Narben

Narben finde ich in den meisten Fällen überhaupt nichts schlimmes. Wir haben Narben, weil wir gelebt haben – und uns dabei verletzt haben. Das gehört (finde ich) auch irgendwie dazu.

Darum schäme ich mich meiner Narben nicht, auch wenn man sie – dank meiner eher schlechten Wundheilung – ziemlich gut sieht. Gut, allzu viele habe ich nicht. Drei deutliche. Ich hatte mich wirklich im Griff und bei den Windpocken nicht gekratzt – und auch die Akne hat keine bleibenden Spuren hinterlassen.

Dafür habe ich am Fuss eine, die ich aus reiner Dummheit erhalten habe – als Kind hatte ich einen Freund, der mit Feuer und so einem Helikopter-Spielzeug spielen musste. Dass brennendes Plastik dank der Rotation ziemlich weit fliegt, und das sehr weh tut, ist eine der Erfahrungen die mir … eingebrannt wurden. Das war mir so peinlich, dass ich selbst zuhause nicht viel davon gesagt habe. Vielleicht würde das heute auch nicht mehr so deutlich sichtbar sein, wenn ich das besser gepflegt hätte, aber mir ist es Erinnerung daran, vorsichtig zu sein.

Die zweite Narbe ist die ziemlich lange vom Kaiserschnitt. Aber die ist – auch wenn es damals schnell gehen musste- an einer Stelle, die … nicht wirklich viele zu  sehen bekommen.

Die dritte Narbe habe ich vom entfernen eines Muttermals. Weil wir nicht erst eine Biopsie nehmen wollten und dann später nachschneiden, hat der Arzt tief und breit genug geschnitten, dass er auch wenn es nicht gutartig gewesen wäre – alles entfernt hat. Dank dem weiss ich auch, wie tief das Unterhaut-Fettgewebe geht (tief!).

Habt ihr Narben?

Was für welche? Was ist die Geschichte dahinter?

Findet ihr Narben schlimm?

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Über Pharmama

Wie bringt man die Arbeit in der Apotheke und die Familie unter eine Haube? Mit viel Humor natürlich! Ich bin Apothekerin aus der Schweiz schreibe über Interessantes und lustiges in und um die Apotheke. unter: Pharmama.ch

Veröffentlicht am 19. Dezember 2012, in Allgemeines. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 166 Kommentare.

  1. turtle of doom

    Ich habe immer noch ein paar blasse, kleine Flecken auf dem rechten Unterarm, weil ich als Kind einmal mit einem Esslöffel, Backofenhandschuhen und einem Fonduerechaud Zinn schmelzen wollte.

    Da schüttete ich das flüssige Zinn auf ein Gartenmäuerchen, das vom Regen noch nass war. Da sich untendran ein Dampfkissen bildet… der Sprühregen tat weh.

    • Autsch. Trotz Backofenhandschuhen? :-)

      • turtle of doom

        Also, es war kein Langarmbackhandsch-Uhu… und ich hatte ein kurzärmeliges T-shirt an. :)

        In chirurgischem Übermut versuchte ich mal, einen Bluterguss an der Ferse mit einer Rasierklinge wegzuschneiden.

        Da war ich 15.

        Auch hatte ich mal eine intravenöse Blutentnahme selbst gemacht, mit frischer Spritze und Nadel allerdings.

        Da war ich 16.

  2. Narben habe ich einige. Eine an den Augenbrauen (da fehlen mir auch ein paar Augenbrauen, daher sieht mans sehr gut), da hat mir mein Bruder eine Schneeschaufel hingehauen (nicht absichtlich), dann eine relativ große Narbe am linken Zeigefinger, als ich mir mit der Motorsäge reingesägt habe, eine an der Stirn, da bin ich als Kind draufgefallen, eine am Hinterkopf, wobei man die nicht sieht und eine am Oberschenkel, aber die ist fast weg.

    • Eine Schneeschaufel-Narbe … wie … ungewöhnlich :-)
      Vor Motorsägen habe ich einen Heiden-Respekt. Die würde ich auch nicht ohne Spezialausrüstung bedienen.

  3. Eine Narbe am rechten Mittelfinger wird mich für immer an meinen Abiturs ball erinnern. Am morgen vorher haben wir noch ein paar Bilder abgehängt, ich wollte ein paar Rahmen von einem größeren Stapel nehmen und habe ausgerechnet in den zersprungenen reingefasst, das hat geblutet…

    Ansonsten ein paar Windpockennarben (ohne Geschichte ich war erst ein halbes Jahr alt), und eine am Knie die den Sommer dokumentiert als ich lernte von einer Schaukel abzuspringen :)

  4. Hmm. Eine am Finger als ich mal einen Spiegel zerschlagen hatte und dabei abgerutscht bin.

    Und dann am Arm ein paar Punkte wo der Hautarzt Warzen weggelasert hat und nebenbei nach Öl suchte.

  5. Ich habe alte (!) Narben von selbstverletzendem Verhalten auf meinen Armen und Beinen. Dazu noch die üblichen Kindheitserinnerungen an den Knien und eine am Auge vom Türrahmen.

  6. Eine unerklärliche am Oberschenkel. Innenseite. Die hab ich aber, seit ich denken kann und niemand weiß, woher die stammt :D

    Eine andere, relativ frische ist von einem Ponysturz.
    Ich saß ohne Sattel auf meiner Reitbeteiligung, hatte ein andere Pferd am Führstrick und war auf dem Weg zur Koppel. Das Handpferd erschrak, zog mich vom Pony.
    Ich hatte natürlich meinen Helm auf, da es aber Sommer war, nur ein T-Shirt. Von daher sieht man Schürfwunden am Handballen und Handgelenk, ebenso eine große Narbe am Backenknochen.
    War auch mein Fehler, bzw der des Lastwagenfahrers, daher bin ich meinem Pony nicht böse…
    Aber weh tats wirklich heftig! Ist aber auch erst im Juli passiert, also hab ich Hoffnung, dass das an der Hand weggeht und am Bauch vielleicht noch kleiner wird.

    Bin aber auch erst 19, hatte also noch nicht zu viele Jahre Zeit, mich kaputt zu machen :D

    • unerklärliche Narbe? Vielleicht von einer Alien-Entführung?

      Das mit dem Ponysturz tönt heftig. Pflegst Du die Narben auch?

      • Genau! Die Aliens waren :D
        Eigentlich… eigentlich mach ich bei den Narben gar nix. an der Hand kann man zugucken, wie es mit der Zeit verheilt, ebenso der Großteil am Bauch. Eine wülstige Narbe ist am Bauch, aber nach Erfahrungen meines Bruders dürfte die aufgrund Selbstheilungskräften auch noch sehr viel kleiner werden…

        Nützen spezielle Cremes oder so überhaupt etwas? Bin da etwas skeptisch ;)

    • Kaiserschnittkind? ;-) Wobei die Schnitte meist auf dem Po sind oder am Kopf…

      • Nein, ich bin kein Kaiserschnittkind.
        Wie Pharmama erklärte, waren das wohl die Aliens :)
        Die, die sich heute mit dem Weltuntergang irgendwie verspätet haben ;)

    • turtle of doom

      Unerklärliche Narben… ich ging mal beim Krankenhaus durch den Wald spazieren und kam dabei mit der Frau eines Patienten ins Gespräch.

      Sie sagte mir, ihr Mann hatte noch nie wegen irgendetwas ins Spital gemusst. Aber eine Operationsnarbe am Oberschenkel des Mannes hatte die Frau nie beachtet gehabt, hatte nie danach gefragt.

      …bis der Arzt im Krankenhaus den Mann fragte: “Was ist das?”

      Und dann packt der Mann die fast vierzig Jahre alte Geschichte von seinem Oberschenkelbruch aus…

  7. ich habe irre viele Narben weil ich lange Zeit sehr krank war, es sind alles kleine Kapitel aus meinem Leben. Ich finde sie nicht schön, aber auch nicht so grässlich das ich mich dafür schämen würde.

  8. Ich hatte einen sinus pilonidalis. Die OP-Narbe ist relativ groß, weil das ganze ein zweites Mal aufgetreten ist nach dem die Wunde zugenäht wurde. Danach hatte ich dann noch ziemlich lange mit einer offenen Wunde zu kämpfen.

  9. Drei Stück:
    Eine kleine unterm Kinn, da bin ich auf eine Art Schaukelpferd geknallt (ich musste mich unbedingt draufstellen), aber wir wollten eh grad zum Kinderarzt, da passte das ganz gut. Ich war ca. 4.

    Eine am linken kleinen Finger. Da hab ich es irgendwie geschafft, beim Fahrradfahren an einer Ziegelmauer lang zu schaben. Riesen Schürfwunde, kurioserweise ist die Narbe auf der Fingerinnenseite, so physiologisch eigentlich gar nicht möglich. Die wunde wurde mit einem Hundeverband versorgt, das war nämlich bei meinem Onkel, der ist Tierarzt. Das war so mit 13 oder 14.

    Die dritte ist am linken Mittelfinger, da hab ich mir eine sehr neue und sehr scharfe Schere reingerammt, was mir meinen ersten Besuch in einer Notaufnahme beschert hat. Das war im Sommer 2011. Die Narbe sieht man nur, wenn man genau hinguckt, aber wenn ich versehentlich Druck drauf ausübe, tuts immer noch weh. Die Stelle fühlt sich allgemein komisch an.

    Ich persönlich finde Narben sehr spannend und es ist fast, aber nur fast ein bisschen schade, dass ich nicht mehr habe. Meiner Meinung nach.

  10. Ich hab mittlerweile auch so einige Narben angesammelt.. ein winzig kleine an der Hand, da hat mich meine Mutter aus Versehen mal (sie hat sich erschreckt) mit ner glühenden Zigarette “gebrandmarkt”, die obligatorische Windpockennarbe am Rücken und 5 Narben von 2 Laparoskopien (wenn ich hundertprozentig wüsste, dass ich nicht nochmal unters Messer muss, würd ich sie mir übertätowieren lassen, so hässlich find ich sie.. und warum haben sie nicht dieselben Löcher genommen? Arghz). Zählt wahrscheinlich nicht, aber ich hab dann auch noch so nen aufgeschlitzten Speichelgang, der HNO meinte “Sie sind jetzt getunt, das ist wie ein Ansaugstutzen!”…

    • Dass sie nicht die gleichen Eingänge benutzen bei den Laparoskopien – hat das nicht auch etwas damit zu tun, dass schon einmal verheilte Narben nicht gleich wieder zuheilen? Tattoo hört sich interessant an – schon überlegt, was es werden soll?

      • Nunja, ein “Loch” haben sie ja doppelt benutzt, drum versteh ichs auch nicht so ganz – und Wundheilungsstörungen hab ich noch nie gehabt, glücklicherweise. Ich hatte an kleine Sternchen gedacht :) Aber wie gesagt, es kann sein, dass ich noch öfter unters Messer muss und dann würden die Tattoos auch nicht mehr schön aussehen.

        • Ohweh, da hab ich doch glatt zwei Narben am Oberarm vergessen vom Verhütungsstäbchen! Eine vom reinmachen, eine vom rausmachen.. das Ding ist nämlich ein Stück gewandert in den anderthalb Jahren, die ich es hatte.

  11. Ja, Narben habe ich einige…

    Mich stören sie nicht besonders. Dabei ist es mir egal ob andere sie sehen können oder nicht – solange sie nicht im Gesicht sind.

    Ich fange mal oben an:
    1. Eine deutliche Delle im Schädel – da haben sie im Spital kurz nach meiner Geburt was gemacht… Keine Ahnung wozu…
    2. Eine lange Narbe auf der Stirn – dort ist mal ein Stahl-Kronleuchter gelandet.
    3. Eine an der Schläfe – als Kind bin ich auf meine Brille gefallen.
    4. Meine Ohrenring-Löcher – die zähle ich auch… Mir gefallen sie noch immer! :-)
    5. Eine Narbe am Oberarm – Pockenimpfung
    6. Eine Narbe vom Abstellen des heissen Pizza-Blechs – ich weiss heute noch bis wo mir mit 11 die Ofenhandschuhe gereicht haben…
    7. Eine Narbe am Mittelfinger – ich habe seither NIE MEHR einen Hobel in der Küche verwendet!!
    8. Eine stern-förmige Narbe auf dem Bauch – in der Mitte der Punkt ist ein vom-Arzt-entfernter Leberfleck, die “Strahlen” sind vom Steristrip: ich war so allergisch darauf, dass ich die Haut mit dem Strip abgezogen habe..!
    9. Eine hab ich – die ist vom M. Beçet… Eine sehr schmerzhafte Errinnerung; diese Narbe mag ich nicht so…
    10. Eine Narbe hab ich auf der Innenseite vom Oberschenkel – da bin ich im Nachthemd an meiner Babysitterin hochgesprungen und der Sporn(?) ihrer Gürtelschnalle hat mich ins Fleisch gestochen; hatte höllisch weh getan und ziemlich geblutet.
    11. Eine Narbe am Knie -vom Fahrrad fahren auf dem Glatteis! :-)

    Das wars soweit ich mich gerade errinnern kann… Sie gehören alle zu mir und zeugen von meinen Erlebnissen! ;-)

    • Wie kommt denn der Stahl Kronleuchter auf deine Stirn? Das wäre sicher auch eine interessante Geschichte …
      Oh ja, die Pockenimpfung – aber die sieht man bei mir kaum noch. *Das* zumindest ist gut verheilt.

      • Gartenparty in einem Gartenhäuschen: der Kerzenkronleuchter war an einem Haken aufgehängt. Jemand berührte den Leuchter von unten und er sprang aus der Halterung und fiel mir und auch meiner Mutter auf den Kopf. Ich hatte eine Platzwunde an der Stirn; man konnte den Schädel sehen… Und meine Mutter und ich hatten beide eine rechte Gehirnerschütterung.

  12. 3 Kaiserschnitt Narben. Obwohl,dass ist ja eigentlich nur 1 ;-) In der Unterlippe hab ich noch eine. Als Kind muss sich unser Hund so über meine Ankunft gefreut haben,dass er mich mit seinem Zahn grad noch schön gepierced hat. Autsch ;-)

  13. Ich habe (zum Glück nur) drei Stück.

    Mit 13/14 Jahren habe ich beim Gurkenscheiben hobeln (an einem V-Hobel, das hatte ich davor wirklich schon 200x gemacht) leider die Länge der Gurke etwas überschätzt und mir prompt vom kleinen Finger oben links neben dem Nagel ein kleines Stück abgehobelt. Ging schnell, hat saumäßig geblutet, musste bzw. konnte aber nicht genäht werden. Den Gurkensalat hab ich dann ganz alleine verputzt :-) Jetzt hab ich da nen weißen Punkt von ca. 3-4 mm Durchmesser.

    Eine Narbe am Ellenbogen. Da hatte ich mit einer Freundin Plätzchen gebacken und sie hat das heiße Blech auf so eine Kochinsel gestellt. Ich stand gegenüber und hab meine Arme aufgelegt, um mich rüber zu beugen, bin vorgerutscht und hab mir ne schöne 4 cm lange Brandnarbe eingefangen.

    Und noch eine, am Oberschenkel, ebenfalls ca. 4 cm… und das glaubt mir einfach niemand, wie das passiert ist *peinlich* Mir ist beim Duschen die offene Shampooflasche runtergefallen und der offene (Plastik-)Deckel ist am Oberschenkel vorbeigeschrammt. ist schon gut 1-2 Jahre her und man sieht es immer noch ._.

    • Ich sehe schon – die Küche ist besonders gefährlich. Ess-Hobel und Backofen gehören mit Warnsignalen versehen, wenn ich das alles hier so lese.
      Aber das mit der Shampooflasche … *kopfschüttel*. Sowas.

    • Shampooflasche? Das erinnert mich auch an was. Bin mal beim Duschen mit dem Ellbogen an die Halterung gekommen, in der mein Rasierer steckte und hatte danach einen – oder besser fünf- schöne fünf-Klingen-Schnittwunden :D Hat schön geblutet, ist aber zum Glück nicht mehr zu sehen. Wobei ich Narben normalerweise auch nicht schlimm finde (kommt drauf an wo), die Geschichten dahinter interessiert mich immer. :)

  14. Ich hab Narben an: 1) Knien /Schienbeinen: Kindheit und Fußball 2) Hand: Gelernt wie man ein Feuerwerkskörper zündet. Nein das ding ist nicht in der Hand explodiert, ich bin schnell rückwärts gelaufen und über eine kleine Mauer gestolpert…. 3) Zeigefinger: recht frisch vom März diesen Jahres, als eine Messerklinge in 2 Teile gesprungen ist und blöderweise meinen Finger erwischt hat. Glas und Metall unterscheidet sich wohl nicht stark, geblutet wie sonst was. Die wird wohl auch dauerhaft so bleiben.
    Ansonsten noch so einige kleinere, wobei ich keine Ahnung hab von was die sind, vermutlich Fahrrad fahren, Spielplatz, Kindheit eben :)

  15. Ich habe eine ganz feine, kaum sichtbare Narbe an der Nase. Da bin ich als Sechsjährige voll auf Schotter geknallt, was genäht werden musste. Unter der Nase sieht man es kaum und auf der Nase nur haarfein, wenn ich sehr braun bin.

    Dann habe ich Narben an den Händen: eine am linken Ringfinger, wo ich mal probiert habe, eine Glasscheibe einzuschlagen (ja, das war dumm) und eine an der rechten Hand. Ich glaube, da bin ich in der Grundschule mal an irgendeinem Stück Metall hängengeblieben. Gab ne schöne fetzige Wunde.
    Das neuste Stück meiner Narbensammlung geht hierauf zurück: http://robinsurbanbarstories.wordpress.com/2012/10/14/kuppe-gekappt/
    Das war ebenfalls ziemlich dumm.

    Eine letzte Narbe habe ich am Bein. Letzten Sommer habe ich in Spanien trotz Warnung der Einheimischen versucht, einen ria (sowas wie ein Meerarm) zu durchwaten, obwohl die Flut gerade kam und die Strömung schon sehr heftig war. Es hat mich von den Beinen gerissen und schließlich musste ein Typ mich rausziehen, aber nicht bevor ich mir die Wade an einem Felsen aufgeritzt habe. Es war nicht sonderlich tief und tat auch nicht weh, aber es blutete heftig. Aber wie gesagt, die ist sehr frisch und wird in einigen Jahren nicht mehr zu sehen sein.

    Tja, und dann habe ich auch noch einige Narben vom SVV. Viele davon sind nicht mehr zu sehen, außer im Sommer, wenn ich mich in der Sonne röste, aber das liegt auch daran, dass ich immer sehr bedacht war, “hautschonend” zu ritzen, eben weil ich keine Narben haben wollte. Einige (zwei, drei an den Armen und an den Fußknöcheln) sind allerdings deutlich, doch nicht unbedingt als SVV-Narben erkennbar.

    Narben an sich finde ich nicht so schlimm, aber manche sind doch schon sehr entstellend. Gerade bei SVV ist es schlimm, wenn man diese Phase hinter sich gelassen hat, aber immer noch sehr hässliche, großflächige Narben hat, die einen immer wieder daran erinnern und es einem fast unmöglich machen, sich ohne ohne blöde Sprüche oder Blicke öffentlich zu zeigen…

    • Meine SVV-Narben sind leider ziemlich gut sichtbar und man kann es definitiv nicht mit Katze oder sonstigem erklären. Das müsste schon ein Tiger gewesen sein. ;-) Naja, aber komischerweise fällt es vielen Leuten nicht so sehr auf wie man denkt. Man wird schon angestarrt aber wesentlich weniger als ich am Anfang dachte. Ist jetzt 5 Jahre her, dass ich aufgehört habe. Seit ca. 3 Jahren verstecke ich nichts mehr und jeder weiß es. Dumme Sprüche hab ich noch nie zu hören bekommen. Ich kann jedem nur Mut machen sich nicht zu verstecken, zuerst mal irgendwo in einer großen Stadt ”üben” bevor man sich in kleinere Gruppe traut.

      • Ich meinte eigentlich nicht mich. Meine Narben sind so klein und unscheinbar, dass sie jederzeit als Zufall gesehen werden.

        Aber ich kenne mindestens zwei Personen, wo das nicht geht. Eine hat die gesamten Waden so verschrammt, dass es jahrelang aussah, als hätte sie dort üble Verbrennungen abbekommen (was jetzt aber nach jahrelanger Abstinenz langsam beginnt zu verschwinden) und eine, tja… eine hat deutliche Schneidespuren auf den Armen. Und zwar richtig heftig, da reiht sich nicht nur Narbe an Narbe, sondern sogar Narbe AUF Narbe.

        Als ich das zum ersten Mal sah, konnte ich kaum wegsehen, obwohl ich direkt verstand, was das bedeutete. Andere, die das nicht kapieren…!

    • Ah – noch ein Küchen-Opfer. Nettes Bild übrigens … allerdings habe ich schon schlimmeres gesehen in der Apotheke. Letztens eine, die den Finger im Kartonzerkleinerer hatte.

  16. Ich kann alle möglichen kleinen Narben bieten. Meine Schwester hatte als kleines Kind die Angewohnheit, sich in meinem Arm festzubeißen, wenn sie sauer auf mich war. Autsch! Hat ein paar kleine, helle Flecken hinterlassen, auch nach 20 Jahren noch. Die sieht man aber kaum noch. Besser sichtbar hingegen ist die Narbe am Knie, ca 10 cm lang, keloid, aber über die Jahre kleiner geworden. Dazu gehören auch noch zwei Narben am selben Bein, unten am Knöchel, die aber nur als helle Flecken auffallenn. Ca 4cm Durchmesse jeweils. Was war passiert? Es war ein schöner Sommerabend, ich 16 Jahre alt, leicht angetrunken mit dem Rad unterwegs, in Shorts und Flipflops. Und dann war da eine Straßenbahnschiene und ich bin mit dem Vorderrad hinein geraten. Koordinationsvermögen und Alkohol, hüstel. Auf jeden Fall bin ich zur Seite gekippt und habe aus voller Fahrt mit dem rechten Bein gebremst. Aua!!!

    • Mein Kuschelbär hat ein Göttikind, das früher auch immer beissen musste. Bis … er einmal zurückgebissen hat. Ja, da ist es auch dem Kleinen klar geworden, dass das alles andere als lustig ist.

      • Ich bin schon seit langer Zeit stiller Mitleser und wollte es auch bleiben, aber das Stichwort ist einfach so schön: Ich habe als Kind meine Schwester auch öfters gebissen. (Zu meiner Verteidigung. Sie hat’s immer verdient. *g*) Bis sie sich dann einmal ihren Arm mit Thermosalbe eingerieben hatte und mich aufgefordert hatte zu beißen. Habe ich danach nie wieder getan. :-p

  17. Es kommt wohl immer auf die Narbe an, Herkunft, Art,Aussehen und vor allem natürlich wo man sie hat ^^ mir persönlich machen sie nicht viel aus und ich habe einige, die meisten davon allerdings – schlechter Wundheilung und eigener Blödheit sei Dank – von Mückenstichen.
    Außerdem habe ich mehrere an den Armen und Händen, allesamt Erinnerungen an meine Miezekatzen, die es beim Spielen übertrieben haben. Drei sind besonders lang und gut zu sehen – eine von jeder Katze. (Irgendwann, wenn mich ein Kunde fragt, wenn er die Narben im Sommer sieht, ob ich eine Katze habe, muss ich mir wirklich den Spaß geben und ihn ganz perplex ansehen und sagen. “Nö. warum?” Auf das Gesicht bin ich gespannt XD … sollte aber einer sein, der Humor hat ^^”)
    Dann natürlich die riesige Narbe von der Blinddarm OP. Damals noch ohne Bauchspiegelung, also sehr schön zu sehen das Ding.
    Ach und eine ganz kleine an der Stirn, die ich meiner Schwester zu verdanken habe, weil sie als kleines Kind meinte mir so einen Metall-Brummkreisel an den Kopf hämmern zu müssen. Die sieht man allerdings nur,wenn man weiß, dass sie da ist.
    Mir machen die Narben jedenfalls so nichts aus.
    Sind ja auch keine schlimmen Dinge. Ich weiß nicht, wie es wäre, wenn es weniger alltägliche Sachen wären oO

  18. Hab eine an der rechten Wade-danke an meinen kleinen Bruder(damals 3 ich 7) der ja unbedingt auf mein Barbieauto klettern musste um an die Süßigkeiten zu kommen die unsere Mama hochstellte auf die Anbauwand.Tja leider kam ihm dann die Anbauwand entgegen,ihm passierte gar nix(er ist in nen offenen Teil der Wohnwand gelandet)-dafür hab ich die Wohnwand in der Wade stecken gehabt. Meine zweite Narbe hab ich am Daumen.Mein Papa ist mit meiner Mama kurz nochmal in die Stadt gefahren(wir haben aufn Land gewohnt) und hab für mich und meine kleine Schwester Essen machen wollen.Hab halt Brot an der Brotmaschine geschnitten und meine Fingerkuppe mit abgeschnitten-ich merkte nix bis meine Schwester mich fragte warum da Blut am Brot ist.Da fiel es mir erst auf.In der Panik haben wir erst unsere Eltern angerufen die uns dann zum Nachbarn schickten.Gott sei Dank konnte Fingerkuppe gerettet werden,sieht aber immer noch fies aus

  19. Ich bin 2006 eine Rolltreppe runtergefallen. Die Rillen der Rolltreppe sieht man heute anhand von Narben in meinem Knie…

  20. Ich hatte den Großteil meines Lebens eine wunderschöne klassische Knienarbe (Fahrradsturz im Kindergartenalter, ich erinnere mich noch gut, es das echt weh die Steinchen aus der Wunde prökeln zu lassen). Doch dann bin ich als Spätteenie beim Skaten auf eben dieses Knie gefallen und hatte eine große Schürfwunde. Danach ist das Knie aber gut abgeheilt (Hansaplast dankt mir den Umsatz wahrscheinlich noch bis heute ;) ) und leider ist meine Lieblingsnarbe nicht mehr zu sehen….
    Jetzt habe ich nur noch eine Windpockennarbe im Dekolte (hatte Windpocken in der 11. Klasse und wollte unbedingt zu einer super Party, dafür musste eine Kruste noch pünktlich weg ;) ) Und dann gibt es noch zwei kleine Verbrennungen, deren Rückstände man och gut sieht, wenn ich im Sommer braun werde und die Stellen hell bleiben…..

  21. Ich habs ganz intelligent gemacht und meine unzähligen Fahrrad/Treppen/Sonstwassturznarben auf den Knien mit großflächigen Narben abgedeckt. Beim laufen bin ich gestolpert und wundere mich heute ernsthaft das da noch Haut nachgekommen ist, beide Knie waren nurnoch blutiger Matsch….
    Sonst hab ich eine Mininarbe am Kinn von einem verunsichertem Frettchen,und eine fiese, genähte zwischen Daumen und Zeigefinger;
    Da hatte ich die großartige Idee einen Holzpfahl in den Boden zu hauen und in Ermangelung eines Hammers habe ich eine Limoflashe genommen.Hat nicht so geklappt wie erhofft.

  22. ach, narben: eine riesige nach einer eitrigen bauchfellentzündung, etliche im gesicht nach einem autounfall (zerborstene windschutzscheibe), am rechten unterarm aussen: der fenstergriff des autos hebelte ein stück fleisch heraus. 25 ca. am hals links (carotisstenose). etliche an den händen (werkzeug, glasbruch, küchenmesser und ein rempler von hinten, brotschneidemaschine und helfende pfoten), diverse verletzungen aus der kinderzeit an knien und waden (statt luftmatratze lkw-reifen, rollerfahren steil bergab auf schotter, etc.), ein paar brandwunden vom backrohr, und noch ein paar so kleinigkeiten. was soll man tun. anderen fehlt ein fuss. blöd sind die bemerkungen mancher menschen, die nicht nachdenken und ungefragt ihren senf abgeben. wirklich stören tut mich nur die teilweise lähmung des linken oberlides – zusammen mit der narbe am hals verunsichert das manche leute offensichtlich. seit mein bruder sagte, ich solle nicht so ein blödes gesicht machen, red ich einfach nichts mehr mit ihm. um den kontakt mit solchen leuten ist sowieso nicht schade.

  23. Ich hab eine Lieblingsnarbe in Form einer fliegenden Ente :-D

    Habe relativ viele Narben: Am Kinn, linker Oberarm, rechter Unterarm, Schultern und Brust nach einem Grillunfall als Kind (seitdem wissen meine Eltern, dass sich Spiritus auch an Kohlen entzünden kann, die nur in der Sonne standen).
    Und dann noch als Nachfolge auf dem linken Oberschenkel von zwei Eigenhauttransplantationen auf die Brust.
    Sonst noch nicht erwähnenswerter Kleinkram.

    Als Kind fand ich es grausam, mittlerweile wollte ich sie nicht mal hergeben, wenn es möglich wäre. Die gehören halt zu mir und sind einfach sichtbare Erinnerungen, dass ich stärker bin als ich manchmal denke.

    Die Narben sind bei mir aber sehr gut verheilt, laut Ärzten deutlich besser als bei anderen Kindern in dem Alter, was aber auch sicher daran lag, dass ich die Bandagen sehr penibel getragen habe (meine Mutter hatte schon Probleme sie mir abzunehmen, wenn es Spaghetti zu essen gab).

  24. Nur zwei nennenswerte:
    1) Ganz kleine Narbe am linken Zeigefinger, weil ich es als Kind für eine sehr gute Idee hielt, meinen Finger in Mamas Nähmaschine zu nähen…
    2) Narbe am linken Knie vom klassischen Kindersturz auf einen spitzen Stein. Die Wunde wurde damals mit so einem komischen Pflaster versorgt und davon ist die Narbe geblieben… Über die Jahre ist sie aber schwächer und weniger wulstig geworden. Mittlerweile ist sie recht blass…

    • Das mit der Nähmaschine habe ich glaub auch schon geschafft – zumindest ein Nadelstupf. Seitdem halte ich mich von den Dingern fern :-) (oookay – das ist nicht der einzige Grund)

  25. An anderen Menschen stören mich Narben nicht.
    Meine eigenen stören mich schon. Sie stammen fast alle von Ärzten, Kaiserschnitt, Muttermal, Handoperation, Pockenimpfung. Eine kleine im Gesicht stammt von meinem Bruder, der mich viel gekratzt hat.
    Ich habe die Erfahrung gemacht, schöne Narben machen viel weniger Probleme wie hässliche.

  26. Hm, die deutlichsten Narben bei mir stammen von Stürzen – einmal vom Motorrad, einmal von einem Segway-Roller. Seit diesen Stürzen ist rund um mein rechtes Knie und meinen rechten Ellbogen alles ziemlich vernarbt…

  27. Ich glaube, ich gehe den Körper von oben nach unten durch.
    Hinterm linken Ohr muss eine sein, ich hatte als Baby eine heftige Mittelohrentzündung, ein Stück Knochen musste wegen Vereiterung entfernt werden. Ich mochte mich jahrelang dort nur ungern waschen wegen des tauben Gefühls.
    Unterm Kinn: ich glaube, da bin ich meinem Bruder aus dem Kinderwagen gefallen.
    linker Oberarm: grosse Brandnarbe in Form einer Stiefmütterchen-Blüte. Ich hatte als Baby/Kleinkind ein Blutschwämmchen, das wurde mit Infrarotlampe behandelt und die Krankenschwester hat mich unter der Lampe vergessen. Ich musste die Narbe jahrelang mit stinkender Salbe pflegen, damit die Haut weich bleibt während dem Wachstum. Mir wurde immer gesagt, wenn ich ausgewachsen sei, könne ich eine kosmetische Operation in Betracht ziehen, aber als ich erwachsen war, hatte ich mich daran gewöhnt.
    Rechter Zeigefinger, mittleres Gelenk: Brotmesser, das von der Baguettekruste abrutschte. Musste genäht werden. Beste Idee meinerseits dabei: nachdem das Blut nicht mehr floss, assen wir erst mal ein paar Brote, ehe wir zur Notaufnahme fuhren. Dort kam nach mir “Brotmesser” übrigens das “Fischmesser” aus der Hotelküche dran…
    Bauch: kaiserschnittähnliche Narbe quer unter dem Bauchfett – Hysterektomie wegen Myoms (welches 1,7 kg wog – wir hatten das Thema hier schon mal in den Kommentaren)
    Fussknöchel links: kaum mehr sichtbare Narbe nach Bänderriss mit abgesplittertem Knochenstück. Da musste zwei Mal geschnippelt werden, einmal zum Fixieren, einmal um den Stift zu entfernen, mit dem das Knochenstück genagelt worden war. Die Gegend um diese Narbe war auch viele Jahre lang taub.
    Die restlichen Narben sieht man kaum mehr: am Handrücken von der Babykatze, die die Krallen noch nicht richtig einziehen konnte, am linken Mittelfinger – auch Gelenk, aber zum Glück nicht so tief – auch von einem Schnitt, entstanden beim ungeschickten Auspacken eines neuen Rüstmessers, am rechten Fussknöchel vom 2. Bänderriss, und halt all die kleinen und grossen Blessuren, die im Lauf eines Lebens Narben hinterlassen.

  28. Ich finde dieses Thema interessant, Narben sind für mich etwas besonderes, individuelles. Ich würde zwar nicht extra welche haben wollen und hoffe immer, daß alles gut verheilt, aber wenn nicht, so sind die wie ein Erinnerungsfoto oder sowas, das man immer dabei hat. Gehört eben zum Leben dazu.

    Ich habe auch Narben, die ich mag.
    Eine am rechten kleinen Finger, als ich mit 6 meinem Vater beim Rotkohlraspeln half. Ist nur sehr klein, aber ich fand es im Nachhinein spannend, wie ich in Ohnmacht gefallen bin. Das war aber erst, nachdem mein Vater meinen Finger verbunden hatte und die Sachen wieder wegräumte. Plötzlich wachte ich auf den Badezimmerfliesen wieder auf und mein Vater hatte einen ziehmlichen Schreck bekommen…
    Eine weitere Narbe habe ich früher gern herumgezeigt, am linken Ringfinger. Sie fängt oben knapp unterhalb des mittleren Knöchels an und geht fast halb um den Finger herum. Da wollte ich mit einem Beil Holz hacken und habe ein Astloch gleich oben nicht gesehen. Die Hand hatte ich noch am Holz zum festhalten, weil das Beil noch nicht drinsteckte, und dann ist es beim antippen zur Seite gekippt und das Beil lag quer auf meinen Fingern – hat das Gelenk wohl knapp verpaßt. Der Knochen hat die Klinge gestoppt, gut, daß ich nicht richtig fest zugeschlagen habe! Den Blutfleck auf der Holzterrasse war noch 3 Jahre später zu sehen.
    Eine weitere Narbe ist verschwunden, die hatte ich an einem Oberschenkel vorn über die ganze Länge. Ich habe Ostereier gesucht(mit 8 oder so) und hatte eines draußen neben der Eingangstür unter einem Busch gesehen. Leider war eine Kachel der Treppe lose, und genau dort mußte ich natürlich drauftreten… Die Narbe wurde im lauf der Zeit immer kürzer und blasser, und inzwischen weiß ich nichtmal mehr, ob sie links oder rechts war.

    • In Ohnmacht fallen ist spannend? Nun, ich selber hab das noch nie gemacht, aber ich konnte immerhin schon mal zusehen. Zusehen ist … auch spannend, vor allem, wenn man noch nicht genau weiss, was man jetzt machen soll…

  29. Okaayyy. Also von Oben nach Unten.
    Augenbraue: Vorwärtsrolle im Bett ist nicht gesund! Kinn: So ein Glastisch auch nicht.
    Hände dirverse, sei es die Aufschnittmaschine, daas ganz normale Buttermesser under Messer XYZ ich kenn sie alle.
    Sämtliche Narben entstanden VOR der Kochausbildung.
    Handgelenk rechts: Kürbiscremesuppe spritzt sehr beim pürieren aufpassen. Und gebundene Suppen machen ganz tolle Brandwunden!! <– Nach der Kochlehre entstanden.
    Naja die "Bikininarbe" verdank ich dem Blinddarm.
    Und das rechte Knie. Einmal vorne mittig komplett rüber. Mit fast 17 Jahren brauch man auch eingen Tischtennisball, gemacht vom eigenen Körper. Immerhin war das Mistding gutartig. Die einzige Narbe mit der ich heute noch kämpfe. Mehr als 10 Jahre später. Es sieht aus wie ein Reisverschluß und ist imemrnoch rot. Wo der Tumor saß ist alles noch taub und wirds auch bleiben.

    Und demnächst dann Knie Links Kniekehle wegen Baker Zyste…. sie will nicht weg und schmerzt immer mehr….

  30. viele, viele narben. jede mit ihrer eigenen geschichte, von amüsant über traurig bis zu schockierend. es wäre ein sehr dickes buch, würde ich die geschichte jeder einzelnen narbe aufschreiben.

    manche meiner narben mag ich. manche ekeln mich so sehr, dass ich sie selbst nicht anschauen, geschweige denn berühren kann. die meisten sind einfach da, ohne gemocht oder gehasst zu werden. versteckt werden nur die narben, die mich selbst abstoßen.

    grundsätzlich finde ich narben nicht schlimm. nur manchmal die geschichten dahinter.

    • Es gibt sicher auch schlimme Geschichten von Narben – die habe ich hier aber noch nicht gelesen (oder aber ich empfinde sie nicht als so?)

      • ich meinte damit z.b. narben von zigaretten, die auf einem ausgedrückt wurden… von von platzwunden durch faustschläge… etc. das sind (für mein empfinden) schlimme geschichten. sicher, die narben selbst sind nicht krasser als “normale” narben, nur eben die geschichte dahinter – die ist unschön.

  31. also irgendwie sinds hier ja schon einige Leute mit Narben. ich will auch mal meine aufzählen. wieso auch immer hab ich meine Narben irgendwie alle am Kopf. Zum einen wäre da die narbe hinterm Ohr welche wegen meiner OhrenOP (neues Trommelfell bekommen) entstanden ist, dann wäre da die Narbe von meinem Augenbrauenpiercing welches rausgewachsen ist und der letzte Rest Haut wurde durch gerissen (beim Kuscheln irgendwo hängen geblieben) und dann wäre da noch meine Narbe in der Oberlippe bzw den Nasenrücken entlang.
    War nur n “kleiner” Fahrradunfall bei Regen bei welchem ich mit dem Gesicht auf die Randsteinkante geflogen bin und danach hatte ich ne offene Oberlippe und ne offenen Nasenrücken. War auch “nur” eine Woche KH.
    Lustigerweise sieht man die Oberlippennarbe dadurch noch das die Narbe meinen Oberlippenbartin zwei Teile trennt also auf der Narbe keinerlei Haare wachsen.

    Zudem hab ich noch n Knoten in der Zunge wo ich nicht mehr weiss wo der herkommt. Und dann hab ich noch am Hinterkopf ne Narbe welche man nur sieht wenn ich mir meine Haare rasiere wo ich auch nicht mehr weiss wo dieNarbe herkommt.

    • Zugegeben beim rausgerissenen Augenbrauenpiercing bin ich ein bisschen zusammengezuckt …

      • war wie geschrieben ja nur noch der letzt kleine Hautfetzen welcher durchgerissen wurde. hat soweit ich mich erinnern kann (ist inzwischen ca 5-6 Jahre her) ziemlich weh getan. Die “Narbe” sieht man aber nur wenn man genau hinschaut, meistens hab ich eh ne Mütze auf und ansonsten sind halt die paar Augenbrauenhaare drüber. ne Narbe an sich ist es auch eher nicht sondern da fehlt eher was.

  32. Ein paar Narben habe ich auch. Also ich habe eine Narbe die von der Brust bis zum Bauchnabel geht, an einem Baum hinuterrutschen ist halt doch nicht so gesund…Dann noch eine von einer OP am Ellenbogen, die, da sie zwei Mal aufgeschnitten worden ist dick, fett und unübersehbar ist. Dann noch drei parallele Narben am Unterarm die mein Bruder, damals 14!! durch kratzen verursacht hat. Und dann noch ein paar Windpokennarben, die aber zum
    Glück nicht schlimm sind.

  33. Hm. … komm mir ja richtig klein vor:

    1. Narbe: am linken kleinen Finger: mit Messer den Muskel durchtrennt. Messer ohne Schnittschutz sind Scheiße … mit 13 gelernt

    2. Narbe: am rechten Hinterkopf: auf Hügel von von vorn fliegendem Stein getroffen: Steine von oben sind bäh .. mit 14 gelernt

    3. Narbe: ein bisschen über dem Scheitelansatz (noch^^) Expander bei der Bundeswehr. Eine Übung in der Kaserne verbracht … das war es echt wert. Expander mit 3 Bier .. Scheiß-Kombination … mit 20 gelernt

    4. Narbe: Brandnarbe über dem linken Knie … bekommen mit 3 – 5 … Sonne plus Alufensterbrett .. gelernt irgendwann vor meiner bewussten Erinnerung.

    Sonst halbwegs heil.

    Gruß
    derTraurige

  34. etliche kleine, weil jeder Mueckenstich eine hinterlaesst (sogar probehalber unaufgekratzte) – die verblassen aber mit der Zeit
    als Baby hatte ich einen Leistenbruch, aber die Narbe ist winzig klein, die muss ich selbst immer suchen.
    dann hab ich eine seitlich am rechten Knoechel, genau ueber der Sehne – da bin ich mit 15 mal mit dem Rasierer abgerutscht (von wegen Sicherheitsklinge, ha! Einen schoenen Streifen in der Breite von den Sicherheits-Staebchen hat das Ding abgezogen)

    eine am rechten Ellenbogen, Richtung Unterarm – da hab ich mich beim Aufwaermen zum Kickboxtraining sehr motiviert auf den Hallenboden geworfen…

    dann noch zwei halbwegs rezente:
    eine am linken Schienbein, ungefaehr fingerlang und einen halben Finger breit – wir waren mit dem Kajak in den Mangroven der Florida Keys unterwegs, um eine bestimmte Tierart zu sammeln. Auf google maps hatten wir uns eine huebsche Stelle zum Anlegen gesucht, die nah genug an der Strasze war, wo wir abgeholt werden sollten.
    Dummerweise hat sich die Stelle dann als kleiner Sumpf rausgestellt. Wir sind tapfer durch knietiefen Morast gestapft, bis mit dem Schienbein irgendwas mit scharfer Kante gefunden habe und das Bein beim rausziehen blutueberstroemt war: zwei parallele Schnitte, ein kleinerer darunter. In der Station angekommen, hat man mir erstmal H2O2 (Schaumparty!) zum Saubermachen gegeben.
    Dann war ich mit der groeszten Groesze der wasserdichten Pflaster weiter unterwegs (einmal hab ich vor dem abendlichen Sprung in’s Meer vergessen, ein neues Pflaster aufzukleben, das hab ich aber SEHR schnell gemerkt).
    Da haette sich evtl der ein oder andere Stich gelohnt, das hat doch ein bisschen geklafft…

    Eine blasenartige am linken Ellenbogen Richtung Unterarm (die sieht man zwar noch oefter als die am Bein, hat aber keine soo coole Story (; ) – zwei Tage spaeter bin ich auf dem Weg vom Steg ins Labor auf der Rampe ausgerutscht und hab mir Ellenbogen und Knie aufgeschuerft (das Knie ist aber problemlos verheilt).

    Ansonsten verheilen oberflaechliche Wunden bei mir nur sehr sehr langsam (die Taetowierung war lustigerweise gar kein Problem) und sind noch eine ganze Weile zu sehen…

    Ja, das war’s dann eigentlich aus den ersten 24 Jahren.. (;

  35. Hm, wie lang darf ein Eintrag hier sein?

    OK, fangen wir mal chronologisch an. Meine erste Narbe, die mir bis heute geblieben ist, habe ich an der rechten Augenbraue – da bin ich mit so einem dreiviertel Jahr aus dem Kinderwagen gefallen – war wohl schon damals zu lebhaft.

    Die zwei Platzwunden am Hinterkopf aus der Vorschulzeit sieht man dank dicker Haare nicht, sie sind aber fühlbar.

    Über die vielen Narben an den Beinen reden wir mal nicht – da war eigentlich immer etwas offen – dank viel Sport bis in die Erwachsenenzeit. Und einige Narben davon sieht man an den Knien immer noch.
    Die zwei Platzwunden am Hinterkopf aus der Vorschulzeit sieht man dank dicker Haare nicht, sie sind aber fühlbar.

    Meine größten Narben habe ich aber an den Händen.
    Am Nikolaustag vor genau 40 Jahren bin ich im zarten Alter von zwei Jahren mit beiden Händen in eine Bügelmaschine (Heißmangel für den Heimgebrauch) geraten – die Neugierde siegte über die Verbote der Mutter :-(
    Na ja, damit verbrachte ich neben diesem Weihnachtsfest jedes Jahr mindestens zweimal eine Woche in der Handchirurgie der Uniklinik bis zur Einschulung.
    Es handelte sich um Verbrennungen dritten Grades, so dass die verbrannte Haut entfernt werden musste und Haut von den Außenseiten der Oberschenkeln transplantiert wurde (wobei wir bei den nächsten insgesamt 4 handtellergroßen Narben wären, die heute noch sehr sichtbar sind). Damals wurde sogenannte Spalthaut verwendet, so dass heute die Haut auf der Hand sehr dünn ist und natürlich auch narbig. Die Folgeoperationen ergänzten die Transplantation, außerdem wurde anfänglich auf die Hände die Haut wie ein Tuch gelegt, so dass gerade an der rechten Hand die Finger wie zusammengewachsen waren – was auch in den Folgeoperationen korrigiert wurde.
    Und ja – ich kann mich an den Moment der Verbrennung erinnern. Und auch an vieles aus der Krankenhauszeit über die Jahre hinweg. Man mag es nicht glauben, aber ich bin immer gerne im Krankenhaus gewesen, es war also für mich nie negativ belegt. Keine Ahnung, was da ein Therapeuth dazu sagen würde.
    Na ja, und da auch Sehnen verletzt waren, die in der Länge nicht passten und über die Jahre zu ersten Ansätzen von Arthrose in den Fingergelenken führten, wurde ich vor acht Jahren noch zweimal an der rechten Hand operiert. Seitdem habe ich noch Narben an der Innenseite des Zeige- und Mittelfingers über die ganze Fingerlänge, da bei diesen Operationen neben Narbenentfernung nochmals Sehnen gefangen und in eine “Lassoschlaufe” gelegt wurden, um die Länge der Sehnen zu korrigieren.

    • Ach ja – eine habe ich noch an der rechten Hand im Handteller. Da bin ich – frisch aus dem Krankenhaus entlassen und noch mit Fäden auf dem Handrücken im Hof in eine rostige Antenne gefallen. Der Dipol suchte sich einen Weg durch die Mittelhand und kam oben wieder raus. Leider hat das auch die frisch genähte Oberseite etwas zerstört, so dass ich heute da eine Stelle habe, die mich hinsichtlich der Form an eine Hawaiianische Lavazunge erinnert.

    • Das mit den Händen ist übel … allerdings kann man mit 2 Jahren noch nicht wirklich von einem Kind verlangen, dass es “Verboten” wirklich versteht.

  36. Mein Bauch hat große Narben aufgrund 11 großer Bauchops. ( vom Sternum bis zum Intimbereich ) Dazu gehört auch ein Platzbauch. Ich habe ein Jejunostoma, allerdings inzwischen auf der linken Seite. Vorher zierte ein Ileostoma das Bäuchlein auf der re Seite. Diese Narbe ist deutlich eingezogen. Dazu gibt es eine kaum sichtbare Narbe der Sectio.

    Am Po gibt es eine Narbe, die die Rektumamputation bezeugt. ( vorher subtotale Colektomie, Rektum wurde später als Hartmannstumpf amputiert ). Weiterhin findet man große Narben aufgrund eines komplexen Fistelsystems ( Fuchsbau ) im gesamten Beckenbodenbereich ) Das Sitzen ist deshalb schmerzhaft. Auch die bescheuerten Verwachsungen im Bauchraum.
    ( alles wegen sehr kompliziert verlaufendem Crohn )
    Dann noch eine Narbe am re U’Schenkel durch ( endlich ) abgeheiltes Pyoderma gangraenosum.
    Am li Knie 2 Narben durch OP zur Behebung einer habituellen Patallalux. und eine 10 cm lange Narbe am U’Schenkel aufgrub Entfernung eines Muttermales in der Kindheit. ( es hatte einen Durchmesser von 3 cm )

    Das war’s … reicht ja auch ;) – trotz allem finde ich mich in meinem Körper wohl.

    • Äh, bitte um Entschuldigung ob der Tippfehler :(

    • Du hast (bis jetzt jedenfalls) hier die meisten Narben – und wahrscheinlich auch grössere. Ich finde es aber schön, dass Du dich damit auch wohl fühlst.
      (Tippfehler werden von mir übrigens immer grosszügig übersehen – und ich hoffe, das macht man bei meinen auch …)

  37. Von diversen versehentlichen Schnittverletzungen mit Messern aus meiner Kindheit ist nur eine Narbe auf dem linken Zeigefingerknöchel geblieben, da habe ich die Situation auch noch gut vor Augen, richtig blöde abgerutscht beim “Schnitzen” im Garten und zunächst zu feige gewesen, mit der blutenden Wunde meine Eltern aufzusuchen. Lieber selbst verarztet. Ich wollte meine Mutter nicht schon wieder schocken.

    Als ich zehn war, bin ich mal nur aufgrund eines plötzlichen Schmerzes wegen eines geklemmten Fingers umgekippt – und ohnmächtig frontal auf dem Kinn gelandet. Blutete mächtig. Das war vor der ersten Stunde auf dem Pausenhof (und vor einer Mathearbeit…). Der Rektor der Schule nahm mich in Empfang, er dachte allerdings, ich sei WEGEN des vielen Bluts ohnmächtig geworden. “Ich kann auch kein Blut sehen. Äääääh… ich setz mich mal lieber.” Ganz schön blass war er. ;-)

    Meine zwei unübersehbaren Hauptnarben stammen von Hüftoperationen (Beckenosteotomie nach Chiari/Derotations-Varisierungs-Osteotomie 1981), als ich fünf Jahre alt war. Am rechten Oberschenkel und in der Leiste, richtiges “Reißverschlussformat” und je 20 bzw. 15 cm lang. Gut, dass es heute standardmäßig die Hüftsonographie bei Neugeborenen gibt, meiner Nichte wurde vor ein paar Wochen eine (moderne) Spreizhose verpasst wegen unreifer und instabiler Hüftgelenke…
    Ich hatte leider zu symmetrische Gesäß- und Oberschenkelfalten, um eine Spreizhose zu bekommen (trotz vieler Hüftschäden in der Familie, meine ältere Schwester hatte eine Spreizhose bekommen, aber die Ärzte hielten meine Mutter für hysterisch).

    Nun, mit vier humpelte ich dann einige Zeit, und angesichts der Röntgenaufnahme meiner Hüfte wurde der Orthopäde blass und ließ mich sofort ins Krankenhaus einweisen. Dort hab ich dann acht Wochen verbracht.
    Die Narben sind deutlich sichtbar, aber geschämt hab ich mich für sie nicht, sie gehören einfach zu mir. Problematischer sind die muskulären Probleme und Schmerzen, die mich seit Jahrzehnten begleiten, wobei ich mich glücklich schätze, wandern zu können und überhaupt viele Sportarten machen zu können (wenn auch unter Schmerzen).
    Schneidersitz wird überbewertet. ;-)

    Mit meinen Narben kann ich gut leben.

  38. Eine ganz fiese vorne am Hals von meiner dritten Struma-OP, leide dummerweise unter einer Keloid-Narbenbildung.. DAs gab schon manchmal ziemlich böse Sprüche von ziemlich doofen Leuten aber es ist auch ein Gesprächsaufhänger in meinem Job (MFA) und die Leute fühlen sich damit auch vielleicht etwas besser verstanden- denn die hat das auch schon mal durch was ihnen z.B. droht..
    Knie rechts operiert, Knie links operiert, eine Narbe am rechten Zeigefinger (man sollte nie in den Meerschweinkäfig fassen wenn die Viecher sich kloppen) und eine direkt vor dem Ohr von einem weggemachten Leberfleck… Die an der Nasenwurzel sieht man gar nicht mehr, da habe ich als kleines Kind wohl mal in ein Aquarium gucken wollen deren Kanten nicht abgeschliffen war.. Das sind dann die Horrorgeschichten die Mütter immer wieder zum Besten geben müssen ;-)

  39. Ich habe als Kind sehr viel “gelernt”.
    Vier Narben an allen möglichen Extremitäten vom Fangen spielen. Ich wollte ein Kind fangen, das schmiss die Glastür zu, ich rannte weiter.
    Zum Glück ging’s nicht ins Auge.
    Mein kürzestes Fußballspiel ging 48 Sekunden. Dann lag ich mit zwei gebrochenen Armen im Krankenhaus.

    • Wie genau bricht man sich denn beim Fussballspielen beide Arme?

      • Ich wünschte ich bekäme einen Euro für jedes mal wenn ich die Geschichte erzählen muss.
        Ich war damals schon rund 1,80 m groß. Mein Gegenspieler vielleicht 1,50m. Es kam ein langer hoher Ball. Ich springe hoch um ihn wegzuköpfen, mein Gegner hatte Angst und sich geduckt. Da der kleine_Geist leider kein Fluggeist war und die Schwerkraft im Gegensatz zu Homers Meinung noch nie cool war, folgte ein halbes Salto und beim zugegebenermaßen depperten Abfangen des Sturzes dachte sich das linke Handgelenk und die rechte Elle, nö will nicht mehr.

        Übrigens bekomme ich für die Geschichte einen Euro ;)

      • turtle of doom

        Das erinnert mich…

        Beim Joggen hab ich mir schon mal beide Fussgelenke verstaucht.

        Da kam ein Abschnitt mit lockeren Steinen, Brombeeren und sonstigem Gestrüpp (ist halt en nicht mehr gepflegter Wanderweg).

        Ich passte mein Tempo nicht den Umständen an und purzelte über die ganze Sache.

        Nach einer Viertelstunde Erfühlen und Abtasten des ganzen Körpers realisierte ich, dass nichts gebrochen war.

        Eine halbe Woche später hab ich mich an einem recht hohen Berg m Wallis versucht… ist ja auch kein Problem in solchen steifen Bergschuhen.

  40. Aua, aua….da leidet man ja richtig mit, wenn man all die Geschichten so liest.
    Meine eigenen Narben sind alle nicht spektakulär und nicht der Rede wert.
    Ich finde es viel erschreckender, wenn insbesondere “junge Damen” bei einer OP-Aufklärung sich mehr Sorgen um das Ergebnis der Narbe machen, als ob hinterher das Knie oder was weiß ich auch wieder richtig funktioniert! Kopfschüttel.
    Ich erinnere mich auch noch an einen Borderliner, der mit frischen Schnittwunden ins Krankenhaus kam. Nach 20 Schnittwunden habe ich aufgehört zu zählen…..ich hab ihn dann in Kurznarkose legen lassen, weil da wäre man mit Lokalanästhesie nicht weit gekommen. Nach der Versorgung von einigen dieser mehr oder weniger tiefen und großen Schnittwunden (alle am linken Arm), fragt mich dann der damalige Anästhesist, ob er mir nicht helfen könne…. wir haben uns dann zu zweit über die Wunden hergemacht und waren dadurch ruckzuck fertig. Ich beneide den Kollegen aber nicht, der all die Fäden hat wieder ziehen dürfen…..:-)
    Nett war auch ein Patient mit einem Tattoo (Rose) am rechten unteren Oberarm, der eine Versteifung des Ellenbogengelenks bekommen sollte…… Respekt an die Kollegen…. man hat fast nichts gesehen, obwohl der Schnitt mittendurch musste!
    Unangenehm sind Narben immer im Gesicht…. vor allem wenn nicht die geeignete Versorgung gewählt wurde (mangelnde Erfahrung? Zeitmangel? Keine Lust?).

  41. An meinem Kinn habe ich die obligatorische Narbe, welche die meisten Kinder haben. An meinem 5. Geburtstag habe ich mir einem grossen Kipplaster gespielt (auf dem Bauch liegend damit rumgefahren) und dann habe ich mir das Kinn auf dem Boden aufgeschlagen. Ich sehe jetzt noch den Blick von meiner Mum vor Augen, als ich mit dickem Verband nach Hause kam (wir hatten kein Telefon, so dass sie davon nichts wusste).

    Dann habe ich noch eine 3cm lange Narbe am linken Knie. Ich war so 14 Jahre alt und bin im Schwimmbad auf der Treppe ausgerutscht und aufs Knie aufgeschlagen. Zuerst hat es gar nicht gross weh getan und ich bin einfach weiter gelaufen. Doch dann haben mich alle angestarrt und erst dann habe ich bemerkt, dass das Blut über das Bein herunterlief. So sind meine Freunde und ich dann ins Spital, wo es genäht wurde.

    Ein paar kleinere Narben hier und da gibt’s auch noch. Zu jeder Narbe gibt’s ja auch irgendwie eine Geschichte… Als Teenie fand ich Narben cool und heute sind sie mir egal.

  42. Ich bin im Besitz von unzähligen Narben *sigh* Zuerst mal 4 Narben von der Gallen-OP. (Wären die Steine Gold gewesen – man, wäre ich jetzt reich!) Dann ein Loch in der Unterlippe, in der Zunge und in der rechten Brustwarze – alles entfernte Piercings. Brust wegen Schwangerschaft, Unterlippe, weil mein damiliger Chef nicht wollte, dass ich mit dem Stecker vor Gäste trete und Zunge musste raus, weil ich mir damit einen Zahn angebrochen habe.
    Dann noch etliche Narben von spielenden Ratten. Wenn die Kleinen über meine Arme gerannt sind und sich nicht mehr festhalten konnten… ^^ eine am Mittelglied Innenseite Mittelfinger rechts – ich wurde von einem vollkommen verängstigten Rattenbock einer Freundin getackert – ich habs ihm nicht übel genommen, der Bursche hatte einfach Angst. Aber er lebte trotzdem nicht lange genug, um Frieden zu schließen. Bei der Eingewöhnung in die Männercrew hat ein anderer Bock ihn so sehr verbissen, dass er an den vielen kleinen Wunden verblutet ist. Dann hätte ich noch am Handgelenk links an der oberen Innenseite ne Narbe, die nicht wirklich erklärbar ist… hab sie schon immer, wovon, weiß keiner. Zählt man entfernte Tonsillen dazu, bin ich auch da mit Narben gesegnet… und zuletzt die Tigerstreifen am Bauch. Mein Bindegewebe war mit meinem Sohn nicht ganz einverstanden und hat sich davon gemacht! Aber wie heißt es so schön: dein Körper ist damit nicht ruiniert, du bist nur eine Tigerin, die sich ihre Streifen verdient hat!
    LG

  43. Trotz diverser OPs (u.a. beide Schultern, CTS an beiden Handgelenken, zwei Schnappfinger) gibt es keine Narbe die mich heute stören würde.
    Als die Narbe nach meiner Schilddrüsen-OP noch frisch war habe ich es geliebt Leute zu schocken indem ich ihnen erzählte dass ich Highlander gespielt hatte. ^^ Aber auch diese Narbe ist nur noch ein dünner Strich. Allderings hatte mich die Narbe der Drainage von dieser OP lange genervt. Sie wurde wulstig und ich hatte mitten im Ausschnitt diesen runden Knubbel. Erst ca. 10 Jahre nach der OP fand ich dann eine Hautärztin die mir mit Contratubex die Narbe zurückbilden konnte

  44. Oh je. Jede Menge Knienarben von den obligatorischen Stürzen als Kind, einmal über der rechten Augenbraue (Kletterexperiment auf einem Haufen Pflastersteine). Linkes Daumenendglied (Bastelopfer- Linolmesser sind scharf!), an den Armen Narben von Raiserklingen (SVV), der Bauch ist recht zerklüftet von Striae (sind ja mehr so “unterirdisch”, aber stören ganz fürchterlich), Kaiserschnittnarbe, Laparoskopienarben, und sehr sehr viel tiefe Kratzer von misstrauischen Neukatzen. Zwei symmetrisch angeordnete Narbenflächen von superinfizierten Insektenstichen an beiden Fußknöcheln, rechte Ringfingerkuppe (abgetrennt in einem altmodischen Zigarettenautomaten- ein Modell mit scharfkantiger Schublade)… wirklich stören tun nur die Schwangerschaftsnarben, weil sie so großflächig sind.

  45. Meine Narben:

    an den Schläfen Akne-Narben. Hab immer gekratzt. (Teenagerzeit)
    Rechte Wade: an einem Gästebett (zusammengeklappt) entlang geschrammt. (müsste auch Teenagerzeit gewesen sein)
    linke Wade: kaum mehr sichtbare Brand”narbe” (Achtung, Backofentüre ist heiss. Knie durchgestreckt, aua)
    rechtes Knie: helle, nicht genähte Narbe. Irgendwo in der Schweiz unter Wasser an einem Stein hängen geblieben (so zwischen 9 und 12 Jahren)
    Rechte Halsseite: von hinter dem Ohr bis in etwa Halsmitte lange Narbe, Entfernung eines gutartigen Tumors an der Ohrspeicheldrüse (ca. 2001 / 2002)
    Rechte Brust: erst Brustkrebs-OP mit Ablatio (1999)
    rechte Poseite: lange Narbe quer rüber, Aufbau nach zig Jahren der Brust mit Eigenfettgewebe (2008)

    Die Brustnarbe macht mir auch heute noch schwer zu schaffen. Aber ich kann es nicht ändern. Hab mir den Mist damals (ist jetzt über 13 Jahre her) nicht ausgesucht.

  46. Das ist ein interessanter Beitrag, den du da verfasst hast. Ich hab dann mal direkt drüber nachgedacht, und meine Narben gezählt.
    Mal abgesehen von den Narben am linken Arm und beiden Unterschenkeln (SVV), habe ich einen HaufenNarben, die “natürlichen” Ursprungs sind.
    Ich habe eine am linken Mittelfinger, wo ich mir als Kind mit dem Grapefruitmesser mal fast den Finger abgesäbelt hatte. Dann habe ich eine auf der Handoberfläche unter dem rechten kleinen Finger, da habe ich mal eine Scherbe reingekriegt, weil ich die Tür mit Glasfenster zu fest zugeknallt habe. Ich habe eine kleine unter der Lippe, weil ich mal beim Spielen mit 12 Jahren auf den Badewannenrand geknallt bin, und mein schiefer Zahn durch die Lippe gestossen ist.
    Last but not least natürlich die wirklich eklige 10cm Narbe an meinem rechten Unterschenkel, auf der Aussenseite, höhe Sprunggelenk – zwei Operationen wegen einem komplizierten Bruch (inkl. Schrauben und Platte). In beiden Ellbogen habe ich noch ein paar kleine Narben vom Blutspenden immer.
    Schon irgendwie krass. Ich bin sehr ungeschickt XD

  47. Ich musste gerade ernsthaft überlegen auf welchem Körperteil ich KEINE Narbe habe. Ich habe nur den Hals gefunden 0.o

    Kein SVV, nur eine OP-Narbe von nem Leistenbruch und am Finger ne Naht, weil ich ne unter Druck stehende Selterflasche auf die Küchenfliesen hab fallen lassen. Neurologisches Problem, passiert mit allem Möglichen. Ich merke das erst, wenn ich sehe/höre, dass der Gegenstand runtergefallen ist. Es fühlt sich bis ich das realisiert hab immernoch an, als würde ich den Gegenstand festhalten. So richtig weiß keiner warum.

    Der Rest ist alles Kindheitskram(aber nicht unbedingt in der Kindheit passiert), Windpockennarben ohne Ende(ich hab auf Knien und Ellenbogen GESCHLAFEN, weil ich wegen der Neurodermitis quasi explodierte Haut hatte. Ich hatte gar keine Chance die aufzukratzen, war vorher schon offen. Diese Salbe hat Mama auch nicht aufgetupft, ich wurde großflächig eingeschmiert, ging gar nicht anders.), Aknenarben am Rücken und nur eine einzige(!) am Kinn, Beine und Füße mindestens eine jeweils von einem bösen Fahrradunfall(in Sandalen und kurzer Hose fünf sechs Meter übern Asphalt geschrabbt), diverse kleine narbige Verkapselungen von Wespenstichen und entzündeten Pickelchen und so. Narben, die nach ganz bösem SVV aussehen, in Wahrheit aber total oberflächliche Kratzer vom Brombeerpflücken waren. Ähnlich wie ganz weit oben die runtergefallene Shampooflasche. Diverse Tierbisse, weil ich wirklich mit JEDEM Hund rumgetobt hab und von jeder Katze eine gelangt bekomme und so. Eine äußerlich winzige Narbe, innerlich etwas problematische, weil ich mir gesplittertes Fiberglas in die Hand gejagt habe aus Versehen. Diverse Neurodermitisnarben. Einmal bin ich mit nem (zum Glück sehr scharfen) Taschenmesser abgerutscht und hab mir so tief in den Finger geschnitten, dass man die Kerbe im Knochen noch heute auf Röntgenbildern sieht. Allgemein Röntgen. Ich hab mir noch nie was gebrochen(außer halt der Leiste und mehrfach die kleinen Zehen, aber da hatte ich immer Glück und es hat sich nichts verschoben), aber ich war ständig beim Röntgen…

    Andere lassen sich tätowieren. Mich stören die meisten meiner Narben nicht, da sie klein sind und “günstig” liegen und irgendwie gehören die zu mir wie Leberflecke. Ich nehm die gar nicht bewusst wahr. Die vom Taschenmesser ist wetterfühlig, die sieht auch ziemlich böse aus und tut halt manchmal weh oder zieht oder so. Aber ansonsten bemerk ich die eigentlich nicht.

    Ich bin aber froh, dass ich kein Feuermal oder so im Gesicht habe. Ich werde eh so angestarrt, weil ich sehr groß bin. Das ist schlimm genug.

    • Die alten, dicken Glasflaschen waren toll um sich zu schneiden. Mein Bruder hat das auch geschafft – er ist mit der Cola-Flasche in der Hand auf der Treppe gestolpert. Auch das durfte genäht werden…

  48. Ich habe eine am Kinn, als ich über den Hausschuh(!) meiner Mutter geflogen bin. Dann eine von einem entfernten Muttermal, Unzählige an Bauch und Rücken bei Flugstunden von Pferd und Fahrrad und eine an der linken Ferse weil ich dummerweise an einer Ecke der Glastür eines Hallenbades hängen geblieben bin.

    • ich dachte auf dem Pferd lern man reiten, nicht fliegen?

    • Flugstunden auf Pferd und Fahrrad… Der ist gut!!! :-D

      • Ach davon habe ich auch einige genossen… :D

        Rollschuhe sind zum Erreichen der Startgeschwindigkeit auch nicht schlecht… Man fliegt auch recht weit, wenn man da dann an einem Steinchen hängenbleibt… :D

        • Bei dem Stichwort Steinschen muss ich grinsen. Mein Bruder hat vor ca. 5 Jahren sich den Ellenbogen gebrochen, weil er mit dem Skateboard bei uns im Dorf die Hauptstrasse runtergefahren ist und über ein Kieslsteinchen gefahren ist. Er hst sich danach über zweistunden in sein Zimmer gesetzt und hat geheuelt.Erst als meine Schwester meinem Eltern darauf hingewiesen hat was passiert ist ist er aus dem Zimmer gekommen. Jetzt hat er dort eine Narbe von der OP.

  49. Meine Haut ist viel vernarbt. Die Nerven sind tot- da wird mir also auch nie mal irgendwas weh tun (Wo kommen angebliche Narbenschmerzen eigentlich her? o.O )
    Meine Narben sind hässlich und quatschen lauthals über mein Leben, wo meine Stimme versagt… shit happens… lasern oder drüber drucken würds noch scheißger aussehen lassen… dann halt lieber Reibeisen und gucken, dass nichts weiter dazu kommt. Geht auch. Stirbt man nicht dran :D

    • Nervenenden, die in das ganze Gesuppe eingewachsen sind und auf Berührung halt reagieren oder auch durch das Kappen des Nerves. Das sind dann quasi Phantomschmerzen. Eine Fehlermeldung des Nerven. Wie bei ner SMS “die Nachricht konnte nicht übermittelt werden”.

  50. Ich lese zwar fleissig hier mit, melde mich aber sonst nicht zu Wort. Aber jetzt bin ich Nr.83 und deswegen wird es eh keiner lesen. Aber das Thema hat mich beschäftigt. Ich will auch erzählen wie es mir mit meinen (vielen) Narben ging und geht. Ostersonntag, ich war vier Jahre alt und war mit meinen Eltern zum Urlaub im Wohnwagen. Frühstück. Meine Mutter kochte Tee und sagte mir, ich solle meine Spielsachen vom Tisch räumen. Wie das so ist, das Kind hörte nicht. Sie muß es wohl mehrmals wiederholt haben, denn das Ende vom Lied war, daß sie die Kanne mit dem kochend heißen Tee schwungvoll auf den Tisch gestellt hat und mit der anderen Hand auf den Tisch schlug, um ihre Aufforderung zu unterstreichen. Die Teekanne kippte um und der Inhalt ergoß sich in meinen Schoß. Ich trug damals (Mitte der 70ger) eine Nickihose, deren Fasern sich sofort aufzulösen begannen, man hat mir später Stofffetzen aus der Wunde gefriemelt. Mein Vater nahm mich und sprintete mit mir ins Waschhaus unter die kalte Dusche, während meine Mutter den Notarzt alarmierte. Ich hatte im Schambereich und bis zu den Knien Verbrennungen 2 und 3 Grades. Mir wurde zwei mal Haus vom Hinterteil transplantiert. Insgesamt wurde ich – im Abstand von Jahren – vier mal operiert. Schönheitschirurgie :-) Heute sieht man nur noch hoch oben an den Schenkeln und im Schambereich ziemlich wulstige Narben, die Oberschenkel bis zum Knie sind wieder ok. Narbenschmerzen habe ich keine mehr. Als Teenie gab es -klar- eine schreckliche Zeit, in der ich erst gar nicht und dann nur mit langem Shirt oder Hose ins Schwimmbad ging. Irgendwann sagte ich mir dann: wer mich mag, mag mich auch mit oder trotz Narbe. Und wen es stört der kann mir eh gestohlen bleiben. Meinen Mann stört es mitnichten und meine Kinder (6 und 9) haben mich noch nie gefragt, komisch, nicht? Scheint für sie einfach normal zu sein.

    Schmerzen hatte ich allerdings schlimme bei der Kaiserschnitt-Narbe meiner Tochter, die erst weggingen, als mein Sohn auch per KS geboren wurde und die Verwachsungen wohl großzügig entfernt wurden. Dann habe ich noch eine Blinddarmnarbe, eine Bänderrißnarbe am Knöchel, eine Narbe auf der Stirn (Kopfsprung in flaches Wasser) und , wie konnte ich die nur vergessen, eine Narbe an der Lippe. Hier hat mir Nachbarsdackel als ich 10 war, die Lippe abgebissen. Kein Witz. Man konnte meine Zähne sehen, die rechte Seite der Lippe hing nur noch an einem Fädchen sozusagen. Hier bin ich auch drei mal operiert worden. Sieht man zwar, aber ich scheine eine gute Heilhaut zu haben, es könnte schlimmer aussehen.

    Jo, so bin ich durchs Leben gestolpert.

    Diana

    • Also … ich hab’s gelesen. Das mit dem Teewasser ist übel, aber gut, dass das wieder wurde, auch wenn es lange gedauert hat.

    • … Nr. 83 heißt nicht, dass es keiner mehr liest! ;-)

    • Hallo Diana!! Hab dich gesehen… Auch an 83. Stelle! ;-)

      Das mit dem Tee hört sich sehr unangenehm an… Aber Kinder verbrühen sich offenbar sehr oft: du bist schon die Vierte, von der ich eine solche Geschichte höre…
      Messer, Schere, Feuer, Licht – sind für kleine Kinder nicht! Aber heisse Flüssigkeiten auch nicht… :-(

  51. Ja, ich hab Narben, größere und kleinere. Und bei jeder erinnere ich mich noch, wie ich sie bekommen habe.

    Meine erste: Ich muss etwa drei gewesen sein. Ich konnte zwar laufen, aber diese Treppenstufen waren verdammt hoch! Die Narbe ist am Kinn, da, wo es gegen die Treppenstufe geschlagen ist.

    Die zweite hab ich im Kindergarten bekommen, am Knie.
    Es war Sommer, ich bin im Hopserlauf mit Blümchen in der Hand nach Hause gehüpft. Die Blümchen wollte ich meiner Mama schenken.
    Leider bin ich gestolpert und hab mir das Knie böse aufgeschlagen, ziemlich großflächig. Sieht man jetzt noch.

    Die dritte ist von meinem ersten Nebenjob: Kegeln aufstellen. Kurze Geschichte: Ein Kegler hat gekegelt, als ich noch am Kegel aufsammeln war, und mein Finger wurde leider zwischen Kugel und Kegel gequetscht. Blutige Sache, das, aber nicht weiter schlimm.

    Eine hab ich am Knöchel. Streit im Kindesalter, beteiligt waren ein Kind, ein Hund und dessen dünne Leine. Kind rannte um mich herum, Hund hinterher, Narbe schnitt ein. Die tat echt fies weh! Und ist jetzt noch die am deutlichsten sichtbare, geht fast einmal komplett um den Knöchel herum.

    Die nächste ist von einer OP: Ich hatte einen Knochenhuckel am Finger, der mich gestört hat. War die erste OP, bei der ich zugeschaut habe.

    Dann eine Brandverletzung: 1,5l kochendes Wasser über den Oberschenkel machen sich nicht ganz so gut. Arbeitsunfall. *hust* Beim Teekochen. Tat aber nicht weh.

    Die nächste ist etwas peinlich, weil der Grund so bescheuert war:
    Ich sollte in Ermangelung eines Schraubstocks beim Sägen meinen Fuß auf ein Holzbrett stellen, zum Fixieren. Nun ja, ich war barfuß…

    Ich glaub, das waren soweit alle. Ein paar gibt es noch innerlich, aber die zähl ich jetzt nicht mit.

  52. Ich sammle Backofenverbrennungen, aktuell ist eine fast einjährige an der rechten Hand sichtbar. Sie verblassen jeweils mit der Zeit.

    Am linken Ellbogen habe ich eine dicke, 2 cm lange Narbe. Ich bin mit dem Velo auf Kies gefallen…. Hätte wohl genäht werden müssen, ich hatte recht lang Schmerzen… Ebenfalls links am inneren Handgelenk hat mich eine Katze gekratzt. Die dünne Narbe ist sehr hell und damit gut sichtbar.

    An den Fesseln und Füssen habe ich auch einige ganz kleine Narben.

  53. Moin,
    ich habe eine relativ große Narbe auf dem rechten Unterarm, alles in allem ca. 15*6cm. Da habe ich mir als Kind heisses Wasser vom Eierkocher draufgeschüttet. Das war eine Riesenbrandblase, von der sie mir damals im Krankenhaus die Haut abgezogen haben.
    Inzwischen fühlt es sich “normal” an, das Meisste sieht man nur bei genauem Hinsehen, ausser zwei dickeren Stellen an den Enden. Die sind bei starkem Sonnenlicht ein bisschen emofindlicher, als der Rest der Haut, aber auch das ist hinnehmbar, da ich im Ganzen ein dunkler Typ bin und keine Probleme mit der Sonne habe…
    Gruß und danke fürs unterhaltsame Blog,
    Florian

  54. Dann werd’ ich auch mal meine paar mickrigen Narben aufzählen.

    An der Stirn, knapp unterm Haaransatz – mit 5 Jahren kopfüber auf einen Stein geknallt. Hat sehr geblutet, musste genäht werden.
    Zwei Winpockennarben im Gesicht.
    Eine OP-Narbe hinterm Ohr.
    Eine Narbe am linken Zeigefinger – man sollte halt aufpassen, wenn man mit scharfen Messern hantiert. :D
    Eine ziemlich große runde Stelle am Mittelfinger, die aus Narbengewebe besteht und irgendwie doof aussieht – “Ich werd’ das jetzt mal nicht nähen, sondern elektrisch koagulieren, dann bleibt keine Narbe zurück.” Aha…?
    Eine Narbe am Rücken, von einer Bandscheiben-OP.

    Wie finde ich Narben?
    Meine stören mich nicht, an der ein oder anderen hängt ja auch ne lustige Geschichte.
    Stören würde es mich, wenn ich z.B. meine Bandscheiben-Narbe (also von Größe und “knurpeligkeit” vergleichber) mitten im Gesicht hätte.
    Andererseits könnte ich mich langfristig vermutlich auch daran gewöhnen. Käme immer auch in bisschen darauf an, warum ich sie hätte und wo genau sie säße.

    • *schielt nach oben*
      WinDpockennarben sollte es natürlich heißen…

    • War das ein Experiment mit dem koagulieren?

      • Eigentlich nicht. Sie sagte im Brustton der Überzeugung, dass sie das macht, damit ich keine Narbe bekomme. Ich hatte ja vorher nachgefragt, ob sie’s denn nicht lieber nähen wolle…
        Ich habe mich in den ersten paar Monaten danach auch sehr geärgert, weil die Stelle (in meinen Augen) übelst hässlich aussah und obendrein sehr berührungsempfindlich war.
        Jetzt ist’s vom Gefühl her eine Mischung aus immer noch leicht berührungsempfindlich und trotzdem gleichzeitig irgendwie taub.
        Ich habe mich mittlerweile sowohl an den Anblick als auch an das Gefühl gewöhnt, finde aber trotzdem, dass ich mit ner Naht besser bedient gewesen wäre. :D

        Eine Narbe hatte ich übrigens in meiner Aufzählung vergessen: Leberfleckentfernung Innenseite Oberschenkel. Gleich tief geschnitten, falls er bösartig ist. War er nicht. Die Narbe hat sich völlig auseinander gezogen (etwa auf die Fläche eines 2-Euro-Stücks). Das hat mich von vorneherein nicht gestört, weil sie ja kaum jemand zu Gesicht bekommt an der Stelle. Meine Ärztin war allerdings ziemlich entsetzt und machte mir Vorwürfe, dass ich in der ersten Zeit nach dem Eingriff ganz normal weitergelebt hatte (Arbeiten, rumlaufen, Fahrrad fahren…), anstatt mich extremst zu schonen…

    • Das mit dem nicht nähen damit es schöner aussieht kenne ich. Damals wurde mir ein Muttermal entfernt und die Hautärztin meinte sie klebt das jetzt Wasserfest ab, da gäbe es eine schönere Narbe. Ich bereue es immer noch das ich da zugestimmt habe und es nicht hab nähen lassen. Sie hat nicht mal alles rausgenommen. :-|

  55. Hallo!
    Mein primäres Narbengebiet is mein Bauch. Zwei kleine in der Leiste wegen nem angeborenen Leistenbruch, eine ziemlich lange (13 cm) nach ner Blinddarmentzündung (musste nach der eigentlichen Entfernung noch zweimal aufgemacht werden, einmal wegen ner postoperativen Bauchfellentzündungen und dann wegen Verwachsungen) plus der jeweils dazugehörigen Narben für die Wunddrainage und – last but not least – ne kleine Narbe in der Haut, wo ich mal ne Zecke entfernt hab. Das Kopfwerkzeug war steckengeblieben. Ich weiß, man darf das eigentlich stecken lassen, aber dieses Fremdkörpergefühl war dann doch stärker… Und dummerweise hatt ich keine Nadel oder ähnliches, sondern nur ne Nagelschere.
    Ich find Narben nicht schlimm, allerdings hab ich auch eigentlich gutes Heilfleisch, Narbenwülste sind mir zum Glück nicht geblieben.
    Aber auch bei andern find ich, dass die halt zur Lebensgeschichte dazugehören. :)

  56. Hmmmm, jetzt noch irgendetwas spannendes zu nennen, das hier noch nich vorkam, wird schwer :P

    Als kleiner Junge bin ich auf einem S-Bahnhof auf eine Bank zugerannt, habe mich rückwärts drauf geworfen und gleichzeit wollte ich was sagen … nunja, Zunge im Weg – Zunge ziemlich durch … nachdem 3 Taxifahrer, mich aus Angst um ihre Autos nicht mitnehmen wollten, ist der vierte für “umsonst” gefahren (wir hatten nicht genug Bargeld dabei; er hat Name, Anschrift, Telefonnummer bekommen, um die Rechnung zu schicken oder sich das Geld abzuholen, was aber nie passiert ist)
    Das Ganze wurde zum Glück nur mit einer Narbe belohnt, ansonsten sind alle Funktionen erhalten geblieben :)

    Die anderen kleinen Dinge:
    – auf dem Kopf, vom an die Decke Springen
    – am Knie, vom Fahrrad Fahren, bzw. vom Sturz währenddessen
    – am Mittelfinger, vom Draht Durchstecken
    – am Daumen, keine Ahnung woher :D
    – auf der Schulter, als Rest einer Sonnenbrandblase

    Grüße und Gute Nacht

  57. Naben gehören zum Leben dazu.

    Ich habe auch welche.

    Links an der Strn direkt am Haaransatz, klein, kreisförmig. Meine Schwester und ich wollte beide gleichzeitig mit unseren neuen Schlüßeln die Haustür aufschließen. Ich hatte mich gerade vorne rüber gebeugt, da wollte sie ihren hinein stecken und traf meine Stirn.

    Eine kleine, mittlerweile kaum sichtbare, an der Wange. Da hatte mich als kind (4 oder 5) meine damalige Freundin aus Wut in die Wange gebissen.

    Klein, rund unterm Fuß. Da hat mir mein damaliger Arzt ne Warze ausbrennen müssen.

    Direkt auf dem Knie. Dieses war eigentlich nur aufgeschrammt und hat geblutet, habe aber immer wieder beim Zuwachsen daran rumgeknibbelt…

    Hinterm Ohr wo ich vor Jahren mal Neurodermitis hatte.

  58. Ich habe keine Probleme mit Narben. So was hat man halt, auch wenn ich da extrem glimpflich davon gekommen bin. Keine Operationsnarben, gebrochenen Knochen oder tiefe Schnittwunden habe ich je gehabt.

    Ich habe nur einige dünne Narben am Handgelenk. Da bin ich als Kind im Zeltlager in einen Stacheldrahtzaun gerannt, weil ich die blinde Kuh war, und meine “Freunde” es lustig fanden, mich da rein zu lotsen.

    Was ich nachträglich lustig finde, ist das ich bloody murder geschrien habe, weil das Teil wirklich völlig verrostet und versift war und ich Angst vor Wundbrand hatte. Die Betreuerinnen hatten dafür kein Verständnis und meinten nur ich solle keinen solchen Aufstand machen, da kann nix passieren.
    Da die ganzen Macken nach 20 Jahren immer noch sichtbar sind, hatte ich wohl damals gar nicht so unrecht.

    • Von wegen nix passieren. Aber … du bist geimpft, oder? Ansonsten würde ich mal anfangen bei Tetanus … und bei Blutvergiftung aufhören (gut, dagegen kann man nicht impfen).

  59. Moin,

    ich habe mich mal durch alle Kommentare durchgelesen; irgendwie ist es schon spannend, was es alles gibt – Narben sind Tagebuch auf der Haut, oder so… Ich finde meine Narben gut, weil sie mich an Dinge erinnern – aber sie sind auch meist reichlich unspektakulär. Respekt den Kommentarschreibern, bei denen die Narben auf gesundheitliche oder andere Probleme zurückgehen; toll, wie ihr damit umgeht!

    Bei mir war’s häufig rund um Ostern, dass ich mir ne größere Verletzung zugezogen habe (wie den Kopf beim Strickleiter-Schaukeln ans Metallgerüst anschlagen) – klar, da war ja auch der Arzt im verdienten Frei… Ansonsten:

    – Vom Hund von weitläufigen Bekannten gebissen worden (Ostern!). Ich hab verdrängt, wie es genau passiert war; ich wollte ihn wohl von Hand füttern und dafür das Trockenfutter aus der Schüssel nehmen – fand er nicht so gut. Er hat das Handgelenk bzw. die Handfläche erwischt und zum Glück nicht mit voller Kraft zugebissen. Blöd, dass a) der Hund nicht gegen Tetanus geimpft war, aber trotzdem frei im Wald rumlaufen durfte, und b) das Ganze sich wegen Fehleinschätzung des behandelnden Arztes (an der Nordsee auf dem Land, nicht mein Kinderarzt) richtig entzündet/vereitert hat. Ich durfte dann vier Wochen mit nem ruhiggestellten Arm rumlaufen (kann seitdem mit links schreiben) und meine Eltern mussten noch drei Monate beobachten, ob ich Symptome des Wundstarrkrampfes zeige… prophylaktische Behandlung wg. Verdacht hatte damals wohl viele Nebeneffekte. Geblieben sind zwei kleine Narben (eine pro Seite)

    – Passenderweise hab ich eine ähnliche Situation Jahre später nochmal gehabt; nur wollte diesmal der Hund sein Frauchen beschützen – er hatte wohl nen Gehirntumor und hat mich nicht mehr als jahrelange Freundin erkannt… wieder Freiläufer, nicht geimpft, mein linker Arm hatte einige Löcher auf beiden Seiten; von befreundeter Intensivkrankenschwester behandelt (finde mal am Adventswochenende nen Arzt in Frankreich…). Kitzelt heute noch an anderen Stellen am Arm, wenn ich da an einigen Stellen drücke; wird aber besser (ist fünf Jahre her)

    – Neben der schicken Radfahr-Kurve-Schotter-Teenager-Narbe am Knie ist noch eine schmale, die mich daran erinnert, dass der Metallrahmen einer Balkontür heiß ist, wenn das Zimmer dahinter brennt – und dass man sich als Feuerwehr beim Ablöschen nicht da draufknien sollte, wenn die Schutzkleidung noch nicht dreilagig ist (die kam kurz darauf). Da die Alternative gewesen wäre, von dem Flammenüberschlag über mir erwischt zu werden, bin ich doch glimpflich davon gekommen…

    Danke für den spannenden Thread!

    • Eine süsse Narbe auf der rechten Seite meiner Stirn…
      Die Versorgung gehört zu einer der traumatischsten Erlebnisse meiner Kindheit.
      Nachdem ich einen Köpfer von der Schaukel gemacht habe (und mich heute noch dran erinner…also 25 Jahre später, dass ich vorher überlegt habe, wie es wäre, Kopfüber abzusteigen), klaffte eine unschöne Platzwunde auf meiner Stirn…
      Ab ins Krankenhaus mit einer Kindergartenbetreuerin, die mir partout nicht gauben wollte, dass das auch so heilen würde.
      Komischerweise waren meine Eltern und mein kleiner Bruder auch schon da, als wir in der Notaufnahme eintrafen….Geschrei, Panik undsoweiter.
      Ich auf der Liege im Winter in vollter Montur in ne Wolldecke gewickelt, damit ich endlich aufhöre zu zappeln…Hilfe. Meine Eltern wurden rausgeschickt, da ging mein Gebrülle erst richtig los!
      Und der Arzt…der Schlaumeier, zieht eine Schublade nach der nächsten auf und will mir weismachen, dass er kein Pflaster finden kann! Wass soll er tun?? Na, dann bleibt nur noch Nähen übrig…dass ich nicht lache, kein Pflaster…
      Als es dann vorbei war…Trommelwirbel…fischt er doch noch son Ding hervor, wat´n Zauberer, pah!
      Ich Schrei im Behandlungraum und mein Bruder im Warteraum auf dem Schaukelpferd…

      Die Fäden hat meine Mutter gezogen, die konnten mich nicht nochmal da hin zerren.
      Die Narbe ist gut sichtbar platziert und hat mich komischerweise noch nie gestört.

  60. Zum einen habe ich Narben von dem üblichen (Messer, Scherben, Mücken etc.).
    Eine am hinteren Oberschenkel, weil ich als ca. 5jährige über eine niedrige Hecke den Weg abgekürzt habe und den Stacheldraht darin nicht gesehen habe (Strafe für Abkürzung durch Nachbars Garten ;-)
    An beiden Händen diverse vom Warzen entfernen.
    Am Kopf mind. eine von einer Platzwunde (habe mir als Kleinkind mehrfach Platzwunden geholt, bis auf die eine alle unter den Haaren. Keine Ahnung, ob da noch Narben sind).
    Am Po 2-3 Windpockennarben (obwohl ich angeblich nicht gekratzt habe, war damals ca. 3 Jahre alt). Als bei mir mit 20 eine Panthenolallergie festgestellt wurde, stellte meine Mutter die Vermutung auf, daß die damals u.a. verwendete Salbe die Narbenbildung begünstigt haben könnte, da sie Panthenol enthielt. K.A. ob da was dran ist.

    Zum Abschluss meine größte Narbe: Auf dem linken Fußgelenk eine Narbe so groß wie meine Handfläche von einer Nekrose. Ich bin als 7jährige mit meinem Fahrrad vor ein Auto gefahren und habe mir den Oberschenkel gebrochen. Im Krankenhaus wurde ich in einen Streckverband gehängt (beide Beine in die Höh’). Ich weiß noch, daß irgendwann mein linkes Fußgelenk anfing höllisch zu jucken, die Schwestern haben da einfach nur nasse Waschlappen zum Kühlen drauf gemacht. Erst nachdem meine Mutter den Arzt auf den leichten Verwesungsgeruch rund um mein Bett hinwies, guckte man nach: Juchhuh, eine handfeste tiefe Nekrose! (Vermutlich waren die Verbände zu eng.) Ich kann mich erinnern, daß das eine tiefviolette Matsche war… Jahre später habe ich erst erfahren, daß wenn das einige Tage später entdeckt worden wäre, der Fuß wohl hätte abgenommen werden müssen…

    Ach ja, weil weiter oben innere Narben erwähnt wurden: das gleiche Krankenhaus hat mir den Bruch bei vollem Bewusstsein gerichtet. ICH kann mich da nicht mehr dran erinnern (meine Psyche weiss bestimmt, warum sie das entweder gelöscht hat oder unter Verschluss hält ;-) ), meine Schwester und meine Mutter können sich sehr gut an mein Geschrei erinnern und kriegen da heute noch Gänsehaut.

  61. Ich erinnere mich gerne an eine Geschichte als ich noch in einer Kinderarztpraxis gearbeitet habe. Eine Mutter war ziemlich hysterisch, weil ihre bildhübsche Tochter die Windpocken hatte, leider auch im Gesicht und das ziemlich stark. Sie hat ellenlang mit meinem Chef diskutieren wollen, bis er mich kurzerhand ins Behandlungszimmer rief:
    “Frau F. (die Mutter) finden Sie Fr. Q. (ich)hat ein hübsches Gesicht?”
    Die Mutter war etwas verwirrt wegen der Frage, hat aber schnell geantwortet: “Klar, sie ist hübsch”. Darauf meinte mein Chef: ” und ist ihnen dabei aufgefallen, dass sie 3 wirklich grosse Windpockennarben im Gesicht hat?”. War ihr natürlich nicht, und die Diskussion damit auch beendet.
    Ich finde Narben, auch grosse, unglaublich faszinierend.

  62. Ist ja bemerkenswert, wie viele hier von ihren (teilweise ziemlich zahlreichen) Narben berichten.
    Ich habe in meinem noch nicht so langem Leben erst wenige sichtbare gesammelt.
    Zwei bis drei auf der linken Seite oberhalbt der Hüfte, die von einer schürfwunde mit ca. 15cm durchmesser übrig geblieben sind. Auf Schotterr sollte man halt nicht unbedingt eine Vollbremsung mit dem Moped hinlegen… Ich hoffe aber, dass die noch verschwinden, ist nämlich erst ein gutes halbes Jahr her.

  63. Bei mir verheilen Verletzungen erstaunlich gut, so dass ich von meinen Abenteuern eigentlich nix habe, was für lange zurückgeblieben ist. Sogar die “Linolschnittmesser in Handballen”-Nummer sieht man nicht mehr.
    Was man noch sieht sind die drei kleinen Kreuzchen der minimalinvasiven Entfernung meiner Gallenblase – und die Stelle wo eigentlich das vierte Kreuzchen sein sollte. Da die OP 3 Monate nach Geburt meines Sohnes war hatte ich ihn mit im Krankenhaus, und als er nicht schlafen wollte hab ich ihn nachts durch die Gänge getragen. Tja, und dann ist eben die Bauchnabelnarbe aufgeplatzt. Die herbeigeklingelte Schwester hat dann einen Assistenzarzt aufgegabelt, der das mal eben schnell zwischen Tür und Angel und ohne jegliche Betäubung wieder zugeflickt hat. Leider ist das jetzt etwas größer und breiter als die anderen Narben…

  64. Hm, ich fange mal unten an…
    Am Fuß eine fast unter der Hornhaut verschwundene Narbe, weil auch Nachtspeicherheizungen schneidende Kanten haben (sowas hatte hier noch keiner, oder? :D ).
    Am Unterschenkel eine fast verheilte, wo ich beim Baum stutzen einen Ast entlang gezogen hab, am Knie die typische Kind-fällt-auf-Kiesweg-Narbe aber fast weg, an den Oberschenkeln Narben von Selbstverletzung, nicht zu knapp.
    Der Po sieht dank Dehnungsstreifen (wovon auch immer) aus wie ein Zebra, aber da bin ich unschuldig.
    Am Rücken ein paar minimale kleine Flecken von aufgekratzten Pickeln, irgendwie nicht der Rede wert.
    Am linken Arm nochmal ein paar kleine Selbstverletzungsnarben, an der Hand eine von der Katzenfutterdose (hatte das schon jemand?) plus diverse kleinere von Schnitten, Geschwisterkrieg und was weiß ich nicht was.
    Im Gesicht eine winzige Kreisförmige Aknenarbe auf der Nase und irgendwo seitlich noch eine Windpockennarbe, die aber mittlerweile fast rausgewachsen ist.
    An den Innenseiten von den Backen zwei Linien, weil ich eine ganze Weile die Angewohnheit hatte, mir bei Stress da drauf zu beißen.
    Joa, ich war fleißig

  65. Also, ich fang dann mal oben an:

    – eine Mininarbe an der Stirn; da bin ich als Kind eine Steintreppe hochgefallen und mit dem Gesicht auf der obersten Stufe aufgeschlagen
    – zwei kleine Narben am Hals von einem zentralen Venenkatheter
    – am rechten Ober- und Unterarm (ich bin Linkshänder) unzählige Narben durch Selbstverletzungen, teils genäht, teils so geheilt
    – am Rücken im Lendenwirbelbereich eine OP-Narbe (Bandscheibe)
    – am Bauch eine lange Narbe, da hatte ich mit 3 Jahren kurz hintereinander zwei Darmverschlüsse
    – am linken Knie auch eine lange Narbe; vor 14 Jahren hab ich mir bei einem Sturz das Knie zermatscht
    – die letzte und auch frischeste Narbe ist am linken Fußrücken; nachdem ich mir im Frühjahr den Mittelfuß gebrochen hab, wurde dort eine Platte eingesetzt

    Jesses, ich bin ganz schön verschrammelt ;-)

  66. Jo Narben hab ich einige. Die Meisten sind ehr klein und unbedeutend.
    Einige sieht man trotzdem recht gut zum Beispiel:
    – an der Stirn denn ich konnte mich bei den Windpocken nicht beherrschen (war aber auch erst drei Jahre alt)
    – eine am rechten Mittelfinger den ich mir beim Möhren hobeln mit wegegehobelt habe.
    – eine am Knie. Der Stein war härter :-)
    Alles nicht schlimm. Die einzige Narbe die mich stört ist die vom Kaiserschnitt den ich nie wollte und trotzdem bekam… Aber wie ich lese weißt du ja wovon ich spreche und die “Belohnung” stimmt ja auch mit unseren süßen Dröpsen.

  67. Ich habe selbst zwei Stück: Eine am Bauch von einer OP als Kind und eine auf dem Rücken (Schulterblatt), wo ich einen großen Leberfleck entfernt bekommen habe.
    Beide sind ca. 10 cm lang, also schon ordentlich.
    Da fragen die Leute auch immer nach, weil man die auf dem Rücken im Sommer ganz gut sieht, wenn ich Trägertops o.Ä. trage.

    Ich selbst finde Narben bei anderen Menschen wahnsinnig interessant und bei Männern (also meinem bevorzugten Geschlecht) auch total attraktiv. Habe mal gelesen, dass es dazu auch eine klassische Steinzeitmenschen-Erklärung gibt: Wer Narben hat, hat schon gefährliche Sachen überlebt und ist entsprechend stark/robust, ergo ein potenzieller Partner für ebenso robusten Nachwuchs. Naja… ;)

  68. Ich verdanke einem Kartoffelpuffer eine meiner Narben.

    Nach dem Auszug bei meinen Eltern war eine Packung Tiefkühlkartoffelpuffer das erste essen das ich mir selber kochen wollte.

    Und fang stand auf der Packung ” heißes fett” was ich als Aufforderung zur höchsten Stufe aufgefasst hatte.

    Das führte dann schlussendlich zur Fettexplosoin und einen großen Fettspritzer auf meiner Hand.

  69. hei..habe auch sehr viele narben..(die meisten wegen meinen ganzen selbstverletzungen.. :/ )
    Beide arme,der bauch, die beine,die brüste..
    naja..gut dass ich den mist im griff habe :)
    (Leider auch nur dank den tabletten :/)

    und ich hab ein paar kleine “Dellen” an der Stirn..da habe ich mir als Kleinkind die Windpocken weggekratzt..

    Meine schwester hat auch eine ordentliche narbe von mir.. Am oberarm (da habe ich sie als ich vier war im streit mal gebissen) anscheinend recht übel, weil die narbe fast 13 jahre später immer noch deutlich zu sehen ist.. ;)

  70. Da ich noch volles Haupthaar habe und die Oberseite des Schädels auch nicht gut für einen selbst zu untersuchen sind dürfte das Gros der Narben nicht sichtbar sein und meistens durch zahllose Stunts in der Kinderzeit her rühren. Sturz vom Klettergerüst, wobei die Bodenverankerung erwischt wurde, beim Sprung zwischen zwei Betonplatten abgerutscht und die Kante der zweiten Betonplatte erwischt, mit knapp 1,5m Fallhöhe eine Kombizange abbekommen, bei einem Autounfall unangeschnallt (hinten gab es keine Gurte) an der Gurtaufhängung des vorderen Gurtes angeschlagen, in Barcelona bei einem versuchten Raub um meine Kamera gerungen und durch Gleichgewichtsverlust rücklings auf das Straßenpflaster geknallt, im Elternhaus stürmisch die Kellertreppe runter und gegen die Kante der Treppe drüber geknallt (natürlich mit Platzwunde) – um nur die wichtigsten zu nennen :)
    Die einzige sichtbare Narbe entstand, als ich als Zweijähriger beim Toben im elterlichen Bett mit der Stirn auf der Nachttischecke aufschlug. Ist selbst kaum sichtbar – aber da sie direkt über die Augenbraue verläuft ist diese an der Stelle unterbrochen.
    Dadurch war mein Körper anscheinend dermaßen gut konditioniert, dass andere Geschichten, die hier geschrieben wurden, keine Spuren hinterließen. Als ich einen Stein, der zwei Stunden im Lagerfeuer lag, anfassen wollte blieb nur eine drei Tage währende Brandblase, und auch der obligatorische Bügeleisenkontakt zu frühen Kinderzeiten ist nur eine schmerzhafte Erinnerung.

  71. Hmm ich hab auch einige Narben, die obligatorischen Windpocken und Aknenarben, leider sieht man die zum Teil auch noch ziemlich deutlich. Dann eine große Narbe am linken Knie, als ich mit 4 nicht auf meine Eltern hören wollte, einen Hügel hinunter gerannt bin, natürlich stolperte und mir gleich das Knie aufschlug. Da wir im Urlaub waren, sind meine Eltern mit mir auch nicht beim Arzt zum nähen gewesen, sonst wäre sie heute vielleicht nicht so groß, dann hab ich drei Narben an den Händen. Die am rechten Mittelfinger hab ich weil ich die Hand am Türrahmen hatte, als die Tür wegen Durchzugs auf einmal heftig zu schlug. Bei den anderen hab ich mich in der Küche verbrannt, einmal an den Heizstäben des Backofens, als ich das Backblech mit einem Topflappen raus nehmen wollte und einmal an heißen Kartoffelklösen.
    Ansonsten hab ich noch eine an der Innenseite des linken Handgelenks, ich wollte ein Paket mit einem Cuttermesser öffnen, bin dabei abgerutscht und hab es mir ins linke Handgelenk gejagt. Seitdem weiß ich, dass man immer von sich wegschneidet…

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