Wer hat …

Ein Mann kommt in die Drogerie: Wer hat meiner Frau Alleskleber statt Zahnpasta verkauft?“

– Großes Schweigen. Dann meldet sich kleinlaut der Lehrling.

Der Mann gibt ihm fünf Euro und sagt: „Danke, mein Junge!“

Den fand ich noch herzig. Ist natürlich ein Witz.

Andere Medikamente?

Bei Neukunden soll man wegen möglicher Wechselwirkungen immer abklären, ob der Kunde noch andere Medikamente einnimmt. Manchmal ist es aber ein Problem, weil nicht jeder, das was er nimmt, auch als „Medikament“ ansieht…

Apotheker: „Nehmen sie im Moment andere rezeptpflichtige Medikamente ein?“
Patient: „Nein.“
Apotheker: „Und Vitamine oder pflanzliche Medis?“
Patient: „Ja, etwas für meine Lungen, damit ich besser atmen kann.“
Apotheker: „Und wie heisst das?“
Patient: „Rimifon, einmal täglich.“
Apotheker: (hoppla!) „Danke, ich halte das so in ihren Unterlagen fest.“

P.S. Das ist ein Antibiotikum, das man praktisch nur zur Behandlung der Tuberkulose braucht – demnach ist es für die Lunge, aber definitiv ein Medikament – sogar eins, bei dem man sehr aufmerksam sein muss was die Kombination mit anderen Medis anbelangt.

Rauchende Mütter

Aus einer Radioshow in Sydney, Australien:

„Hallo, geht Nikotin in die Muttermilch über?“

„Warum wollen sie das wissen?“

„Weil so ein Baby aufziehen ist sehr stressig und ich sehe immer Raucher aussen vor den Gebäuden stehen und sie sehen so ruhig aus, da dachte ich, ich fange auch an zu rauchen, um mich zu beruhigen.“

Leider …

… bin ich nicht dazu gekommen einen neuen Artikel für heute zu schreiben.

Aber inzwischen findet sich einiges in den Archiven, vielleicht schaut man da mal rein?

Morgen gibt’s wieder Neues, versprochen!

Pharmama

Nur nicht aufregen

Ein Kunde kommt mit einer  Flasche Comilfo, die er bei uns bestellt und gekauft hat, knallt sie der jüngsten Lehrtochter auf den Ladentisch und fährt fort sie praktisch anzuschreien:

„Ich will einen Ersatz! Diese Flasche ist defekt! Sie hat einen falschen Einsatz! Das müsste einer zum Tropfen sein und nicht zum schütten! Und das ist schon einmal passiert! Ich verlange, dass sie eine neue bestellen und sie mir ersetzen!“

Er wirft ihr noch seine Visitenkarte auf den Tisch und stürmt aus der Drogerie. Die erschreckte Lehrtochter hat währenddem kein Wort herausgebracht.

Auch gut, bei Reklamationen soll man nämlich zuerst einmal zuhören. Ich beruhige sie erstmal und sage ihr, dass ich mich darum kümmere und ihn auch nehme, wenn er wiederkommt.

Das Ganze ist mir allerdings etwas suspekt. Ein falscher Einsatz? Aussen auf der Comilfo Flasche steht nur „äusserliche Anwendung“ …

Nun, bestellen wir mal eine neue Flasche und sehen sie uns an.

Die neue Flasche kommt und hat genau denselben Ausguss. Sie kommt in einer Schachtel – allerdings ohne Packungsbeilage.

Zeit die Firma anzurufen.

„Ah“ sagt die nette Dame am Telefon, „ich denke ich weiss, warum sie anrufen.“

„Ja? Sage ich, warum denn?“

Dame: „Sie wollen fragen, ob man das noch Einnehmen kann, weil ja nichts mehr draufsteht.“

Pharmama: „Fast. Es geht um einen Kunden, der sich beschwert, weil es keinen Tropfer mehr auf der Flasche hat …. aber wahrscheinlich nimmt er es schon ein, sonst bräuchte er es ja nicht zu tropfen.“

Die Sache war dann schliesslich so: Comilfo Kräutertropfen sind ein Produkt vergleichbar mit Melisana Klosterfrau Melissengeist oder Carmol Tropfen. Nur hat die Frau des bisherigen Inhabers des Patentes es nach seinem Tod unterlassen die Tropfen neu registrieren zu lassen als Heilmittel. Demnach darf nicht mehr draufstehen, dass man es auch einnehmen kann und nicht nur äusserlich für Umschläge brauchen … und demnach darf offenbar auch kein Tropfer mehr drauf-sein.

Das Produkt wurde nun aber von einer neuen Firma übernommen und sie arbeiten an einer Neuregistrierung, wie mir die nette Dame zusicherte. Man könne es auch weiterhin einnehmen bei Magenbeschwerden und ähnlichem … und ich dürfe das dem Kunden auch so sagen.

Das mache ich dann auch. Ich telefoniere ihm und erkläre das Ganze. Am Telefon ist er einiges anständiger als im Geschäft.

Und ich biete ihm an, eine Flasche mit Pipette dazuzugeben – da ja der Einsatz offensichtlich nicht bald ändern wird.

… Kunde zufrieden – und ich hab‘ auch wieder etwas gelernt.

JederMann tut es

Fundstück im Netz:

Da wollten Forscher in Kanada eine Studie machen und Porno-schauende Männer mit solchen vergleichen, die das noch nie getan haben.

Sie mussten die Studie dann einstellen.

Übersetzung: Forscher an der Universität von Montreal kamen zur erstaunlichen Erkenntnis, dass Männer Pornographie anschauen.

Alle.

Die Kanadischen Wissenschaftler wollten ursprünglich Nicht-Porno-Schauer mit ihren Visuell-Geilen Gegenstücken vergleichen, aber stiessen dabei auf ein Problem: Sie fanden dass die erste Gruppe nicht existierte.

„Wir begannen unsere Forschungsarbeit damit Männer in den 20ern zu suchen, die nie Pornographie konsumiert haben.“ sagt Professor Simon Louis Lajeunesse. „Wir konnten keine finden.“