitnehmen, ausserdem halten sie nur ein paar Stunden.

Immerhin kann man sie wieder auffüllen, auch wenn das unterwegs nicht so gut möglich ist.

Wärmekissen / Taschenwärmer: Man klickt auf das Metallplättchen und die Flüssigkeit kristallisiert aus. Dabei wird Wärme frei. Leider hält so ein Pack auch nur wenige Stunden und dann muss es wieder regeneriert werden indem man es in Wasser kurz aufkocht und wieder flüssig macht. Immerhin sind die Dinger so klein, dass man verschiedene mitnehmen kann und nacheinander brauchen.

Thermacare: Die Bandagen gegen Rücken- und Nackenschmerzen finde ich ziemlich erstaunlich. Einmal geöffnet und an der Luft wird durch eine chemische Reaktion Wärme frei (und zwar ziemlich!) und das bis zu 24 Stunden lang. Die Bandagen sind zwar etwas gross, aber man kann sie –ausser sie unter den Kleidern zu tragen- ja auch zerschneiden und z-B. in die Handschuhe packen. Wichtig: die „Knollen“ müssen geschlossen bleiben. Nachteil: sie sind nicht wieder aufladbar.  Es gibt auch auf dem gleichen Prinzip basierende Einmal-Handwärmer, nur habe ich noch nicht gefunden, wo man die bestellen kann.

Für Taschenöfen, die mit Feuerzeugbenzin betrieben werden bekommt man das Benzin auch in der Apotheke/Drogerie. Nur: wo bekommt man eigentlich diese Öfen her?

Hauslieferungs – Horror

Hauslieferungen, die wir übrigens gratis und wann immer möglich machen -sind manchmal für die Lehrlinge, die bei uns die Auslieferungen machen gar nicht lustig.

Zum Beispiel wenn die ältere und ziemlich übergewichtige Empfängerin die Tür öffnet und kein BH anhat sondern nur ein winziges Oberteil und Unterhosen. Das ist kein Spass für unsere weiblichen Lehrlinge und kann für die männlichen schon fast traumatisch sein. Wir versichern uns dann, das es nur Frauen sind, die die Auslieferung machen – oder telefonieren vorher, dass die Kundin sich bitte etwas anzieht ….

Das Bild diene nur als „optische Hilfe“ – man muss sich das Ganze noch ohne Sweater und ohne Rock vorstellen …

Quelle: People of Walmart

Andererseits hatten wir auch schon die Situation, wo der weibliche Lehrling sich bedroht fühlte, weil bei der Auslieferung der Freund der Patientin die Wohnungstüre hinter ihr abschloss, als sie hereinkam um die Anwendung der Medikamente und das Verbandmaterial bei der Abgabe zu demonstrieren. Der Mann war unheimlich und einschüchternd und das mit Grund. Als Drogensüchtig bekannt, ungepflegt und aggressiv – und eigentlich durchaus in der Lage die Medikamente für die Freundin abzuholen.

Das nächste Mal habe ich mit der Kundin verabredet, dass der Freund die Produkte holen kann, der ist nämlich gut zu Fuss – Falls doch einmal jemand gehen musste, verbot ich ihr in die Wohnung hineinzugehen und wenn möglich schickte ich da einen männlichen Lehrling.

Gottseidank kommen so Sachen nicht allzu häufig vor.

Labor ist gefährlich …

Das habe ich auch schon erwähnt.
Heute sehe ich in den Nachrichten gleich 2 Vorkomnisse mit Chemikalien aus/in der Apotheke:

Sprengstoffalarm in der Apotheke.

50 Menschen mussten evakuiert werden, weil eine Apothekerin eine Säure im Regal hat austrocknen lassen. Die verdickte Pikrinsäure hätte beim Herunterfallen eine stärkere Explosion als Dynamit auslösen können.

In einigen -vor allem älteren- Apotheken kann man wirklich überraschendes unter den Chemikalien finden. Im Laufe der Zeit häuft sich da einiges an – und wenn man da nicht regelmässig Kontrollen macht …

So wundert es auch nicht gross, wenn man den nächsten Artikel sieht:

Lebensgefährliche Beute: Einbrecher stehlen Zyankali

Nach einem Einbruch in eine Apotheke im unterfränkischen Kreis Miltenberg warnt die Polizei vor höchst gefährlichem Diebesgut. Offenbar entwendeten die unbekannten Täter nicht nur Bargeld und teure Medikamente – sondern auch das tödliche Gift Zyankali.

Da kann man nur hoffen, dass die Einbrecher das weisse Pulver nicht mit Kokain oder derartigem verwechseln und schnupfen …

Quicky (10)

„Ich bin allergisch gegen das Medikament, das mein Freund einnehmen muss. Können wir trotzdem küssen und Sex haben?“

Naja, wenn er sie schluckt, sind sie ja nicht mehr im Mund, dass man noch Kontakt damit hätte. Und im Sperma finden sich höchstens noch Spuren der Abbauprodukte. Also: Ja.

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