Bären-Repellent oder: Bären sind keine Mücken!

Aus Amerika

Eine Gruppe junger deutscher Männer kommt in die Apotheke (in Yukon), alle mit verbrannt aussehender, roter Haut im Gesicht und auf den Armen.

Mann: „Haben Sie eine gute Notfallsalbe?

Apotheker: „Klar, aber, was ist denn passiert?“

Mann: „Wir waren wandern in den Bergen, da sahen wir, dass sich ein Bär aus der Umgebung nähert und um uns gegen eine Bärenatacke zu schützen … haben wir uns gegenseitig mit dem ‚Bären-Repellent‘ eingesprüht …“

Jetzt sollte man nur wissen: … das ist super konzentrierter Pfeffer-Spray!

Das wirkt nicht wie Mückenschutz …

Autsch!

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Wie man keine Erkältung bekommt

Junior hat aus dem „Tagi“ mal wieder eine nette Erkältung mit nach Hause gebracht. Obwohl ich durch die Arbeit in der Apotheke eine gewisse Grundimmunisierung habe, läuft es im Normalfall doch so ab, dass Junior den aktuellen Erreger mitbringt, dann bekommt ihn mein Mann und dann ich.

Eigentlich weiss ich ja, was hilft, dass man eine Erkältung nicht bekommt. Der Trick kommt aus der Physiologie/Anatomie Vorlesung.

Die Theorie geht so: die meisten Erkältungserreger sind Viren. Viren müssen in Zellen aufgenommen werden, um sich dort zu vermehren und weitere Zellen anzustecken, also um die Krankheit auszulösen. Erkältungsviren brauchen aber zur Aufnahme in die Zelle spezielle Strukturen auf deren Oberfläche, sogenannte Rezeptoren. Die Rezeptoren, die die Erkältungsviren brauchen (auf den Zellen in der Nase) sind aber nicht immer auf der Zelloberfläche präsent, sondern sie werden erst bei Erregung der Zelle ausgefahren.

Um also zu verhindern, dass die Viren in die Zellen kommen und sich vermehren darf man diese Zellen nicht erregen.

Das heisst: man darf sich nur nicht an die Nase fassen in der Erkältungszeit, v.a. nicht, wenn Virenträger um einen herum sind.

Das tönt einfacher als es ist. Es ist das gleiche Prinzip wie beim Eisbär. Sie wissen schon: „Denken Sie jetzt NICHT an einen Eisbären mit blauen Augen!“

und? – ich vermute mal, sie haben trotzdem an ihn gedacht, oder?

Selbes Prinzip beim Nase anfassen. Sobald man daran denkt, macht man’s auch schon.

Mist. Und schon ist’s passiert und ich bekomme die Erkältung. Ich kann es schon fühlen.

Ein langer Tag

Jedenfalls wäre heute ein recht unbemerkenswerter Tag gewesen, wäre da nicht der Notruf von dem Kaufhaus bei unserer Apotheke gewesen. Eine Person ist umgekippt. Das ist nicht das erste Mal. Im Normalfall schnappe ich mir dann Handschuhe – oft haben die umgekippten ziemlich hässliche Platzwunden am Kopf und die bluten, dazu Blutdruckmessgerät und Traubenzucker.

Wie ich ankomme steht die Person schon fast wieder, was ich allerdings ob der eher schwankenden Erscheinung der kleinen, netten älteren Frau eine nicht so gute Idee finde, so dass wir sie erst mal wieder hinsetzten. Soweit so gut. Sie blutet etwas an der Hand, wo sie sich am Gestell angeschlagen hat, ansonsten keine sichtbaren Verletzungen. Ich frage sie
„Können Sie sich erinnern, wie sie umgefallen sind?“
…. Die Frau blickt mich an, lächelt und sagt „…Ja…“ Ok. „Wie heissen Sie?“ Die Frau blickt mich an, lächelt und sagt „…Ja…“. Ok, nicht so gut. Das ist nicht unbedingt die Antwort, die man auf eine solche Frage erwartet. Auch auf meine weiteren Fragen bekomme ich nur immer ein „Ja“ und sonst gar nichts. Nur einmal murmelt sie etwas von Ihrer Brille, daraus schliesse ich zumindest, dass hier nicht ein Sprachproblem vorliegt. Fieberhaft gehen mir mögliche Ursachen durch den Kopf: Gehirnerschütterung? Unterzuckerung? Schläglein? Es könnte alles Mögliche sein, auf jedenfalls gehört sie unter fachliche Pflege. Also lasse ich nach der Sanität rufen, aber die ist schon alarmiert und unterwegs.

Ich nehme mir die Brieftasche der alten Dame vor und durchsuche sie nach Ausweis. So finde ich heraus, wie sie heisst, Ihren Arzt und dass sie Epileptikerin ist. Das könnte die Ursache für Ihren Unfall gewesen sein, aber ob es die Erklärung ist für Ihre daran folgende geistige Abwesenheit? Es gibt ja mehr als nur die spektakulären Grand Mal Anfälle, die man in Filmen so spektakulär darstellen kann, wie man auf dieser Seite nachlesen kann.

Die Sanität kommt, die Dame ist immer noch nicht kommunikativer, also nehmen sie sie mit. Ich bin gespannt, ob ich wieder etwas von ihr höre.

Herzlich Willkommen!

Das ist nicht wirklich mein erster Blogpost, denn den habe ich am 1. April 2008 auf einer anderen Seite geschrieben.

Aber hier ist er wieder – auf WordPress.

Viel Vergnügen beim Lesen des Blogs!

Und über Kommentare freue ich mich sehr – das zeigt einem doch, dass man gelesen und etwas dabei gedacht wird!

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