Archiv für den Monat Dezember 2008

Wünsche zum neuen Jahr

Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit

Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid

Ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass

Ein bisschen mehr Wahrheit – das wäre was

Statt so viel Unrast ein bisschen mehr Ruh

Statt immer nur Ich ein bisschen mehr Du

Statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut

Und Kraft zum Handeln – das wäre gut

In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht

Kein quälend Verlangen, ein bisschen Verzicht

Und viel mehr Blumen, solange es geht

Nicht erst an Gräbern – da blühn sie zu spät

Ziel sei der Friede des Herzens

Besseres weiss ich nicht

Gedicht zum neuen Jahr aus „Mein Lied“ von Peter Rosegger

Ich könnte es nicht besser sagen. In dem Sinne wünsche ich Euch allen von Herzen ein gesundes, zufriedenes 2009 !


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Missverständnis (4)

Eine Kundin begreift überhaupt nicht, was das „3 x täglich einnehmen“ beim Antibiotikasirup für ihr Kind bedeutet.

Es war etwa 6 Uhr abends.

Kundin: „Muss ich sie mitten in der Nacht wecken, um ihr die Medizin zu geben?“

Apothekerin: „Nein, geben sie ihr jetzt eine Dosis und die nächste morgen früh, dann am Mittag wieder, dann vor dem Schlafen … usw“

Die Kundin schaut drein, wie wenn sie kein Wort glaubt, aber sie geht.

10 Minuten später klingelt das Telefon.

selbe Kundin „Ich habe gerade das Antibiotikum für mein Kind abgeholt und darauf steht: ‚Alle 3 Stunden geben’ was bedeutet das?“

Aaaargh!

Logowechsel

Es wird Zeit für ein neues Logo. Junior wird grösser und auch wenn er noch weit davon entfernt ist den Nuggi loszuwerden, ist er doch schon 2 Jahre alt. Inzwischen kein Baby mehr und ein ziemlich grosses Kleinkind.

Darum sag ich Tschüss zum alten Logo:

und Hallo zum neuen. Quietsche-entchen find ich ja sooo süss!

Hormone für den Mann?

Frau kommt in die Drogerie: „Mein Bruder braucht Tabletten gegen zu wenig Hormone“

Drogistin: „? Ich kenne da nur Homöopathische Sachen, warten sie, ich hole Ihnen jemand von der Apotheke“.

Pharmama: „Hormone für den Mann? Was für Probleme hat er denn genau?“ (Ich denke an Haarausfall, Bodybuilder … aber die haben eher Probleme mit zuviel Hormonen)

Kundin: „Nun, er hat mir nur gesagt, ich solle ihm die Tabletten besorgen, ich bin mir jetzt aber nicht mehr ganz sicher, was er gesagt hat, Viagra oder so …“

Pharmama (denkt: Aha!): „Viagra, nun, dafür braucht man aber ein Rezept vom Arzt.“

Kundin: „ja wissen Sie, er war beim Arzt weil er da Probleme hat. Der meinte, er könne die gut nehmen.“

Pharmama: „Na in dem Fall … können Sie dem Arzt ja nochmal rasch anrufen und sagen er hat vergessen ihnen das Rezept mitzugeben…“

Das ist eine Begegnung noch ganz aus der Anfangszeit von Viagra – es war ein Medikament das einen nie für einen selber interessierte, sondern immer nur für einen „Freund“. In dem Fall war ich etwas verwirrt, weil eine Frau fragte – hat wirklich ihr Bruder sie vorgeschickt?

Und noch was ist nicht korrekt: bei Viagra handelt es sich nicht um Hormone.

Die äussere Wende (2. Teil)

(Hier findet sich der erste Teil)

Freitag morgen: Wir sind sehr früh ins Spital, weil die Schwester noch die ganzen Aufnahmeformulare durchgehen muss. Ich bekomme einen Wehenmesser umgeschnallt. Die Schwester meint: „Aha, sie haben Vorwehen. Spüren Sie etwas?“ Nö.

Als nächstes bekomme ich einen Zugang in die Handvene und werde an einen Tropf mit Wehenhemmer gehängt.

Der Arzt kommt und stellt sich vor.

Um 8 Uhr ist es soweit und ich werde in den Operationssaal gekarrt. Gottseidank ist Kuschelbär bei mir, denn ich hasse Operationssäle. Sobald ich das Grün der Ärzte sehe, werde ich nervös. Ich glaube das ist bei mir noch ein Überbleibsel von der Mandeloperation, die ich als Kind hatte – kein angenehmes Erlebnis. Man hängt mich an ein automatisches Blutdruckmessgerät und an der anderen Hand einen Finger an die Blutsauerstoffmessung. Man liegt auf dem Schragen mit den Armen rechts und links von sich gestreckt – fast wie festgeschnallt.

In dem Moment, wo alles bereit ist und das Ärzteteam sich bereitmacht (da sind neben meinem Mann noch mindestens 5 andere Personen im Raum, alle in Grün) – kommt ein Alarm hinein. Man hängt mich wieder ab und fährt mich ins Wartezimmer zurück.

Offenbar haben sie eine Schwangere, die ihr 3. Baby bekommt. Bis gestern abend war alles in Ordnung, aber als jetzt die Wehen anfingen haben sie bei der Untersuchung bemerkt, dass sich das Baby in letzter Minute in Steisslage gedreht hat! Sie wollen versuchen, ob sie es doch durch eine normale Geburt bekommen kann, aber falls nicht, brauchen sie den OP für den Kaiserschitt. Auch das gibt es offensichtlich.

Ich bin (als Nicht-Notfall) in Wartestellung.

Die Zeit vergeht. 11 Uhr – Inzwischen haben sie mir über den Zugang Glucoselösung gegeben: ich musste ja nüchtern kommen und darf bis nach der Prozedur nichts essen. Aber inzwischen habe ich Hunger!

12 Uhr und die Nachricht kommt, dass die Frau doch einen Kaiserschnitt bekommt. Danach müssen sie den OP wieder reinigen und vorbereiten.

3 Uhr und es ist (endlich) soweit.

Ich werde wieder in den OP gerollt. Kuschelbär muss sich ein neues grünes Gewand anziehen. Man schnallt mich wieder auf den Schragen.

Jetzt werde ich super-nervös und fange tatsächlich an zu zittern am ganzen Körper – Schüttelfrost vor Nervosität. Ich bekomme etwas Beruhigendes via Infusion, Kuschelbär hält meine Hand, dann geht es los.

Eine Person ist für die Überwachung des Babys zuständig: Pulskontrolle.

2 Personen drehen am Bauch. 2 weitere Personen stehen für alle Eventualitäten bereit.

Es ist echt nicht angenehm. Vorher wurde anhand eines Ultraschalls noch bestimmt, in welche Richtung gedreht wird (im Uhrzeigersinn bei mir, weil er schon etwas in diese Richtung liegt), dann geht es los. Der eine Arzt sucht durch die Bauchdecke hindurch den Kopf des Babys, der andere den Po. Und dann wird gedrückt und geschoben. Die Krafteinwirkung ist gewaltig. Es schmerzt auch recht, ist aber auszuhalten.

Man dreht nur bis Knapp über die Mitte, den Rest muss das Baby selbst machen.

Erster Versuch. Drück! Quetsch! Schieb! Es ist anstrengender als man meinen sollte, wenn man ja nur da liegt und nichts aktiv macht. Dann lockerlassen und schauen. Junior rutscht wieder in die Ausgangslage zurück. Mist.

Also noch ein Versuch. Einen Moment sammeln und weiter. Drück! Quetsch! Schieb! Es schmerzt. Auf einmal meldet sich die Person, die das Baby überwacht: Pulsabfall! Der Puls ist von normal 140 auf 80 abgesunken. Das ist gar nicht gut. Die Ärzte beraten sich kurz, dann sagt der Chef: „Es wäre besser, wenn wir jetzt einen Kaiserschnitt machen, um ihn herauszuholen. Ist das ok?“ (Huh? Kann/soll ich jetzt etwa Nein sagen?). Ja, ok.

Ich denke nur: „Oh mein Gott. Jetzt bekomme ich das Baby doch noch heute. Jetzt! Per Kaiserschnitt. (Mist!).“

Der Anästhesist: „Bitte drehen sie sich zur Seite. Machen Sie einen runden Rücken. Jetzt pickst es etwas.“ (Die Epiduralanästhesie). „Drehen Sie sich wieder zurück auf den Rücken. Ich zwicke Sie jetzt, spüren Sie etwas?“ (Nein). In der Zwischenzeit hat man schon einen Sichtschutz zu meinem Unterbauch aufgebaut. Ich bekomme eine Art Klebefolie aufgeklebt, dann wird mit raschen Schnitten die verschiedenen Schichten bis zur Gebärmutter geöffnet. (Davon sehe und spüre ich aber nichts).

„Mach ein Foto!“ Sage ich noch zu meinem Kuschelbaer, jetzt kommt Junior auf die Welt.

Ein Ziehen und das Gefühl, dass etwas rausrutscht. Dann ein Schreien! Junior ist da. Und so wie es sich anhört ist er fit.

Ja, ihm geht’s gut. Offenbar war das Drücken von aussen ein rechter Stress für ihn, aber er hats gut überstanden.

Als ich ihn auf die Brust gelegt bekomme und er mich das erste Mal ansieht, ist mir aber klar: Es ist total egal, wie er auf die Welt gekommen ist.

Hauptsache er ist da! Und gesund.

Die äussere Wende (1. Teil)

Als ich mit Junior schwanger war, merkte ich schon bald einmal dass er sich wohl gut bewegte, nur drehen (nämlich den Kopf nach unten), das machte er nie. Das sollte er aber, das wäre die richtige Lage für die Geburt. Im Fachjargon nennt man das Beckenendlage: das Baby sitzt mit dem Kopf nach oben in der Gebärmutter. Die Frauenärztin meinte, das braucht mich nicht zu beunruhigen, ich könnte aber probieren, ihn dazu zu animieren mit Geräuschen (Musikbox) oder einer starken Taschenlampe mit denen man immer wieder den Bauch herunter fährt und unten verharrt.

Als Junior im Geburtsvorbereitungskurs in der 35. Woche trotz zureden immer noch keinerlei Anstalten gemacht hat, sich zu drehen, gab mir die Hebamme noch die Aufgabe so oft wie möglich die indische Brücke zu machen. Ich brückte und versuchte es weiter mit Licht und Musik – nichts. Fürs Moxen war es laut Hebamme schon zu spät.

Das ist die „indische Brücke“. Im Normalfall macht man sie während der Schwangerschaft aber mit Kissen unter dem Becken – weil das sonst doch recht anstrengend wird und man die Position eine Weile halten muss.

Der Geburtstermin rückte näher. Langsam stellt sich die Frage: Was gibt es für Varianten für die Geburt?

Hoffen und Warten, ob sich Junior nicht doch noch von selbst auf den Kopf dreht. Erscheint mir aber je länger je mehr unwahrscheinlich.

Eine Normalgeburt mit Kind in Beckenendlage (auch Steisslage genannt) ist nicht toll. Viele Spitäler machen das gar nicht, v.a, nicht bei Erstgebärenden, weil das Risiko für das Kind doch recht erhöht ist (Sauerstoffmangel während der Geburt, Verletzungsgefahr). Das Kantonsspital bei uns macht es, aber nur wenn Kopfdurchmesser und Gewicht unter bestimmten Parametern liegen.

Ein Kaiserschnitt. Relativ Risikoarm für Mutter und Kind. Wird nicht in meinem Wunschspital durchgeführt. Man holt das Baby 2 Wochen vor dem Termin, damit keine Wehen die Prozedur beeinträchtigen. Ich hätte aber schon gerne eine normale Geburt für Junior. Man hört oft, dass dem Kind etwas fehlt, wenn man ihm diesen „Geburtsstress“ nimmt.

Eine Wende von aussen und dann (hoffentlich) eine normale Geburt. Chancen: ca. 50% dass es klappt, ca. 50% dass es nicht funktioniert (zurück zu den obigen beiden Varianten) und ein verschwindend kleiner Prozentsatz, dass es während der Prozedur zu einer Komplikation kommt – z.B: einer Placentaablösung, dann müssen sie das Baby rasch per Kaiserschnitt holen. Aus diesem Grund wartet man auch bis etwa in die 38. Woche, bis das gemacht wird und es wird im Spital gemacht, wobei alles für eventuelle Notfälle bereitsteht.

Die 38. Woche kommt. Junior hat sich immer noch nicht gedreht.

Also meldete mich die Frauenärztin im Spital an für die äussere Wende. Nach einem ersten Gespräch über die möglichen Varianten (s.o.) und einer Diskussion der Risiken wurde ein Termin abgemacht für eine Vorbesprechung mit der Ärztin und den Tag darauf die Wende. Die Besprechung war am Donnerstag Abend, dabei wurde noch einmal auf die Erfolgschancen eingegangen (50%), die möglichen Risiken, wie das Ganze vor sich geht, Familiengeschichte erstellt, Anamnese (Krankengeschichte), die Patientenerklärung unterschrieben etc.

Zuhause packe ich alles fürs Spital – nicht nur für ein paar Stunden, sondern für ca. 1 Woche (Falls der unwahrscheinliche Fall eintritt). Im letzten Moment denke ich noch daran, den Fotoapparat mitzunehmen (man weiss ja nie). Im Geschäft sage ich meiner Stellvertretung Bescheid, dass ich wohl Montag wieder da bin, andernfalls bekommt sie ein Telefon.

(wer wissen will, wie es weitergegangen ist, schaue hier)

Was die Leute so auf meinen Blog bringt

Nach dem Erfolg der ersten Ausgabe, hier ein paar weitere Perlen oder besser eine Auswahl der Dinge nach denen die Leute im Internet suchen, wenn sie auf meinem Blog landen:

springende Insekten aus dem Weihnachtsbaum – Igitt, nein, ehrlich? Also ich würde ihn vielleicht erst ein paar Tage draussen lagern, wenn es richtig kalt ist, oder sonst den Baum von oben bis unten mit Insektenspray einsprühen. Brrrr.

wenn ich paracetamol nehme stirb ich dann? Nicht, wenn Sie es in der vorgeschriebenen Dosierung nehmen und nicht gerade zufällig Allergisch dagegen sind.

ben-u-ron tablette ab wann soll man die an einem 9 monate altes baby geben? – Auweija. Tabletten würde ich überhaupt gar nicht an so kleine Kinder geben. Die meisten sind erst so ab 5 Jahren in der Lage Tabletten zu schlucken. Vorher gibt es Zäpfchen oder Tropfen oder Sirup den man nehmen kann. Ausserdem enthalten die Tabletten 500mg Paracetamol, was viel zu viel ist für ein Kind!

werden zäpfchen wieder entfernt? – Nein! Die lösen sich auf und werden so aufgenommen. Falls Sie nach ein paar Stunden immer noch das Zäpfchen spüren, haben Sie wahrscheinlich den Fehler gemacht und es nicht aus der Folie gepult. In dem Fall würde ich es allerdings wieder rausnehmen.

bei asthma pfefferspray inhaliert – WAS? Und sie leben noch?

wo bekomme ich arztrezepte her? – Ich dachte immer, der Arzt stellt die aus.

wieviel rezepte darf ein arzt ausstellen? – Soviel wie nötig.

valium in amerika rezeptfrei? – Nein, tut mir leid, das ist hüben wie drüben rezeptpflichtig.

trotz rachenspray schnarche ich was das zeug hält – Ich sagte ja das Zeug wirkt nix!

Schutz vor Ägyptenreise globuli – Die Frage verstehe ich nicht ganz: Sie wollen Globuli um sich vor einer Reise zu schützen?

Pretuval C für sex – Hmmmm. Also es ist ja auch was drin gegen Kopfschmerzen … aber ansonsten sehe ich hier keinen Zusammenhang. Irgendjemand sonst?

Dr. House und der Inhalator

Grobe Übersetzung:

Patientin: „Ich habe Asthma. Die haben mir gesagt, wir kriegen das in den Griff, aber es ist überhaupt nicht besser geworden.“

Dr. House: „Also, manchmal machen Ärzte Fehler. … Sie benutzen einen Inhaler?“

Patientin: „Sicher, die ganze Zeit. Ich brauche etwa einen Inhaler pro Woche!“

Dr. House: „Sind Sie sicher, dass sie ihn richtig benutzen?“

„… warum zeigen Sie mir nicht mal wie das geht?“

Der Filmausschnitt stammt aus der Ärzteserie House, Season 5, Episode 11 – frisch aus Amerika. Wir dürfen noch etwas darauf warten. Mist.
Falls youtube mal wieder den Film entfernt hat: einfach auf youtube nach house und inhalator suchen, dann kommt er.

Sie laufen wieder!

Im Winter hat der Zoo eine Attraktion für Kinder mehr: der Pinguinspaziergang!

Nur wenn das Wetter gut ist – d.h. für Pinguine gut, also unter 10 Grad Aussentemperatur – watscheln die putzigen Vögel, die aussehen als hätten sie’s Charlie Chaplins Tramp abgeguckt durch die Zooanlage.

Geschenkezeit

Weihnachten ist Geschenkezeit und manch Kunde sucht auch bei uns etwas passendes – wenn auch eher in der Drogerie als der Apotheke.

Kundin: „Ich suche ein Geschenk für meine Tochter, eigentlich dachte ich an ein gutriechendes Duschgel, aber jetzt habe ich gesehen, was für eine schlechte Haut sie hat, darum nehme ich lieber das:“

Das ist ein Leucen Waschgel, Hautcreme und Tupfer – eine ganze Aknelinie.

Aus Interesse frage ich nach wie alt die Tochter ist: 28.

Ich hab dann auf sie eingewirkt, doch das Duschgel zu nehmen.

Vielleicht gehe ich ja von falschen Annahmen aus, aber ich hätte in dem Alter (und je nachdem vorher auch) nicht gerade viel Freude daran gehabt Aknemittel geschenkt zu bekommen. Oder wie seht ihr das?

Säure-Base Reaktion?

Ein Kunde bekommt neu ein Medikament.

Eine Stunde später ruft er an:

„Ich habe vorher eine Tablette genommen und mir dann die Zähne geputzt. Und jetzt habe ich so schaumiges Zeug um den Mund. Ich frage mich, ob das vielleicht davon kommt, dass ich mit den Tabletten jetzt eine Säure-Base Reaktion habe?“

Antwort der Apothekerin:

„Nein, ich denke eher, der Schaum kommt von der Zahnpasta.“

Fehleinschätzung

Mein Mann ist an einem Feuerwehreinsatz. Offensichtlich ist eine grössere Leitung geplatzt und hat diverse Keller unter Wasser gesetzt, die jetzt ausgepumpt werden müssen.

Da fällt mir das letzte Mal ein, wo so eine grosse Leitung geplatzt ist.
Das war im Sommer und die Leitung ging in der Nähe einer Unterführung kaputt. Das Wasser strömte in die Unterführung (riesige Wassermassen) und normalerweise würde es durch eine Dohle oder diverse Abläufe abfliessen. Nicht aber bei dieser Unterführung, denn die war konstruiert worden im Katastrophenfall als Wasserreservoir zu dienen – deshalb war sie „dicht“.

Stell Dir vor, du fährst Auto und dann siehst Du das:

Was tust Du?

Wenn die Antwort lautet: „Ich probiere durchzufahren, das kann ja nicht mehr als eine Pfütze sein!“ …. das haben 2 Autofahrer auch gedacht.

Das war das Ergebnis:

Ich sagte ja: riesige Wassermassen!
Übrigens sind die Insassen der Fahrzeuge unverletzt rausgekommen.

So, mein Mann ist grad wieder zurück, nach 6 Stunden (!) und wir gehen jetzt ins Bett.

Potenzmittel

In die gleiche Richtung geht auch der hier (aus Amerika):

Älteres Pärchen kommt in die Apotheke.

Er: „Kann  ich dieses Rezept hier einlösen?“ (ein Rezept für Cialis)

Frau: „Für was ist das? Für dein Herz?“

Er: „Das ist eine Überraschung!“

Und das ist eine Spam mail, die ich letztens im Posteingang hatte:

Medikamente für alle!.

Wir bieten keine billige Medikamente misstrauisch …..

Wir bieten Ihnen die maximale Qualität der Arzneimittel, die auf der wettbewerbsfähigsten auf dem Online-Kosten …….

Nur geben wir 4 Tabletten des Viagra in ein Geschenk für jeden Kauf

Wir sind das einzige online_pharmacy bietet 100% Zufriedenheit money_back Garantie?

ich meine: das ist doch hochgradig Vertrauenserweckend, oder? Da bekommt man Qualität für sein Geld! Nur teure gefälschte Medikamente – plus Gratis Viagra, egal was man sonst noch kauft!

Aber offenbar fallen genug darauf rein, dass sich das lohnt.

The Drug Song

Ja, ich kenne die alle (auch wenn einige der gezeigten Medikamentennamen amerikanisch sind). Ich kann sie sogar aussprechen – nur nie so schnell wie der im Video.

Vielleicht muss man Pharmazeut sein, um das lustig zu finden. Sei’s drum.

Enjoy!

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