Artikel mit junior tag

sehr erfreuliche Entwicklung

Veröffentlicht am von Pharmama

Junior kommt ja im Sommer in die Schule - voraussichtlich in eine Kleinklasse, da er noch etwas Unterstützung benötigt. Offenbar aber reicht die Empfehlung der Kindergärtnerinnen und des Vor-Heilschul-Pädagogischen Dienstes dazu nicht aus, so dass wir das "Vergnügen" eines Besuchs beim Schulpsychologen hatten.

Ich sag nur: das ist auch eine Art Arbeitsbeschaffung :-)

Jedenfalls haben wir nach dem gemeinsamen Gespräch jetzt auch von ihm den Antrag für die Kleinklasse. Aber - amüsant fand ich die Bemerkung:

Junior ist ein bewegungsfreudiger, altersgemäss entwickelter Bub, der dank des Einsatzes der Eltern, der Lehrpersonen, des VHPDs, Physio- und Psychomotoriktherapie und Logopädie eine sehr erfreuliche Entwicklung hin zum heutigen Stand gemacht hat. Er braucht aber noch eine engere Begleitung im Schulalltag, als dies durch die Regelklasse gewährleistet werden kann, um seine etwas kurze Konzentrationsspanne auszugleichen und ihn bei der Sache zu behalten, weswegen es für ihn optimal wäre, zunächst in einer Kleinklasse eingeschult zu werden.

2 Sätze - 

aber ich finde, er hat noch die Grosseltern und das Tagesheim vergessen - wenn er schon so ziemlich alle erwähnen muss :-) Ganz offensichtlich braucht es heute noch ein Dorf um ein Kind aufzuziehen ... oder die gleiche Menge an heilpädagogisch ausgebildeten Leuten ...

Tschüss, Papa!

Veröffentlicht am von Pharmama

Mein armer Kuschelbär hat am Hals einen Pickel bekommen – ein eingewachsenes Barthaar, so wie’s aussieht. Und da das schmerzt und er selber nicht ran kommt, hat er seine Haus-Apothekerin (mich) gebeten, ihm das aufzustechen.

Disclaimer: Das ist nicht empfohlen zu machen, speziell bei Pickeln im Gesicht / Hals, aber da ich ein bisschen Erfahrung damit habe / das nicht an einer sehr schlimmen Stelle war und ich auch das Material habe ... und eigentlich, zumindest bei meinem Kuschelbär noch gerne an Bibeli herumdrücke ...

... Jedenfalls, ich habe mein Werkzeug gesammelt: Alkoholisches Desinfektionsmittel, sterile Nadel, Gazetupfer, Pflaster ... da kommt Junior und beäugt meine Vorbereitungen.

„Was machst Du da?“ Fragt er

„Ich muss bei Papa ein Pickel aufstechen.“

„WO? Wie? Kann ich zusehen?“– dabei hängt er schon fast auf mir.

„Okay, aber Du musst Abstand halten.“

Und damit er das auch sicher macht: „Weißt Du, wenn ich mit der Nadel abrutsche und Papa da in den Hals steche, dass es blutet, das ist ganz schlecht.“

Mein Kuschelbär – der wohl ganz sicher gehen will: „Ja. Da könnte ich verbluten!“

Junior: „Und dann?“

Kuschelbär: „Und dann stirbt man?“

Oh mein lieber Mann.

Nun gut. Junior hält jetzt Abstand und ich mache mich an die Arbeit.

Desinfizieren. Ich piekse in den hellen Teil vom Pickel. Eiter kommt raus – und dahinter etwas Blut.

Junior: „Oh. Nein.“

Und dann mit weinerlicher Stimme: „Tschüss Papa!“

...

So, jetzt wissen wir auch, wie wir mal verabschiedet werden, bevor wir sterben: „Tschüss!“

...

Ich konnte ihn dann wieder beruhigen, dass das bisschen Blut nicht so schlimm ist und Papa etwas übertrieben hat vorher.

Mein kleiner Indianer ohne Namen ...

Veröffentlicht am von Pharmama

Das Bild unten hat Junior gemalt (ich find's superschön, aber das muss ich ja fast) und gestern nach Hause gebracht. Und auf der Rückseite habe ich dann das hier gefunden:

Liebe Eltern

Wir hören im Kindergarten die Geschichte von den Indianerkindern „Fallender Schnee“ und „Tanzendes Blatt“. Bei seiner Geburt fiel der Schnee, bei ihrer Geburt tanzten die Blätter, daher erhielten sie ihren Namen.

Wir möchten nun Sie, liebe Eltern, fragen, ob Sie ihrem Kind erzählen könnten, was am Tag seiner Geburt zusätzlich spezielles geschah. Bitte notieren Sie Stichwort oder kurze Begebenheiten (auf die Rückseite der Zeichnung) damit wir im Kindergarten anhand der Erzählungen der Kinder gemeinsam einen passenden Indianernamen suchen können.

Eigentlich finde ich die Idee ja ganz herzig - nur ... habe ich damit ein bisschen Probleme. Juniors Geburt war im Winter - aber es war über 10 Grad warm - nix mit Schnee. Es hat nicht geregnet, aber es war glaub bewölkt. Überhaupt ... habe ich von dem Tag nicht viel gesehen, und auch sonst nichts mitbekommen, da wir ihn im Spital verbracht haben wegen dem Versuch der äusseren Wende, die dann schiefgegangen ist. (Wer wissen will, wie das ging, kann hier nachlesen *klick*). Aber das ... ist irgendwie nicht gerade das, was ich Junior in dem Moment erzählen möchte. Ausserdem würde das keinen guten Indianernamen abgeben, oder?

Das sind so die Momente, wo ich es bedauere, dass er keine "normale" Geburt haben konnte. Aber man kann sich das halt nicht immer aussuchen.

Also, was erzählen wir ihm? Erfinde ich einfach etwas? 

Falls ihr auch Kinder habt: was würdet ihr denen erzählen? Was ist am Tag der Geburt spezielles passiert? (Ausser der Geburt, natürlich)

Oh ja - und ich habe nur bis morgen ...

Was ich nicht weiss...

Veröffentlicht am von Pharmama

Junior heute morgen beim Bereitmachen für den Kindergarten:

“Au, warte, ich muss noch diese Cola-Täfi mitnehmen. Einer von der anderen Gruppe hat gesagt ich soll das mal wieder machen!”

Pharmama: “Okay … aber … Nein, warte! Ich dachte, ihr dürft keine Süssigkeiten in den Kindergarten mitnehmen?”

(Das weiss ich, auch weil Junior selber mal protestierend zurückgekommen ist: “Du hättest mir keine Reiswaffeln mit Shoggi einpacken sollen!” – Upps, habe ich vergessen )

Junior: “Ja … aber weisst Du, das essen wir im Garten, das merken sie nicht!”

… und dann zählt das auch nicht? Ich glaube ich erziehe einen Mini-verbrecher

Pharmama: “Sorry, auch dann geht das nicht.”

protestierend: “Oh, Mann!”

-

Im übrigen möchte ich hier mal anmerken, wie stolz ich auf unseren Junior bin, inzwischen läuft er alleine zurück vom Kindergarten – und hin bringen wir ihn nur noch über die erste Strasse (die etwas unangenehm ist). Und auch das können wir demnächst einstellen.

Ausbeute

Veröffentlicht am von pharmama

... eines einzigen Mittags an der Fasnacht. So viel (viel!) kann ein einziges Kind sammeln:

sweets

und jetzt verstehe ich auch langsam, warum wir hier kein Halloween brauchen. Wir verkleiden uns genau so an der Fasnacht ... und offensichtlich funktioniert das mit dem Süssigkeiten-sammeln genau so gut. Nur müssen wir dafür nicht von Haus zu Haus laufen - wir bekommen sie angeworfen.

Süssigkeiten muss ich also die nächsten paar Monate nicht kaufen. Und die Fasnacht ist hierzulande noch nicht vorbei ...