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Einfach animierter Film über einen kleinen Laufvogel, der auf seinem (Lebens?)weg auf goldene Nuggets trifft, die sich als süchtigmachend herausstellen. Aus Neugierde versucht er einen, erlebt Hochgefühle und es verändert sich seine Wahrnehmung … er will mehr …. dann braucht er mehr … aber gleichzeitig verändert sich die Umwelt für ihn …

Ich fand die Darstellung einfach, aber ziemlich treffend. Es ist ein übler Zirkel. Besser, wenn man auskommt, ohne das zu versuchen.

Über diese Anzeigen

Zwei Dinge …

Zwei Dinge, die ich von den Erzählungen eines Freundes von seiner letzten Reise gelernt habe: Man kann sich offensichtlich auch in Dubai eine üble Lebensmittelvergiftung zuziehen. Mit einer Pizza notabene.

Und: der Bordarzt auf einem Kreuzfahrtschiff kann eine Grippe auch nur mit NeoCitran und Paracetamol behandeln …

Ferien zwischen 2 Krankheiten – es gibt schöneres.

Ebola und das Patientengeheimnis

Das Thema ist bei mir aktuell … das Patientengeheimnis. Ich habe darüber schon verschiedentlich geschrieben.

Was mir bei der Ebola-Berichterstattung auffällt: Da schreiben viele Medien nicht nur Krankenschwester neuster Ebola Fall in XY, oder Hilfsarbeiter hat sich in ABC angesteckt, wird in DEF behandelt … sondern da wird gleich noch ein Name dazu geliefert und in einigen Fällen sehen wir sogar Fotos von der erkrankten Person.

Was ist damit? Fallen diese Fälle auf einmal, weil Ebola eine “gefährliche Krankheit mit Pandemierisiko” ist nicht mehr unter das Patientengeheimnis?

Es gibt eine Liste von Krankheiten, die gemeldet werden müssen (siehe Wikipedia Artikel hier, da ist auch Ebola drauf). Aber das gilt für Meldungen an Behörden (Gesundheitsamt) – bis auf die statistischen Auswertungen und eventuell getroffenen Massnahmen wie Information über einen erneuten Masernausbruch oder neueingeführte Hygienerichtlinien in den Spitälern bekommt die Öffentlichkeit das nicht mit.

Und jetzt? Eine neue (naja, nicht wirklich, aber lassen wir das mal so stehen) schreckliche Erkrankung hat die Chance sich auszubreiten und da hat die Öffentlichkeit und einfach jeder auf einmal ein Recht auf die Namen der betroffenen Personen?

Mir stösst das sauer auf.

Natürlich tritt das jetzt auf, weil es einzelne Fälle sind. In Ländern, wo das eingeschleppt wird. Von den paar Tausend schon Erkrankten (und  man rechnet demnächst mit 1000 pro Woche mehr) in den bisher betroffenen Ländern hört man dafür immer weniger.

Trotzdem? Was soll daran gut sein? Das ist eine zusätzliche Belastung für die betroffenen Erkrankten – und ihre Familien, auf die sich die Medien teils stürzen. Es hilft niemandem – es geht nicht (mehr) darum, die Kontaktpersonen und eventuellen Neuinfizierten zu finden. Das kann man auch durch Befragen des Patienten und indem man die Wege nachvollzieht, die er gemacht hat.

Ist das reine Öffentlichkeitsarbeit für eine Pandemievorsorge um der Erkrankung ein “Gesicht” zu geben? Auch wenn – das passiert auf dem unwilligen Rücken der betroffenen Personen, die auch nichts für ihre Ansteckung können und hoffentlich wieder genesen.

Ich weiss es nicht, aber … ich finde das bedenklich.

Soll ich die Krankenkasse wechseln? (Rerun)

Das fragen sich bestimmt im Moment ein paar hier in der Schweiz. Der Oktober ist der Monat, wo die Krankenkassen die Prämien für das nächste Jahr bekanntgeben müssen – und für einige dürfte das auch unangenehme Überraschungen (lies: höhere Prämien) beinhalten.

Es gibt verschiedenes das man sich fragen muss vor einem Kassenwechsel:

Lohnt sich das?

Dafür kann man neu auch neben den kommerziellen Vergleichsdiensten der Krankenkassen wie comparis.ch auch den Prämienvergleicher des Bundes zu Hilfe nehmen: der findet sich unter www.priminfo.ch und ist mindestens so gut.

Kann ich bei meiner eigenen Kasse auch sparen?

Praktischerweise lässt sich auf  www.priminfo.ch auch gleich für die eigene Kasse schauen, ob man mit einer höheren Franchise etwas spart.  Die Franchise ist der Teil der Gesundheitskosten, den man selber zahlen muss, bevor die Krankenkasse etwas übernimmt. Sie ist frei wählbar von 300 Franken (500, 1000. 2000 …) bis 2500 Franken. So hat mein Kuschelbär zum Beispiel gesehen, dass er, wenn er die Franchise auf 2000 Franken hochsetzt, er 2400 Franken weniger Prämien zahlt im Jahr – das bedeutet er spart – auch wenn er die Franchise berappen muss, weil er etwas braucht – doch 400 Franken im Jahr.

Weitere Sparmöglichkeiten sind Modelle wie das Hausarztmodell – dann nimmt man im Kauf, dass man vor dem Besuch eines Spezialisten immer erst zum Hausarzt muss. Wer als Hausarzt zählt, dafür gibt es Listen bei den Kassen. Praktischerweise war mein Arzt auch da drauf, das bedeutet, ich musste nicht wechseln. Andere Modelle wie das HMO-Modell verlangen Besuche in Gesundheitszentren, oder erst Telefone an die Ärzte der Kasse.

Zu erwähnen sind auch die Kassen – und Modelle innerhalb der Kassen, die verlangen, dass man erst mal alles selbst zahlt (tiers garant) und die Rechnungen dann (gesammelt) selbst der Krankenkasse einschickt. Das sind  Assura, Fondation Natura Assurances (GM), Intras,  Maxi.ch, Sana Top, Sanagate, Sanitas Compact, Supra … diese Modelle sind oft günstiger, können aber im Einzelfall zu erheblichen finanziellen Belastungen des Patienten führen, wenn Rechnungen von mehreren hundert (oder tausend) Franken “vorgeschossen” werden müssen.

Zusatzversicherungen – Während die Leistungen der Grundversicherung bei allen Krankenkassen dieselben sind – und man da auch problemlos wechseln kann, gibt es grössere Unterschiede bei den frei wählbaren Zusatzversicherungen. Dort kann man auch bestimmen, ob man eine Komplementärversicherung will – also, ob man homöopathische und anthroposophische Mittel und weiteres, das nicht in der Grundversicherung ist rückerstattet haben will- und mehr. Man braucht nicht zwingend eine Zusatzversicherung, aber es gibt eine Menge Medikamente, die dann nicht mehr bezahlt werden von der Krankenkasse – meist aber nicht unbedingt “wichtige”. Zu bedenken ist hier auch noch, dass eine Krankenkasse einen nicht nehmen muss (im Gegensatz zur Grundversicherung) – das bedeutet, man kann abgelehnt werden. Das gilt vor allem für die “schlechten Risiken”: ältere Patienten, übergewichtige, auch Raucher etc. Darum sollte man vor Kündigung der Zusatzversicherung bei der alten Kasse sicher sein, dass die neue einen nimmt – oder die alte dort behalten.

Reicht das noch?

Wer wechseln will, muss auch die Kündigungsfristen beachten:

Grundversicherung: Kann per Ende Jahr (31. Dezember) gekündet werden. Der (am besten eingeschrieben) Brief mit der Kündigung muss bis am 30. November bei der Krankenkasse eintreffen. Unterjährige Kündigung (bis am 30. Juni) können nur Kunden mit Minimalfranchise (Kinder 0 Franken, Erwachsene 300 Franken) und ohne HMO- oder Hausarztmodell. Hier muss der Kündigungsbrief bis am 31. März bei der Kasse eintreffen.

Franchise:  Änderungen in der Franchise müssen per eingeschriebenem Brief der Krankenkasse bis am 30. November mitgeteilt werden.

Zusatzversicherungen: Falls die Krankenkasse die Prämien für die Zusatzversicherungen im Folgejahr nicht erhöht, gilt eine Kündigungsfrist von 3 Monaten, das heisst bis spätestens 30. September auf Ende Jahr. Bei einigen Krankenkassen gilt eine 6-monatige Kündigungsfrist oder der Vertrag wurde für mehrere Jahren abgeschlossen. Man erkundige sich bei der Krankenkasse. Bei Prämienerhöhungen können Sie je nach Krankenkasse innert 25 – 30 Tagen nach Ankündigung der Prämienerhöhung, oder per Ende Jahr, kündigen.

Busy, busy … mit meinem Projekt

Damit bin ich beschäftigt:

uebersichtcomicbuch

und daneben kämpfe ich mit dem Word für Mac – das will einfach nicht wie ich :-(

Aber … falls es Euch zu lange wird auf mein Cartoon-Buch zu warten: es gibt ja noch mein anderes Buch:

Wie die Sonne Dich sieht …

sieht man in diesem kleinen Film:

Die UV Aufnahme zeigt: Erwachsene haben mehr Flecken und (noch-)nicht sichtbare Sonnensprossen als sie denken. 

Aber wirklich lustig sieht es aus, wenn man Sonnencreme aufträgt - die blockt ja UV-Strahlen …

O Captain, my captain!

O CAPTAIN! my Captain! our fearful trip is done;
The ship has weather’d every rack, the prize we sought is won;
The port is near, the bells I hear, the people all exulting,
While follow eyes the steady keel, the vessel grim and daring:
But O heart! heart! heart!
O the bleeding drops of red,
Where on the deck my Captain lies,
Fallen cold and dead.

O Captain! my Captain! rise up and hear the bells;
Rise up–for you the flag is flung–for you the bugle trills; 10
For you bouquets and ribbon’d wreaths–for you the shores a-crowding;
For you they call, the swaying mass, their eager faces turning;
Here Captain! dear father!
This arm beneath your head;
It is some dream that on the deck,
You’ve fallen cold and dead.

My Captain does not answer, his lips are pale and still;
My father does not feel my arm, he has no pulse nor will;
The ship is anchor’d safe and sound, its voyage closed and done;
From fearful trip, the victor ship, comes in with object won; 20
Exult, O shores, and ring, O bells!
But I, with mournful tread,
Walk the deck my Captain lies,
Fallen cold and dead.

Walt Whitman

 

Weil es einen ganz wunderbaren Schauspieler und Menschen nicht mehr gibt. Er war eine Inspiration. Ich vermisse ihn jetzt schon.

Robin Williams: Farewell.

*zapp* – Licht aus.

Weil heute mein Computer den Geist aufgegeben hat, könnte es ein Weilchen hier ruhiger werden, was neue Posts angeht. Jedenfalls, bis ich da wieder etwas habe.
Ich verdächtigte erst die wachsende Speicherbelastung durch mein neues Projekt, dass Word sich die letzten Tage immer wieder aufgehängt hat, aber jetzt lässt sich das Macbook gar nicht mehr starten. Das ist mistig … Mein ganzes Zeug ist da drauf. Nun … Ich hoffe mal, dass das backup mit der time machine, das ich noch gestern gemacht habe geklappt hat, ansonsten ist mein Projekt nämlich auch in Gefahr.
Morgen bringe ich noch das Preview für alle zum ansehen … Das geht noch (eine einfache Umstellung, die ich auch vom ipad auch machen kann).
Ansonsten drückt mir die Daumen, dass der genius das wieder hinbekommt.
:(

Wie man … einem Blog folgt

Leichte technische Samstagslektüre, für die meisten reine Repetition, aber da es immer wieder Neulinge auf dem Netz gibt, man ja wirklich nicht alles wissen kann (und auch ich täglich neues lerne): hier also die verschiedenen Möglichkeiten einem (meinem?) Blog zu folgen. – Heh! Es lohnt sich! Es kommen spannende Zeiten.

WordPress

Wer auf WordPress selber ein Konto / einen Blog hat, kann Blogs mit WordPress folgen. Dazu klickt man oben in der schwarzen Leiste das + an:

wpfollow

Den Reader dafür – also wo man die Blogposts dann (gesammelt) lesen kann, wenn man nicht auf die Seite selber geht, ist bei WordPress beim W ganz links zu finden. Der Reader sammelt also die Blogposts von verschiedenen Quellen / Blogs und bringt sie – hier nach Erscheinungsdatum gesammelt. Nachteil: geht nur für WordPress-Blogs.

Reader und RSS – Feeds

Wenn die Blogs auf verschiedenen Blog-Plattformen sind, ist ein Reader, der sie alle sammelt vielleicht geeigneter.  Davon gibt es verschiedene. rein Onlinebasierte, oder Desktopbasierte. Die Onlinebasierten haben den Vorteil, dass man dafür kein Gerät mitnehmen muss und von jedem beliebigen Ort der Welt mit jedem Gerät das aufrufen und lesen kann. Die Desktopbasierten sind nur auf dem Nutzergerät verfügbar – dafür kann man die Artikel (einmal heruntergeladen) auch ohne Internetverbindung noch lesen.

Eine Übersicht über verwendete Reader gibt es zum Beispiel hier. Ich verwende für mich den Old Reader – der sieht dem (nicht mehr vorhandenen Google Reader sehr ähnlich) und ich finde ihn einfach und übersichtlich. Es ist ein Online-basierter Reader. Er ist gratis und hier herunter zu laden: The Old Reader

Um Blogs mit einem allgemeinen Reader zu abonnieren, braucht man einen Feed. Den RSS-Feed findet man auf vielen Blogs unter diesem allgemeinen Zeichen:

128px-Feed-icon

bei mir auf dem Blog habe ich das optisch angepasst:

 

Darauf klicken führt entweder zu einem Textfenster mit der Feed-Adresse oder (wie in meinem Fall) zu einer Seite, wo man den gewünschte Reader eigentlich nur anklicken müsste um den Feed hinzuzufügen. Leider ist feedburner (der Service, den ich für die Verteilung des feeds verwende) inzwischen etwas lange nicht überarbeitet worden – die neuen und oft gebrauchten Reader sind nicht angegeben. Was tun? Einfach den Inhalt in der “Adresszeile” des Browsers mit Copy/Paste (markieren, ausschneiden und am gewünschten Ort wieder einfügen) in den gewünschten Reader einfügen. Es sollte etwas mit feeds.irgendetwas oder irgendetwas/feed sein.

Mein Feed ist zum Beispiel: http://feeds.feedburner.com/PharmamasBlog

Folgen per Mail

Dann gibt es noch die Möglichkeit, updates vom Blog (also neue Blogposts) per email zu erhalten.

mailfollow

 

 

 

 

das findet man bei mir in der rechten Seitenleiste. Auf Folgen klicken (oder das Bild hier oben) und schon geht’s los.

Die angezeigten “Follower” sind übrigens nicht nur mail-Empfänger, sondern auch WordPress Abonnenten, Twitter- und Facebook- Folger.

Folgen mit Facebook / Twitter

So kann man (nach Wunsch) auch einem Blog folgen – speziell, wenn der Blog seine Posts auf Twitter oder auf Facebook ankündet (man kann sie verknüpfen).

Facebook und Twitter sind sogenannte soziale Netzwerke. Um dort jemandem zu folgen, muss man einen Account dort haben. Klick auf die Zeichen: meistens das (dunkle)blaue f für Facebook oder das (hell)blaue t für Twitter – bringt Dich zu meiner Seite dort.

    

 

Direkt auf dem Blog lesen

Am einfachsten :-) Einfach die Seite Pharmama.ch unter den eigenen Lesezeichen im Computer, Smartphone, Tablet speichern und regelmässig aufrufen.

Wer häufig bestimmte Seiten aufruft via iPhone, der kann sie natürlich als Lesezeichen in Safari ablegen. Aber es geht noch schneller. Zum Beispiel via icon auf dem iPhone Bildschirm als Direktlink zur Seite.

Und das geht super-einfach.

1. Seite aufrufen oder von Hand: Pharmama.ch

  1. auf der Leiste unten das Viereck-mit-Pfeil-Symbol drücken 

3. “Zum Home-Bildschirm” wählen

  1. Eventuell Name anpassen – das Bild kommt bei meiner Seite grad richtig mit Entchen  :-)
  2. Oben rechts “Hinzufügen” drücken

  3. Sich freuen, dass es geklappt hat.

Für Android findet sich hier eine Anleitung.

Also: Wer sich das süsse Entchen auf den Bildschirm laden will – so geht’s. Und natürlich analog mit anderen Seiten.

Was koche ich heute (gesundes)?

spiessli

Ich koche gerne – speziell, wenn es gerne gegessen wird … dann macht auch das Aufräumen danach nicht mehr so viel. Man findet hier im Blog ein paar Beispiele für Essen, das bei Junior gut angekommen ist: Perfektes Kleine-Jungen Essen

Aber wir haben ja Glück. Unser Junior ist kein sehr komplizierter Esser. Ob das in seiner Natur liegt oder daran, dass er sowohl von uns als auch vom Tagi beigebracht bekommen hat, dass er alles zumindest versuchen muss weiss ich nicht. Nur gelegentlich muss man ihn antreiben doch bitte ein bisschen mehr vom Gemüse oder dem Salat zu essen, da das auch dazu gehört.

Besser geht es heute, wenn er selber dabei helfen durfte … weshalb ich eine neue Reihe erwäge: Kochen mit Junior

Womit wir eigentlich schon beim Thema wären: der Auswahl der Gerichte.

Als gutes Mami (oder: als jemand, die versucht ein gutes Mami zu sein), versuche ich auch gesund zu kochen. Das heisst: nicht zuviel Fleisch, das richtige Fett, es sollte Gemüse und Früchte geben zu jedem Essen, noch besser, wenn sie möglichst bunt und frisch sind und nicht nur in Form von Tomatensauce auf der Pizza.

Das geht am besten, wenn man sich etwas organisiert, zum Beispiel indem man einen Wochenplan erstellt mit Dingen, die man kochen (oder vorkochen (VK)) will. Und wann man das machen will – denn bei uns ist das gezwungenermassen so, dass Kuschelbär und ich arbeiten und Junior dann gelegentlich im Tagi zu Mittag isst. Vor allem, wenn er danach mittags wieder Schule hat … wir haben langsam einen grossen Jungen. Dann schreibe ich Selbstversorgung (SV) … da ich dann meistens nicht da bin, Junior im Tagi am Essen und nur für Kuschelbär koche ich nicht vor.

Das sieht dann vielleicht so aus: Wochenplan der Familie Pharmama

  1. Montag mittag (VK) – Gemüsewähe
  2. Montag abend – Lasagne
  3. Dienstag mittag – (SV)
  4. Dienstag abend – Poulet Süss-sauer mit Jasminreis
  5. Mittwoch mittag – Gefüllte Tomaten
  6. Mittwoch abend – Hackplätzli mit Polenta, Erbsli und Rüebli
  7. Donnerstag mittag – (VK) Teigwarengratin mit Speck
  8. Donnerstag abend – Panierte Plätzli, Mischgemüse
  9. Freitag mittag – (SV)
  10. Freitag abend – Kuschelbär bestellt Pizza*, Salat
  11. Samstag mittag – Sandwiches
  12. Samstag abend – Pouletspiessli, Salat
  13. Sonntag mittag: Brunch
  14. Sonntag abend – Käseschnitten Hawai und Salat
  • Ja, auch das kann’s geben. Vor allem, wenn nach langem Arbeitstag weder Kuschelbär noch ich noch Lust haben zu kochen oder auch nur aufzuwärmen. Da lassen wir uns dann gelegentlich eine Pizza kommen. Pizza passt immer … auch wenn sie nicht selber gemacht ist.

Weil es mir aber auch wichtig ist, dass Abwechslung drin liegt, brauche ich regelmässig Inspiration und Ideen für den Menüplan. Früher konsultierte ich dazu Kochbücher – heutzutage geht das praktischer auch via Internet. Zum Beispiel findet man auf gutekueche.ch  eine Menge Tipps für gesundes Essen und Rezepte.

Geordnet sind sie nach Rezept-Kategorien, Zutaten, Länder und Regionen, (auch nach Schweizer Regionen), Saison und Anlass, Art der Zubereitung, Spezielle Speisen, Backwarenund Süsses und Sonderthemen.

Da wird jeder fündig oder lässt sich inspirieren.

Aber ich muss zugeben, ich halte mich nur beim ersten Mal wirklich an ein Rezept, beim nächsten Mal fange ich an zu improvisieren … sehr un-Apotheker-mässig, aber es entspricht meiner kreativen Seite mehr.

Beispiel? Das Bild oben: das waren gewöhnliche Spiessli mit Huhn und Gemüse … dass Ananas eine gute Kombi wäre und dem eine exotische Note gibt …

Böses Aluminium in Deos

Aluminium findet sich mal wieder in der Presse – und das wird wieder vermehrt Anfragen geben in der Apotheke. Diesmal titelt die 20 Minuten:

Giftstoff in Deos – Bund prüft Alu-Verbot

Ich will hier nicht behaupten, dass Aluminium unschädlich ist. Aber es ist das dritthäufigst vorkommende Element und das häufigste Metall der Erdkruste (Sauerstoff und Silicium sind übrigens die anderen beiden).  Wir verwenden Aluminium vor allem für Metalllegierungen und Verpackungen – der Vorteil hier ist, dass es gut formbar, ziemlich inert ist und dicht selbst in dünnen Folien.

Wir benötigen kein Aluminium im Körper um zu funktionieren. Aber wir haben trotzdem welches im Körper, da wir es über die Nahrung aufnehmen. Das meiste Aluminium, das wir aufnehmen, wird aber auch wieder unverändert ausgeschieden – problematisch sind hier Chelatbildner wie die Zitronensäure, die die Aufnahme steigern.

Wikipedia schreibt: Nach einer Schätzung nimmt der erwachsene Europäer im Durchschnitt zwischen 1,6 und 13 mg Aluminium pro Tag über die Nahrung auf. Dies entspricht einer wöchentlichen Aufnahme von 0,2 bis 1,5 mg Aluminium pro kg Körpergewicht bei einem 60 kg schweren Erwachsenen.

Bisher hat die Efsa (die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) eine tolerierbare wöchentliche Aufnahme von 1 Milligramm Aluminium pro Kilogramm Körpergewicht festgelegt (für Erwachsene).

Bei zu viel Aufnahme (was man bei Patienten sieht, deren Ausscheidung über die Nieren gestört ist)  führt das Aluminium zu Gedächtnis- und Sprachstörungen, Antriebslosigkeit und Aggressivität durch Untergang von Hirnzellen und zu fortschreitender Demenz, zu Osteoporose, Arthritis und Anämie. Wir reden hier aber von Konzentrationen, die 70 bis 300 Mal höher sind als die bisher festgelegten Grenzwerte.

Aluminium wird in letzter Zeit immer wieder und immer häufiger kontrovers diskutiert. Speziell wegen Verdacht, dass es Alzheimer auslöst oder eine der Ursachen von Brustkrebs ist.  Aber: Obwohl wirklich versucht wurde einen Zusammenhang nachzuweisen, ist hier noch gar nichts bewiesen:

So schreibt zum Beispiel das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit über Aluminium in Deos:

Auch in neuen Publikationen konnte kein Kausalzusammenhang zwischen der Verwendung von aluminiumhaltigen Antiperspirantien und Brustkrebs oder Alzheimer nachgewiesen werden. Die tägliche Aluminiumaufnahme kommt jedoch nicht nur von Kosmetika, sondern auch von anderen möglichen Quellen wie Lebensmittel und sollte deshalb so gering wie möglich sein. … Das in Antiperspirantien, Zahnpasten und in Lippenprodukten eingesetzte Aluminium wurde vom wissenschaftlichen Ausschuss für Verbrauchersicherheit der EU-Kommissionen wieder bewertet und ihre Risikobewertung wurde im April 2014 veröffentlicht. Danach gibt es keine Hinweise, dass die Verwendung von Aluminium enthaltenden Kosmetik-und Hautpflegeprodukten das Risiko von Brustkrebs oder anderen Krankheiten erhöht. Der Ausschuss weist jedoch auch darauf hin, dass aktuell zu wenig Daten vorliegen, um abschliessend sichere Konzentrationsgrenzen festzulegen, und dass weitere Studien notwendig sin

Also: Was die 20 Minuten und manche Leute da machen ist im Moment reine Panikmache !

Ich werde auch weiterhin mein Deo (mit Aluminiumverbindung) verwenden – vor allem auch, weil das wirklich funktioniert. Ich habe schon andere Alternativen versucht und war mit dem Ergebnis nicht wirklich zufrieden. Auf was ich achte ist aber, das Deo nicht direkt nach dem rasieren zu verwenden, da (auch leicht) verletzte Haut mehr Aluminium aufnimmt.  Und natürlich koche ich schon lange nicht mehr mit Alutöpfen und Alufolie verwende ich sowieso so gut wie nie (heute gibt’s Tupperware – die ist vielleicht von den Plastikweichmachern teils auch nicht ideal, aber … irgendwo muss man aufhören).

Und da es sicher jemand gibt, der mit den Aluminiumverbindungen in den Impfstoffen kommt: wir reden auch hier von sehr geringen Mengen. Wie gering und um was es genau geht, kann man hier auf der Seite “Für Impfen” nachlesen. (Schön mit Quellenangaben).

Wen es interessiert, findet hier eine Liste der Deos die keinerlei Aluminiumsalze enthalten. (Achtung!: es gibt auch Listen, wo Deos drauf sind, die kein Aluminiumchlorid oder -chloralhydrat enthalten … aber Alaun, das ist Kalium-Aluminium-Sulfat).

Abstimmungsresultate …

Im Kaufhaus gegenüber haben sie einem Kunden Hausverbot erteilt.

Der Kunde war immer wieder auffallend unhöflich zu einer Mitarbeiterin an der Kasse. Sie ist Ausländerin, spricht aber hervorragend Deutsch und ist wirklich sehr nett – ich kenne sie schon seit Jahren, vor allem, weil ich mein Mittagessen gelegentlich dort hole. Aber – sie passt ihm nicht. Und unhöflich sein reichte ihm nicht. Er beklagte sich dann bei den anderen Mitarbeitern und auch beim Chef über sie – und als das keine Reaktion zeigte nun offenbar auch brieflich.

Ich habe eine Kopie des Briefes gesehen. Kein Meisterwerk der Poesie oder Rechtschreibekunst.

Im Brief schreibt er unter anderem, dass er erwarte, dass die Angestellte entlassen wird – wegen Kundenunfreundlichkeit … und schliesslich haben wir vor noch nicht allzu langer Zeit ja nicht umsonst darüber abgestimmt, dass wir die Ausländer raus bekommen. (sic)

Ummm – wow. Aber jetzt kenne ich endlich mal einen, der bei der Abstimmung “gegen Masseneinwanderungsinitiative” dafür gestimmt hat: in meinem Bekanntenkreis wüsste ich nämlich sonst keinen. Und irgendwie hat auch er anscheinend nicht ganz verstanden, worüber abgestimmt wurde.

Die Reaktion vom Kaufhaus kam dann postwendend: dem Herrn wurde Hausverbot erteilt.

Finde ich gut.

 

Nächsten Sonntag ist …

toweldaypharmacy

… nicht vergessen und Knoten ins (Hand)Tuch machen!

Friede, Freude, Eierkuchen …

… und weil ich heute einfach keine Geduld für einen ganzen Artikel habe, habe ich für Euch ein Bild von ein paar Zuckerpillen – von mir hergestellt.

sugarpills

Und falls ihr seltsame Veränderungen im Blogdesign bemerkt: ich bin mal wieder am Basteln. Vorschläge sind willkommen (auch wenn vielleicht nicht alle umgesetzt werden können).