Archiv für den Monat Februar 2009

passend zur Fasnacht: Antibiotika und Alkohol

„Liebe Pharmama,

Ich nehme Antibiotika und ich möchte  an Fasnacht gerne das eine oder andere Glas Alkohol trinken. Was soll ich tun?“

Ärzte (und die Packungsbeilage diverser Medikamente) raten einem oft Alkohol und Antibiotika nicht zu mischen und das aus gutem Grund. Exzessiver Alkoholgenuss kann einen Einfluss auf das Immunsystem haben, zur Austrocknung führen und die Krankheitsdauer verlängern.

Und es gibt ein paar Antibiotika die wirklich Wechselwirkungen mit Alkohol haben. Nämlich:

Metronidazol (Flagyl, Arilin, Metrolag)

Nebenwirkungen beinhalten: Flush (Hitze, Rötung), Atemlosigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerte oder unregelmässige Herzrhythmus, Niederiger Blutdruck, Übelkeit und Erbrechen. Man nennt das auch den Antabus-Effekt*

Trimethorprim (wie in Bactrim, Cotrim, Nopil, Cotrimoxazol, Escoprim, Lagatrim) – Die Wirkung ist ähnlich wie Metronidazol

Und einige der selten gebrauchten Antibiotika wie:

Furazolidione, Griseofulvin und das Antimalariamittel Quinacrin – diese Wirkstoffe scheinen in der Schweiz aber v.a. in der Tiermedizin eingesetzt zu werden.

Wenn man aber nicht auf einem der erwähnten Antibiotika ist, kann man zumindest riskieren ein Glas Alkohol zu trinken. Wichtig ist aber sonst genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen, damit man nicht dehydriert.

Bildquelle

* Antabus (Disulfiram) bewirkt in Zusammenhang mit Alkohol eine derartige Übelkeit, dass man das Medikament auch gegen Alkoholismus einsetzt: in Form von Tabletten, die man (meist unter Aufsicht) täglich einnehmen muss. Wenn man dann trotzdem Alkohol trinkt … wird man es ziemlich bereuen. Übelkeit und körperliche Reaktionen bis zum Kreislaufkollaps.

Advertisements

reif fürs Bett

Ok, da hat es mich nach Junior und Kuschelbär nun also auch erwischt. Ich bin voll erkältet. Nase läuft wie ein Wasserhahn, Augen tränen, Nebenhöhlen (und Ohren) zu.

Nur kann ich mich nicht ins Bett legen wie die beiden. Junior ist heute bei meinen Eltern, Kuschelbär versucht gesund zu werden und ich … ich arbeite. Und versuche weder Kunden noch Mitarbeiter anzustecken (d.h. ich dope mich vorher – bin ja an der Quelle – und während der Arbeit heisst es immer wieder Hände waschen und desinfizieren).

Warum ich nicht frei mache? Nun, das ist nicht ganz so einfach.

Da hätten wir einerseits die Arbeitsmoral, die mir schon früh eingeimpft worden ist und im Studium noch weiter vertieft wurde.

Gesetzlich muss ja immer ein Apotheker in der Apotheke anwesend sein – sonst darf man gar nicht aufmachen. Und da bei uns Apotheke und Drogerie zusammen ist, bleibt dann auch die Drogerie zu.

Dann ist bei uns in der Apotheke die Situation so, dass jeweils nur 1 Apothekerin da ist – das ist auch ein Rentabilitätsproblem: es kann sich heute kaum mehr ein Geschäft leisten mehr als einen Apotheker gleichzeitig arbeiten zu lassen. Heute bin ich die Apothekerin.

Ich kann es auch nicht einfach an meine Kolleginnen abgeben, denn eine davon ist in den Ferien und die andere arbeitet demnach im Wechsel mit mir. Wenn ich jetzt anrufe und sie auch noch mit meiner Arbeit belaste, kann ich davon ausgehen, dass sie nachher so kaputt ist, dass sie eine Auszeit bräuchte. Das ist also wirklich nur etwas für äusserste Notfällle.

Deshalb bin ich heute halt am Arbeiten. Keine Angst, ich stecke dich nicht an, wenn Du vorbeikommst (obwohl das Umsatzfördernd wäre).

Wenn Du also eine voll verschnupfte Apothekerin siehst, sage nicht: „Ah, sie können auch krank werden?“ oder „Apotheker hilf dir selbst“ sondern: „Gute Besserung!“ – das kann ich (und jeder andere) brauchen.

Haarige Angelegenheit

Kunde ruft in die Drogerie an: „Kann man eigentlich ein Bad nehmen in Benzin?“

Drogistin: „Äh, wie kommen sie denn auf so etwas?“

Kunde: „Meine Kollegen an der Uni haben mir, als ich betrunken war und geschlafen habe Nagellack über mein Haar geleert. Und jetzt ist mein Haar und mein Oberkörper etwas …. krustig“

Drogistin (denkt: nette Kumpels): „Das mit dem Benzin ist keine so gute Idee. Auf der Haut löst sich das schon ab – besser mit Aceton als mit Benzin, aber eine grossflächige Anwendung ist nicht zu empfehlen. Und im Haar … wahrscheinlich wäre es das Beste es abzuschneiden. Kurze Haare und Glatze sind ja wieder im Kommen.“

Kunde:Aber es hat so lange gedauert, bis ich es auf meiner jetzigen Länge habe! Und ich habe es erst gerade gefärbt!“

Mal ganz abgesehen davon wie brandgefährlich das sein kann. Gerade habe ich noch gelesen, dass sie bei den neuen Läusemitteln warnen (die mit Silikonöl drin), dass man nicht raucht während man das einwirken lässt weil es sich sonst entflammen könnte … Wush! Läuse weg. (Haare allerdings auch…)

Unbedingt zu vermeiden

Der heutige Blogpost ist sozusagen ein Gastbeitrag von Nicole aus Hessen. Ich danke vielmals für den Lacher!

Eine kleine Ansammlung von Sätzen, die wir in unserer Apotheke tunlichst vermeiden sollten.

„Bringen sie ihre alte Schachtel mit“ / „Haben sie ihre alte Schachtel dabei?“

oder ähnlich:

„Bringen sie ihre Alte mit / Haben sie ihre Alte dabei?“

… Beides Fragen nach der bisherigen Medikation, die ziemlich missverstanden werden können….

„Soll ich ihnen eins runterholen?“

Aus dem Lager natürlich … diese zweideutigen Sätzchen können einen manchmal wirklich in Schwierigkeiten bringen!

„Kann ich es ihnen besorgen?“

„Kann ich es ihnen bestellen“, ist besser, aber leider auch nicht so optimal. Oftmals bekommst du dann vom Kunden zu hören: „Ja ich weiß nicht, ob sie das können?“

„Haben sie ihren Stecher dabei?“

Gemeint ist eine Stechhilfe für die Blutzucker-messung. Dazu muß man sagen, daß bei uns in Hessen der Ausdruck „Stecher“ eine etwas abfällige Bezeichnung für den Freund einer Frau ist.

„Na, da haben sie ja ne riesen Latte!“

Ja, ja manchmal sagt man Dinge. Der Kunde hatte aber auch einen riesen Einkaufszettel dabei um seine Hausapotheke wieder aufzufüllen.

Wer kennt noch mehr?

Übrigens: Wenn jemand eine lustige Begebenheit weiss in und um die Apotheke oder Drogerie und sie gerne hier sehen möchte, darf man sie mir gerne mailen (pharmama08(at)gmail.com. Ich veröffentliche es nach Wunsch auch ohne Autorenangabe.

Ablaufdaten

Neulich in der Apotheke:

Kunde: „Sie haben mir ein abgelaufenes Medikament verkauft!“

Pharmama: „Oh. Das ist fast nicht möglich, wir kontrollieren die Ablaufdaten regelmässig.“

Kunde: „Und was ist das dann? Da steht drauf FEB 10! Und jetzt ist …“

Pharmama: „Ja, das bedeutet aber Februar 2010. Nicht der 10. Februar.“

Dasselbe Problem gibt es auch mit Leuten, die das Herstellungsdatum (MFD) für das Verfalldatum (EXP) halten. So wie hier.

5 Uhr morgens

… und ich sitze mit Junior vor dem Fernseher und schaue „Cars“, bis er sich wieder runtergeschraubt hat.

Junior ist seit dem letzten Ferienmorgen krank. Hohe Fieberschübe, Schnuddernase nach dem 2. Tag, voll verklebte Augen, Appetitlosigkeit.

Wahrscheinlich eine Virusinfektion, die jetzt zudem noch mit einer Superinfektion einhergeht: der Schleim wird langsam gelb.

Ich gebe Algifor Sirup, wenn er über 38.5 °C Fieber hat, Salzwasser Nasentropfen zum spülen, Triofan Tropfen vor dem Schlafen und Augentropfen mit Antibiotika.

Eigentlich dachte ich, dass es langsam besser wurde, aber vorher hat er uns aus dem Bett gejagt (er schläft jetzt schon die 3. Nacht bei uns), weil er kaum mehr Luft bekam und auf einmal anfing beim Einatmen so ein Pfeifgeräusch zu haben. Im Badezimmer den Wasserhahn voll heiss aufgedreht und ihn Ventolin inhalieren lassen (noch von seiner üblen Erkältung als er knapp 1 Jahr alt war übrig) und inzwischen geht es wieder.

Nur die Nachbehandlung mit Augen- und Nasentropfen hat ihn noch mehr aufgeregt (die hasst er) und darum sitzen wir – weil im Moment an Schlaf nicht mehr zu denken ist) halt vor der Glotze und schauen sein geliebtes „Auto“.

Ja, ich weiss das das nicht gut ist, aber das  ist eine Notsituation!

Und heute geht’s zum Arzt!

Kastanienbraun

Männlicher Kunde: „Entschuldigen sie bitte!“

Drogistin: „Kann ich ihnen helfen?“

Kunde: „Meine Frau hat mich hierher geschickt und gesagt, ich soll ihr ‚Kastanienbraun‘ mitbringen. Ich kann es nicht finden.“

Drogistin: „Ist das Haarfarbe oder Make-up, was sie will?“

Kunde: „Keine Ahnung. Sie hat nur gesagt Kastanienbraun.“

Drogistin: „Hat sie gesagt welche Marke?“

Kunde: „Nein, nur Kastanienbraun.“

Drogistin: „Ok, also für mich hört sich das nach Haarfarbe an. Schauen wir uns das mal an…“

Beide gehen zu den Haarfarben und die Drogistin fängt an jede Marke (und da gibt es einige) nach der Farbe Kastanienbraun zu durchsuchen. Der Mann steht währenddessen einfach daneben.

Nach etwa 10 Minuten:

Drogistin: „Da haben wir es. Garnier Haarfarbe, Kastanienbraun.“

Kunde: „Sind sie sicher, dass es das ist? Ich möchte nicht nach Hause gehen, feststellen dass es nicht das richtige ist und wieder zurückkommen müssen.“

Drogistin: „Sie könnten ja ihre Frau anrufen und fragen.“

Kunde: „Sie ist nicht Zuhause. Oh. Warten sie mal.“

Er zieht einen Zettel aus der Hosentasche und liest ihn.

Kunde: „Ja. Garnier, Kastanienbraun. Das ist es.“

Drogistin: „Äh, sie hätten uns eine Menge Zeit sparen können, wenn sie die Notiz vorher gelesen hätten.“

Kunde: (Ärgerlich) „Das ist das Problem hierzulande! Niemand will mehr arbeiten!“

Ja, klar.

Telefon an den Arzt

Telefon an den Arzt, der nicht gerne Telefone bekommt von der Apotheke.

Arzt: Ist da ein Problem mit dem Antibiotikum, das ich aufgeschrieben habe?“

Apotheker: „Nein, … aber mit dem zweiten Medikament auf dem Rezept haben wir Bedenken.“

Arzt: „Aber ich habe nur ein Antibiotikum darauf aufgeschrieben!“

Apotheker: „Genau das haben wir uns gedacht. Sie sehen also warum wir zögern die 100er Packung Dormicum die unter dem Antibiotikum steht abzugeben …“

Von da an war der Arzt irgendwie netter am Telefon.

Abwesenheitsnotiz

Sehr geehrter Blog-Besucher,

leider bin ich im Moment ferienhalber abwesend. Ihr Kommentar wird umgehend nach meiner Rückkehr in einer Woche bearbeitet (ok, vielleicht habe ich doch noch Zugang zum Internet, in dem Fall könnte es auch etwas früher sein).

In dringenden Fällen … kann ich es auch nicht ändern. Für allfällige Blog-Entzugssymptome wenden sie sich bitte an Ihren Apotheker oder beachten sie die Blogs auf der Patientenliste.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Pharmama

Noch kein Valentinstag-geschenk?

Blumen und Pralinée sind ja ok, nur halten sie nicht sehr lange.

Schmuck dagegen … ahhh, besser. Aber teuer.

Das hier ist doch mal was anderes – genau das richtige für die Freundin, die schon länger auf etwas bestimmtes wartet. Und dann kann man gleich noch testen, ob sie auch wirklich Humor hat.

Was in der Geschenkbox aussieht wie ein Ring entpuppt sich als Tasse. Immerhin mit 2 Karat Gold (oder Silber) und Swarowsky Kristall.

Also mir gefällt die Tasse! Erhältlich z.B. hier.

Und falls sie kein Humor hat, schenkt man vielleicht grad noch eine Packung Beruhigungstee dazu. Das gibt’s in Apotheke oder Drogerie.

nervige Vertreter – die Fortsetzung

(Fortsetzung) Wer denkt, damit hat es sich, irrt.

7 Tage nach dem Telefon mit der Vertreterin bekomme ich 3 Packungen von dem Mittelchen geliefert von der Firma. Auf meine Reklamation hin faxen sie mir den Bestellschein – den natürlich nur die Vertreterin ausgefüllt hat, keine Unterschrift oder Stempel von uns.

Ich koche – meine Kollegin ruft darum der Vertreterin an.

Sie kann das sehr gut: „Da muss ein Missverständnis vorliegen … wir haben keine XX bestellt ….

Nein, wir brauchen die auch nicht, bestätigen sie bitte heute noch, dass sie die zurücknehmen ….

Nein, wir MÜSSEN die nicht an Lager haben … ja, auch nicht, wenn wir die Werbung auf dem Bildschirm haben …

Nein, zu der Kette gehören wir nicht, wir haben auch keine Verpflichtung …

Sie sollten sich wirklich vorher etwas über ihre Kunden informieren und nicht einfach etwas annehmen …

WAS? Sie haben keine Zeit heute? Wir hatten an dem Samstag an dem sie angerufen haben auch Zeit für sie und sie machen das mit den Retouren heute noch. Ja. Auf Wiederhören!“

(Manchmal muss man nicht beide Seiten einer Konversation hören um zu wissen, wie es läuft)

Jedenfalls geht die Ware wieder zurück.

1 Woche später ruft dieselbe Vertreterin wieder an. Ich übernehme das Telefon. Sie will wissen, obdie Ware gut angekommen ist“ (!) Ist die Frau blöd oder hat sie so ein kurzes Gedächtnis?

Pharmama: „Die Ware ist angekommen und ich habe sie wieder zurückgeschickt. So wie ich es ihnen gesagt habe. … Nein, wir haben keine Verpflichtung das an Lager zu nehmen…. Entschuldigung, hören sie überhaupt zu wenn wir ihnen etwas sagen? Wenn sie mir nicht glauben, fragen sie die Leute, die den Vertrag  wegen der Werbung gemacht haben.  Wiederhören.“

Echt. SO NICHT!

nervige Vertreter

Da schickt mir doch die sunrise einen Brief mit folgendem Text:

Sie haben sich vor kurzem für Sunrise click&call 15000+ entschieden. Dafür danken wir ihnen nochmals herzlich. …Leider ist Ihre Anmeldung bis heute nicht bei uns eingetroffen… Bitte unterschreiben Sie…

Darauf werde ich nicht mal antworten, geschweige denn das unterschreiben und zurückschicken, denn das stimmt einfach nicht. Vielleicht versucht das einer dieser Telefonvertreter einfach bei allen, die er kontaktiert hat – selbst wenn sie auf Telefonwerbung so allergisch reagieren wie ich.

Es gibt einfach unmögliche Vertreter. Die haben wir in der Apotheke auch. So wie vor ein paar Wochen.

Am Samstag bekomme ich ein Telefon von einer unglaublich aufdringlichen Vertreterin, die mir 3 Packungen von ihrem Mittel schicken will, weil wir ja im nächsten Monat Werbung dafür auf unserem Bildschirm im Laden machen. Nun, das mag sein, dass die Werbung da läuft, allerdings wird das von der Zentrale organisiert und das bedeutet nicht, dass ich darum die Produkte, die da beworben werden auch an Lager nehmen muss. Das liegt nämlich in der Eigenverantwortung von jedem Geschäftsführer. Die Vertreterin besteht jedoch darauf, dass ich das müsse und sie werde 3 Packungen schicken. Meine Antwort darauf: Nein!

Ehrlich, ich brauche dieses spezielle Mittelchen nicht. Ich möchte jetzt hier nicht die Firma diffamieren, aber ich kann ich mir nicht mal im Ansatz vorstellen, wie die in der Werbung versprochene Fettverbrennung und „Fettumverteilung“ vor sich gehen soll. Mal abgesehen davon, dass das biologisch nicht möglich ist: Ich kann meinen Körperzellen nicht sagen: „He Fettzellen! ein bisschen weniger an den Hüften und mehr am Busen, dann könnt ihr bleiben, ok?“ und genauso wenig überzeugt bin ich von ihrer anderen Indikation: der Gewichtsabnahme. O-Ton Werbepamphlet „… in Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung und körperlicher Bewegung.“ – Dann nimmt man auch so ab, da brauche ich nicht noch irgendwelche Kapseln zu schlucken.

Das Mittel ist entsprechend auch nicht als Medikament sondern nur als Nahrungsmittelzusatz zugelassen.

Langer Rede kurzer Sinn: die Zentrale kann zwar entscheiden dafür Werbung zu machen, ich kann mich aber genauso dafür entscheiden das Mittel nicht zu empfehlen und es auch nicht an Lager zu nehmen. Wenn es jemand will, kann ich das auch über unseren normalen Lieferanten bestellen.

(Fortsetzung folgt)

Was die Leute so auf meinen Blog bringt

200 kondompackung – Aha, Du hast was vor, sehe ich. Leider kann ich da auch nicht weiterhelfen. Die Packungen die wir verkaufen haben nur 6 oder 12 Stück drinnen.

medikament für mann lang mache – Ja was genau: die Körpergrösse oder nur ein bestimmtes Stück vom Mann? Für ersteres gäbe es eventuell Wachstumshormone solange die Knochen noch nicht fertiggewachsen sind, für letzteres: permanent: gar nichts, momentan: wenn’s nicht klappt, vielleicht Viagra?

Husten gegen Zäpfchen – Hast Du etwas gegen Zäpfchen und denkst es hilft als Protest zu Husten? Oder ist da wohl eher gemeint: Zäpfchen gegen Husten. Da gäbe es jedenfalls ein paar: Hederix, Rectoseptal, Tussanil.

was passiert wenn paracetamol zäpfchen in die vagina kommt – Wie das wohl passiert ist? Sollte jedenfalls nicht allzu tragisch sein. Es wird schmelzen und ein Grossteil wieder herauskommen. Sehr Hautreizend dürfte es auch nicht sein. Bloss: eine Wirkung hat man da angewendet keine.

dafalgan geraucht – WAS? Ist das der neuste Trend? Das ist zum einnehmen (oder einführen, wenn es Zäpfchen sind), nicht zum rauchen!

abgabe von kapseln statt tabletten bei omeprazol – Hmmm. Da hat wohl jemand ein anderes Generikum als das bisherige bekommen. Die Wirkung dürfte aber diesselbe sein.

wie teilt man am besten kapseln ?gar nicht! Kapseln sind nicht zum teilen da. Mit dem Messer zerquetscht man sie nur und wer sie aufmacht… also das bisschen Pulver in gleiche Teile zu bekommen halte ich auch für sehr schwierig. Und man sollte auch bedenken, dass viele Kapseln einen Überzug haben, den man nicht zerstören sollte. Mehr über’s Teilen hier.

kann der apotheker eine rezept kopie erkennen ? – Häufig ja. Und wehe Dir, wenn dem so ist! Rezepte fälschen ist Urkundenfälschung und wird verfolgt und bestraft. Ausserdem geben wir die Informationen an die anderen Apotheken weiter … und an den Arzt von dem das Rezept ist. Das gibt endlose Folgeprobleme für Dich. Tu’s nicht!

bekommen ärzte rückmeldung über nicht eingelöste rezepte ? – Nein. Es ist Dir überlassen, ob und wo Du ein Arztrezept einlöst. (Auch wenn es Ärzte gibt, die die Patienten zwingen sie gleich bei ihnen zu kaufen oder sie nur an eine bestimmte Versand-Apotheke faxen: Selbstdispensation hat noch sonst so ein paar Haken …)

blutiger und stark verschleimter stuhl ist das gefährlich ? – Ja! Geh’ zum Arzt. Das tönt nach einer ziemlichen Infektion.

noro virus toilette zu spät – Danke, das war sehr bildlich. Mehr brauche ich nicht zu wissen. (Bäääh)

bekomme ich anfangsmilch auf kassen rezept ? – Nein. Es gibt ja auch kein Brot, kein Mineralwasser oder andere Lebensmittel, die die Krankenkasse zahlt. Warum auch?

apotheker lehre Bewerbung – Also SO wird das nichts. Erst mal solltest Du Dich über den Beruf informieren, der Dich interessiert  – und im Fall Apotheker wirst Du dann schnell merken, dass das ein Studium ist und keine Lehre!

Sie brauchen die für WAS?

Kunde kommt in die Drogerie: „Ich brauche eine Binde.“ (zum verbinden natürlich)

Drogistin:  „Wie breit muss sie sein?“

Kunde: „Ich bin mir nicht ganz sicher, ich brauche sie für meinen Wecker“

Drogistin: „Entschuldigung, für was???? (Gesicht ein grosses Fragezeichen)

Kunde: Wissen sie, der Wecker klingelt nämlich nicht, sondern vibriert und wenn ich ihn unter dem Kopfkissen habe, merke ich es nicht immer.“

Darum will er ihn jetzt zum schlafen ans Bein binden…

Nach einer Anpass-probe mit besagtem Wecker, kauft er sich eine Sportverband: elastisch, hautfarben, 6 cm breit.

%d Bloggern gefällt das: