Die Geschmäcker sind verschieden

Veröffentlicht am von pharmama

Ich selber mag Tabletten viiiiel lieber als die flüssigen Medikamente. Ein Grund dafür ist sicher der Geschmack.

Ich erinnere mich noch gut an früher, als ich Hustensaft nehmen musste.

Ich hasste ihn.

Lieber hustete ich den ganzen Tag (und die Nacht) als das Zeug zu schlucken.

Meine Eltern waren natürlich nicht der gleichen Meinung -  was sicher auch daran lag, dass sie gerne mal etwas geschlafen hätten – statt mir und meinem Husten zuzuhören.

So jagte mich meine Mama mehr als einmal mit dem Löffel Saft um den Wohnzimmertisch herum.

Noch heute mag ich den Geschmack von manchen Arzneimitteln nicht sehr, auch wenn es da Verbesserungen gegeben hat. Einmal ist mir ein Hustensirup in der Apotheke heruntergefallen. Das war ein Retro-Flash, Brrrrr! Famel – den gibt’s inzwischen nicht mehr. Das Zeug war eklig.

Darum frage ich auch im Normalfall nach, wenn eine erwachsene Person nach einem Sirup verlangt: „Soll es wirklich ein Sirup sein? Da gäbe es noch langwirkende Kapseln oder ersatzweise Tropfen....“

 

Mögt ihr Arzneimittelsirupe?

Wann hattet Ihr das letzte Mal einen und nach was hat das geschmeckt?

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Pharmama 08/05/2012

Ah ... Methode: Besser schlecht als wirklich übel?

Pharmama 08/05/2012

und das ist genau der, den man dann unbedingt nehmen *muss* - richtig? Kein Weg drumrum ...

Pharmama 08/05/2012

Bei uns gibt's Motilium lingual - für genau das Problem. Die nehme ich bei Übelkeit bei Migräne - und weil dann die Schmerztablette eine Chance hat, durch den Magen zu kommen.

Löwenzahn 08/05/2012

Als Kind habe ich das aufgelöste Alcacyl immer sofort herausgekotzt, weil es so widerlich war.
Heute habe ich Mühe mit grösseren Tabletten ohne Überzug, so kriege ich beispielsweise ein normales Dafalgan kaum runter- der Würgereiz nimmt sofort Überhand. Kapseln oder kleine Tabletten gehen problemlos. Tropfen und Sirupe sind auch keine Favoriten, aber wenns sein muss...

Pharmama 08/05/2012

Löwenzahn: Es gibt Paracetamol-Tabletten mit Überzug, die sich viel besser schlucken lassen. Einfach mal in der Apotheke nachfragen.

Mr. Gaunt 08/05/2012

Prospan ist aber noch lecker. Helix ist grauslich.
Flüssigkeiten haben schon ihren Sinn. Es gibt viele Menschen, die Tabletten oder Kapseln schlecht schlucken können. Da sind Tropfen oder Sirupe ein Segen. Bei Kindern kommt die Dosierungsproblematik hinzu.

Li 08/05/2012

Meine schlimmste Erinnerung ist ist das Wurmmittel. Meine Eltern haben das als Tablette bekommen und ich musste den widerlichen Saft trinken. Einmal roter und einmal weißer, beide waren ganz ganz übel.

Maria 08/05/2012

Als Sirup wurde nur Thymiansirup wirklich gerne getrunken, und als Tropfen hatte ich vor ein paar Jahren mal irgendwelche mit Codein, die waren auch ganz gut aromatisiert (Minze oder Thymian, weiß nicht mehr)

Wie bewahrt man eigentlich angebrochene Sirups richtig auf, die gekühlt werden müssen? Als sehr kleines Kind (so mit 1 oder 2 Jahren) trank ich wohl mal in einem unbeobachteten Moment eine halbe Flasche Antibiotikum aus; damals gab es aber wohl noch nicht diese kindersicheren Deckel. Aber selbst heutzutage ... ganz oben hinten im Kühlschrank, okay, aber mehr kann man da auch nicht machen, oder?

Heutzutage Medikamente fast ausschließlich als Tabletten. Bei Kapseln bin ich - als Vegetarier - sehr zurückhaltend, weil die meistens aus Gelatine sind. Wird sich das eigentlich irgendwann ändern? Bin z.B. recht ordentlich laktoseintolerant, aber Laktase (zum auswärts Essen) habe ich bis jetzt nur in Kapselform gesehen.

no0815girl 08/05/2012

Ich hab lieber Tabletten - ausser bei Hustensirup, da trau ich dem Sirup irgendwie mehr zu, obwohl ich auch da lieber Tabletten nehmen würde. Aber der Sirup beginnt bereits zu wirken, wenn er die Kehle runterrinnt. Brauche ich mal einen Tag Ruhe vom Husten, nehme ich auch Tabletten, aber für die erste Hustenerleichterung muss es Hustensirup sein. Vom Geschmack her bin ich auch kein Fan von medizinischen Säften. Ich mag schon keine Schokolade mit Vitaminen oder solches Zeug :D

Ansonsten bin ich Tabletten schlucken durch meine chronische Krankheit gewohnt. Praktisch ist, dass man das auch nach dem Zähneputzen tun kann, ein Sirup schmeckt dann definitiv eklig.

Beatrix 08/05/2012

Ich liebe Tussamag und selbstgemachten Honig-Zwiebelsaft. Mein Kind mag Prospan ;-)

Perennemente Sloggata 08/05/2012

:-) ich erbrach immer mit dem Syrup, deswegen musste Mami mir Spritze von einem anderen Antibiotikum machen.

m. 08/05/2012

Schneckensaft!!!!!!! War eine kleine braune Flasche mit einem relativ schlichten weißen Etikett. und suuuuuuuuuuuuuuuuuperlecker!! Habe es als Kind geliebt!
Als ich vor zwei Jahren dann einen wirklich ekelhaften Husten hatte (seit sehr sehr langer Zeit mal wieder) und in die Apotheke bin und es kaufen wollte, hat mich die PTA total entsetzt angeschaut :-( "Schneckensaft? Ja IGITT" und nein, sie kennt das nicht und kann es auch nicht finden oder bestellen :-( Dabei ist das so gut gewesen! Und ja, anscheinend tatsächlich aus Schnecken....
Als Alternative gab sie mir dann Mucosolvan mit, was elendsbitter war und wovon ich Herzrasen bekam. Also Schluss mit Hustensäften, stattdessen inhalieren und Tee mit Honig trinken ;-)

Was ich als Kind in flüssiger Form wirklich GEHASST habe waren die supertollen rosa Antibiotika gegen Angina, die ich ca. 3x das Jahr nehmen durfte *brrrrrrrrrrrr* Sowas bitteres ist einfach unzumutbar...

katrinelli 08/05/2012

Bin definitiv eher Tabletten-Fan, wobei meine KInder bei Säften zum Glück nicht mäkelig sind. Bronchipret (Thymian plus Efeu) schmeckt lecker. KIndheitserinnerung: Mixtura solvens, Hustenlöser mit Lakritzgeschmack - leeeeecker!

Pharmama 08/05/2012

Liebe Schneckensaft Anhänger: das gibt es heute noch. Siehe hier: http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Schneckensaft
wie man lesen kann ist das im Normalfall Eibischsirup - und so kenne ich das auch. Es ist nicht mehr ganz einfach zu besorgen, aber das gibt's noch.
Richtigen Schneckensaft kann man sich noch selber machen. Ein Rezept (für mutige) findet sich hier: http://www.henriettesherbal.com/archives/best/1995/slugslime.html

Librarian 08/05/2012

BEN U RON-Saft (auf den ich als Kind auch abgefahren bin) gibt es noch im Handel. Gab es bei uns bei Kopfschmerzen und Fieber.

Als Kind habe ich lieber die Säfte als die Tabletten genommen, wenn es sein musste. Da ich oft Mittelohrentzündungen hatte, musste ich da immer mal wieder einen antibiotischen Saft nehmen, der milichig weiß war und nach Vanille geschmeckt hat.
Überdosierungsgefahr war bei uns nicht wirklich gegeben, da mein Vater wie ein Schießhund über das Arzneischränkchen gewacht hat ;)

Mittlerweile nehme ich lieber Tabletten, da diese problemloser unterwegs genommen werden können, bzw. besser in die Handtasche oder in meinen ohnehin schon vollen Rucksack passen.

Was den Geschmack von Medikamenten angeht kann ich mich ganz gut zusammennehmen wenn's auch mal ekelig wird. An meine Grenzen bin ich allerdings bei ziemlich dicken Amoxycilin(?)-Tabletten gekommen. Die waren 1. riiiiesig und 2. haben die so dermaßen gestunken - nach etwas, dass ich irgendwie immer mit Diesel-Treibstoff in Verbindung gebracht habe. Und das jedes Mal, wenn ich die nehmen musste. Zum Glück sind die Mandeln jetzt endlich raus und as Amoxy kann mir (hoffentlich auch weiterhin) gestohlen bleiben.

Ilana 08/05/2012

Nein - aber noch schlimmer sind Tropfen, da hab ich als Kind schon immer erbrochen (wegen dem Geschmack), selbst wenn es die auf Zuckerstückchen gab. Dafür konnte ich Riesentabletten schlucken. Heute muss ich ob klein oder groß danach was essen (ein Bissen reicht) - weil die Dinger im Hals stecken bleiben.

Kati 08/05/2012

Ich habe als junger Mann mal Tabletten gegen meine nervösen Magenbeschwerden bekommen. Die gab es damals cum Belladonna oder auch sine. Ich hatte die Version cum B. Die Dinger haben so herzerweichend Sch...... geschmeckt, dass ich mir jeden Morgen überlegt habe ob das
Zeug einnehme, oder den ganzen Tag Schmerzen habe.

Kati 08/05/2012

Hier in D als Phytohustil Hustenstiller im Handel, hervorragende Wirkung. Und wegen des Geschmackes bekam ich auch noch keine Morddrohungen (weder von den Kindern noch von den Eltern).

Marika 08/05/2012

Ich habe Dimetapp geliebt. Es gab noch einen anderen Hustensirup, dessen Namen ich nicht mehr weiss, er schmeckte irgendwie nach Anis - fand ich eklig.
Als Erwachsene hatte ich Benocten in Tropfenform (die Tabletten gehören zu den ganz wenigen Tabletten, die mir irgendwie im Hals "steckenbleiben", auch wenn das ja angeblich nicht möglich sein soll und ich sonst problemlos mehrere Tabletten und Kapseln auf einmal schlucken kann) - lecker, ganz im Gegensatz zum Sanalepsi. Zudem hatte ich mal den Deroxat-Saft (gut geeignet zum Ausschleichen) - dickflüssiges Etwas, das, wenn ich mich recht entsinne, angeblich nach Orangen schmecken soll.
Was ich heute noch sehr häufig nehme ist Iberogast. Lecker ist es nicht, aber ich habe mich längst daran gewöhnt, immerhin hilfts.
So richtig eklige Arzneimittel hatte ich, glaube ich, noch nie. Zumindest nicht so, dass ich es nicht hätte runterschlucken können.

Warum sind eigentlich manche Tabletten aromatisiert? Die Ponstan-Filmtabletten schmecken nach Vanille. Die schluckt man doch sowieso direkt runter, wäre der Geschmack ohne Aroma direkt so eklig?

NK 08/05/2012

Wenn ich so die anderen Antworten sehe: Könnte auch sein, dass Mucosolvan das leckere von beiden war. Ich persönlich bevorzuge gegen Reizhusten sowieso Schoki. Hilft auch nicht, schmeckt aber von allen freiverkäuflichen Mittelchen am besten ;)
Und wenn's wirklich schlimm ist, gehe ich selbstredend zum Arzt.

Pharmama 08/05/2012

Jaaa ... wenn man Lakritz mag....

Pharmama 08/05/2012

Ja, ist mir auch schon aufgefallen, dass die Ponstan nach Vanille riechen. Die Generika dagegen nicht - und die schmecken auch nicht übel (okay, ich lasse sie auch nicht im Mund zergehen) ... warum das so ist, weiss ich also nicht, aber ... so kann man zumindest auch mit Verbundenen Augen Original von Generikum unterscheiden. (Un-nötigerweise)

Pu 08/05/2012

Ich bekam vor einiger Zeit folgendes verschrieben: Amoxibeta 1000 mg Tabs. "Tabletten zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen". Erdbeer-Zitronen-Aroma (wer DAS als Erdbeer-Zitrone erkennt, leidet ganz sicher an höchstgradiger Geschmacksverirrung).
Das schmeckt absolut scheußlich. Wird in puncto Ekelhaftigkeit höchstens von Lebertran übertroffen.
Dagegen waren meine "Kindermedikamente" damals wahrhaft köstlich. Hustensaft mit ziemlich würzigem Kräutergeschmack und Lutschtabletten mit Zitronennote, aber doch medizinisch genug, um nicht alle auf einmal ...

Merle 08/05/2012

Ich hasse die meisten flüssigen Medikamente. Irgendwie scheine ich sehr ausgeprägt bitter zu schmecken und selbst der süßeste Hustensaft (also laut anderen süß), schmeckt für mich nur bitter. Ganz schlimm fand ich Hustentropfen mit Codein. Die hätte ich am Liebsten gleich wieder ausgespuckt. Ich muss dann auch immer so halb gezwungen werden, sowas zu nehmen.

Furchtbar waren auch die Korodin. Die schmecken so grässlich.

Als ich meine Mandeln vor ein paar Jahren raus bekommen habe, hatte ich dann danach die Wahl zwischen Zäpfchen und Tropfen. Da ich Zäpfchen auch nicht unbedingt mag, hab ich dann einfach auf Schmerzmittel verzichtet.

Von daher bin ich froh, dass es meist doch eine Alternative in Tablettenform gibt. Oder in Spritzenform. Mein Eisenmangel ist meist so schlimm, dass irgendwas Flüssiges oder Tabletten nicht helfen würden und deshalb bekomme ich so einmal im Jahr Eisenspritzen und ich bin sehr dankbar, dass ich da nichts trinken muss.

Nur bei Mönchspfeffer, was ich zur Zeit nehme, überlege ich auf Tropfen umzusteigen, nachdem eine Bekannte (Hebamme) mir gesagt hat, dass die wohl besser wären und für den Kinderwunsch würde ich sogar Tropfen nehmen. :-)

delfinstern 08/05/2012

Mucosolvansaft fand ich als kind ganz lecker. Aber die Brausetabletten waren bäääh. Der Geschmack vom Wasser war dann extrem chemisch und meistens Geschmacksrichtungen, die ich eh nicht mochte (Brombeere oder der gleichen)
Aktuell ist es verschieden, große Tabletten/Kapseln sind meistens nicht so toll. Grade wenn ich krank bin, hab ich meistens auch Halsschmerzen und da ess ich lieber flüssiges als hartes. Brausetabletten gehen gar nicht, Saft ist meistens ok. Man kann ja danach noch einiges Trinken, dann ist der geschmack nicht ganz so süß.

Mr. Gaunt 08/05/2012

Viel mehr als hinten und oben im Kühlschrank kann man nicht machen. Und auf keinen Fall irgendwelche Reste behalten. Bei den Antibiotika-Säften ist die Gefahr einer wirklich gefährlichen Überdosierung eher gering. Anders sieht das bei Paracetamol (z.B. Benuron) aus.
Gute Alternativen zur Gelatine-Kapsel aus Cellulosebasis gibt es seit einigen Jahren und sie werden immer mehr eingesetzt. Allerdings sind diese teurer als Gelatinekapseln und bei Umstellung auf neue Kapseln werden sehr teuere Stabilitätsuntersuchungen fällig. Das lohnt sich dann gerade bei kleinen Produkten nicht, denn der Verbraucherdruck ist nicht sehr groß.

Lottea 08/05/2012

Ich habe als Kind "Pectocs" oder so geliebt. Der war gegen Husten und war rosafarben. Der Geschmack war süßlich und fruchtig ;)

Vor einiger Zeit hatte ich einen Hustensirup mit Spitzwegerich ?!?!, davor habe ich mich echt geekelt. Die ganzen pflanzlichen braunen Brühen sind widerlich. Bin allerdings auch recht empfindlich bei Geschmäckern, ich fang dann schon mal schnell an zu würgen

Mr. Gaunt 08/05/2012

Der Geschmack muss nicht zwingend eklig sein, aber mit ein wenig Aroma (oft Vanille) und Süßstoff im Film macht man es empfindlichen Personen meist einfacher.
Damit kann z.B. ein leicht muffiger Geruch oder Geschmack überdeckt werden. Andere Patienten mögen den im Mund leicht glitschigen Film nicht, der beim Herunterschlucken helfen soll. Auch da kann etwas Aroma den Igitt-Schalter im Gehirn ausschalten.

Mr. Gaunt 08/05/2012

Zur Entschuldigung meiner Kollegen aus der Entwicklung muss man sagen, dass bei Amoxicillin es praktisch ausgeschlossen ist, eine gute Tablette herzustellen, die suspendiert schmackhaft schmeckt.
Ein Gramm der Tablette ist schon Wirkstoff, da bleibt nicht mehr viel Platz für den Rest. Bei Trockensäften zum Auffüllen in der Flasche geht das besser.

Wild Flower 08/05/2012

Ben-U-Ron habe ich als Kind auch mal überdosiert, allerdings brav mit dem Löffel. Deshalb ging der Großteil daneben, während ich nachts schlaflos war und unbedingt regelmäßig meine Medizin nehmen wollte... es war also halb so schlimm. :-)

zimtapfel 08/05/2012

Ich mag Tabletten allein schon deshalb lieber als irgendwelche Säfte, Sirups, Tropfen, weil sie viel besser/einfacher zu dosieren sind. Eine Tablette ist eine Tablette ist eine Tablette. Aber ein Löffel ist nicht ein Löffel, will sagen, Löffel haben keine einheitliche Standardgröße. Und beim Tropfen abzählen, wer kommt da nicht spätestens ab 20 schnell mal beim Zählen durcheinander?

Timo 09/05/2012

hallo erstmal danke für diesen Blog macht immer Spaß zu lesen :)
ich weiß nicht ob es den noch gibt aber früher als Kind habe ich so einen Hustensaft bekommen mit einem Blatt auf der Verpackung der hat super geschmeckt ^^ heute Jahre später nehme ich gelegentlich Diazepam Tropfen von ratiopharm brrrrr das bitterste was ich jeh geschmeckt habe :D

Desaya 09/05/2012

Hier ich...
Sirupe und das Brausetablettengedöns (ausser Pretuval C und NeoCitran, die beiden gehen wenns mir wirklich dreckig geht) gehen gar nicht... ich bin ein Pillenfresser :)

Nur schon der Geruch von diesem Gesupp löst einen Würgereflex aus bei mir.

buecherherz 09/05/2012

In meiner Familie sind wir ja ziemliche Medizin- und Arzt-Verweigerer (wir würden würden bei einer Erkältung auch nie zum Arzt gehen, da müssen wir schon halb tot sein. Dafür gehen wir wieder sehr vorbildlich zu allen Fachärzten einmal im Jahr zur Kontrolle).
Das höchste der Gefühle sind bei mir alle paar Monate mal Schmerztabletten.
Darum kann ich zu heutigen Hustensäften nichts sagen. Ich weiß nur, dass ich es als Kind immer wieder ausgespuckt habe. Das hat mich wahrscheinlich so geprägt, dass ich mir selber niemals mehr welchen kaufen würde. Egal, wie viel besser es mir dann ginge.

Andrea 09/05/2012

Als Kind hatte ich auch leckeren Hustensaft, den meine Ma mir allerdings meistens, trotz Husten, verweigerte, weil da Codein drin war und sie fand, das wäre zu gefährlich.
Prospan, was ich jetzt manchmal vom Arzt verschrieben bekomme, finde ich allerdings gar nicht lecker. Ich mag diese Sirup-Schwabbel-Konsistenz nicht gern und da ich Tabletten bis zu einer bestimmten Grösse ganz gut hinunterbekomme (mit einem Löffel Essen;-) ), nehme ich lieber die. Meist versuche ich aber, den Husten erstmal mit dem Zwiebel-Honig-Saft loszubekommen.

Am schlimmsten finde ich vom Geschmack her die Korodin-Tropfen gegen niedrigen Blutdruck. Davon musste ich mich schon öfters übergeben - dann habe ich lieber gelitten, als mir dieses Zeugs anzutun. Glücklicherweise gibts das jetzt auch in Kapseln, die allerdings nicht so rasch wirken.

leocat 09/05/2012

Sirup! Baah! Ich finde schon Tropfen grenzwertig (außer Bromhexin - die liebe ich) - aber Saft/Sirup war mir schon als Kleinkind ein Graus. Sobald ich es äußern konnte, habe ich beim Kinderarzt immer nach Tabletten verlangt. Was manchmal ein Problem war, weil es das Medikament in der geringen Kinderdosierung gar nicht in der Form gab.
Letztens habe ich mal - weil nichts anderes im Haus - Prospan genommen. Buah. Ich versteh mein Kind, dass es das Zeug auch nicht mag.

Cora 09/05/2012

Siruparznei...schon lange nicht mehr genommen.. :o) Allerdings kann ich mich daran erinnern, dass ich früher bei Fieber, Erkältung immer Gelonida NA Saft bekommen habe. Den habe ich ganz gern geschluckt, weil er sehr süßlich schmeckte. Übrigens habe ich eben mal nachgelesen und das Zeug scheint ja für Kinder nicht geeignet zu sein. Tja, in den 80ern hat man sowas wohl noch nicht so eng gesehen und am Leben bin ich auch noch. :o)

Bruno 09/05/2012

Mucosolvan ist geradezu lecker.

Aber ich habe auch kein Problem mit ekeligen Zubereitungen.

muttimeckert 09/05/2012

Noch heute - und das war in früheren Jahren nicht anders und teilweise extremer - schaffe ich es, mit einzelnen Schlucken ca. 1 Liter Flüssigkeit an der zu nehmenden Tablette vorbei zu schleusen.
Voller Verzweiflung stelle ich fest, dass die Pille immer noch auf meiner Zunge liegt - vorne, hinten, seitlich ...

Darum war ich stets dankbar für die Darreichungsform Sirup oder Saft oder Tropfen. Oder aber auch Tabletten, die man mit einem Löffel zu Pulver zerdrücken kann.

Seri 09/05/2012

Es gibt wahrscheinlich nix ekligeres als die extrem bitteren Metamizol Tropfen die ich hier hab..da muss man sich regelmäßig überlegen ob man nicht lieber doch Kopfschmerzen hat :/

gibts das Zeug eigentlich auch als Tabletten?

Wolfram 09/05/2012

Bei mir kommts nur auf die Größe an, und auf die Umhüllung. Die billigsten Schmerzmittel-Tabletten (Ibu- oder Dafalgan-Generika) sind 1ct-groß, 4mm dick und rauh. Krieg ich nicht runter. Ich verlang immer welche mit Umhüllung, die sind dann komischerweise auch kleiner.
Mein Vater kann gar keine Tabletten schlucken, das artet immer zum Drama mit Erstickungsanfällen aus, weil die irgendwo im Rachenbereich hängenbleiben. Ist erblich, seine Mutter und seine Tante hatten das auch. Tja, nu kriegt er's im Tropf... :(

fraeuleinmama 09/05/2012

Ich habe als Kind sowohl Tabletten als auch gesüßte Medikamente gehasst.
Einee meiner ersten Kindheitserinnerungen ist dieses furchtbare Erdbeerbärantibiotikum - meine tern mussten mich festhalten und mir irgendwie den Mund aufhalten, um das Zeug in mich reinzubekommen... Uah. da war ich wohl so drei oder vier Jahre alt.

Heute komme ich mit flüssigen Medikamenten halbwegs zurecht, Prospan Hustensaft geht, alles andere mit VIEL Überwindung.
Was richtig schlimm war waren die Antibiotika gegen Mandelentzündung -Xiclav. Die Tabletten waren riesig, haben furchtbar gestunken und ich musste sie noch dazu in Wasser "lösen" - haha, wirklich löslich waren die nicht, am Boden des Glases lag dann die zerbröselte Tablette. E-kel-haft... Nach der Einnahme musste ich immer mit dem Brechreiz kämpfen.

Was ich auch eklig finde ist Solubitrat Blasentee - riecht toll nach Kräutern und schmeckt widerlich künstlich gesüßt. Igitt.

Susanne 09/05/2012

Ich kann mich erinnern, dass ich in meiner Kindheit einen Hustensaft total lecker fand. Der stand im Kühlschrank und irgendwann war die Flasche leer, obwohl ich schon länger keinen Husten mehr hatte... Meine Mutter staunte nicht schlecht ;) Die Marke wirds heute nicht mehr geben, war zu DDR-Zeiten.

Mein Sohn bekam für seine obstruktiven Bronchitiden immer Spasmo Mucosolvan Saft verschrieben. Er hat ihn anstandslos genommen, wollte manchmal noch "Nachschlag", den ich ihm natürlich verwehrte.
Fiebersaft nimmt er bei Bedarf auch freiwillig, wobei ich den Geschmack ja echt grenzwertig finde (habe ihn mal ausprobiert, als ich nach einer Zahn-OP keine Tabletten nehmen konnte).

Ich selbst bevorzuge heute Tabletten, meine Tochter nimmt jetzt auch lieber eine Schmerz- oder Fiebertablette statt einem ekligen Saft. Saft/Sirup gibts in unserer Familie nur für die Kinder. Wenn ich Husten habe (dank Asthma wird daraus ja meist eine Bronchitis) schwöre ich auf die Gelomyrthol forte-Kapseln zur Schleimlösung.

Anna_k 09/05/2012

Ich mag Hustensirup, in den letzten Jahren hatte ich meistens Bexin, wenn ich mal krank war.

Zumindest mag ich das Zeug, so lange ich kein richtiges Essen runterbringe. Sobald ich anfange, den Sirup weniger zu mögen, ist der Husten mehr oder weniger ausgeheilt.

Catilina 09/05/2012

Als kind war ich richtig häufig krank und musste ständig Antibiotika in Saftform zu mir nehmen. Die hatten meistens Himbeer- oder Bananengeschmack. Seid dem mag ich nichts was nach diesen Früchten schmeckt, werder Bonbons oder sonst irgendwelche Sachen.
Zum Glück mag ich mitlerweile die echten Himbeeren und Bananen wieder. :-)

dvizard 12/05/2012

Die Antibiotika bei Mittelohrentzündung fand ich als Kind auch richtig schlimm. Vor allem bekam ich 3 oder 4 Mal das hässliche Bananending und nur ein einziges Mal das Himbeerteil, das ich eigentlich noch ganz OK fand...

Und das macht man, damit es die Kinder lieber nehmen, oder? Also ich hätte wohl schon damals lieber Tabletten genommen :)

Den Resyl-Hustensirup mochte ich dafür sehr gerne. Heutzutage nehme ich den aber nicht mehr, dafür die herrlichen Resyl plus-Tropfen mit dem brennenden Anisgeschmack und dem guten Codein :)

dvizard 12/05/2012

Ah aber was auch noch ziemlich übel ist, sind die Acetylcystein-Tabletten oder so, die schleimlösend wirken sollten. Sonst habe ich mit Tabletten eigentlich kaum Mühe...

McCloud 12/05/2012

Mir keimt da ein Verdacht auf. Falls ich falsch liegen sollte, entschuldige ich mich gleich vorab.

Wie nimmst Du die Dinger? Löst Du sie vorher in Wasser auf oder schluckst Du die Tabletten zum Schleimlösen pur?

dvizard 13/05/2012

So genau kann ich mich gar nicht mehr erinnern, aber ich glaube, ich habe sie pur genommen und dann mit Wasser runtergespült? Müsste aber nachschauen, was das überhaupt genau für ein Produkt war. Sie waren schon nicht so, dass man sie nicht runtergebracht hätte, aber der Schwefel vom Acetylcystein war bäh :)

McCloud 13/05/2012

Das war nicht der Schwefel, der da so bäh geschmeckt hat. Die schleimlösenden Acetylcysteintabletten sind fast nur als Brausetabletten im Handel. Brausetabletten sollen (im Gegensatz zu normalen Tabletten) vor der Anwendung in ein Glas Wasser geworfen werden, worin sie sich sprudelnd auflösen und dann ein leicht säuerlich schmeckendes Getränk ergeben.
Wenn man die Tabletten pur schluckt, bekommt man das Sauere pur und konzentriert ab. Das sollte dann extrem sauer schmecken.und auch etwas auf der Zunge bitzeln. :-)