Es schreibt Leserin Christine aus Katalonien:
Am Samstag kam zu mir einer in die Apotheke und wollte Glycerol in
Pulverform kaufen. Das wäre für ein Rezept, um etwas zu kochen.
Kennst du Glycerol (was ich als hygroskopische Flüssigkeit kenne) in
Pulverform? Oder meinte der Nitroglycerin? Aber damit kocht man ja nun
auch nicht. Ich hab ihn dann gefragt, ob sich jemand mit ihm einen
Scherz erlaubt hat. Abgeben konnte ich natürlich nichts.
Naja, es gibt immer wieder Lehrchefs, die sich mit den Auszubildenden Scherze erlauben, indem sie sie losschicken, etwas zu besorgen, was es offensichtlich nicht gibt.
Wir hatten in der Apotheke auch schon solche Anfragen:
Nach Curryblüten – Curry ist eine Gewürzmischung (aus Kurkuma, Koriander, Kardamom, Ingwer, Nelken, Zimt und mehr) das kommt nicht von einer Pflanze mit dem Namen.
Owidum-Tropfen – einmal laut sagen, dann weiss man, dass es das nicht gibt.
Mückenfett – ja, klar.
Wasser in Pulverform oder Kristallwasser ist auch etwas nettes. Kristallwasser ist in Kristallen gebundenes Wasser. Beispielsweise beim Kupfersulfatpentahydrat.
Von meinem Mann mit Mechanikerausbildung kenne ich folgende Besorgungen:
Feilen-Fett– für besonders glatte Oberflächen
Kolbenrückzugsfeder
Zündfunken
Und bei meinem Computer-techniker-Freund wollte jemand ein W-LAN Kabel haben ..
Wer in der Apotheke seine Pharmaassistentin oder den Apotheker im Praktikumsjahr verarschen will, dem empfehle ich dieses Rezept (von Stefan. Merke: die besten Rezeptefälscher sind Apotheker selber, wir wissen, wie die Dinger aussehen müssen)
Doch, doch. Pasta Theobromae gibt es. Steht schliesslich auch im Wichtel
Und auf was für „Mission impossible“ seid ihr als Auszubildende geschickt worden?
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Zum Glück auf keine. Mein Bruder war bei der Bundeswehr, da haben sie die Neulinge auch immer durch die Gegend geschickt. Einen Schlüssel holen für einen „Sammelplatz unterm freien Himmel“ (wie auch immer der heisst).
du meinst bestimmt den „Verfügungsraum“
Eine Freundin von mir sollte in ihrer Lehre zur Damenschneiderin mal kariertes Garn aus dem Lager holen!
Bei Schreinern gibts den Anschleifer, bei Schneidern den Anschneider, wenn zuviel geschliffen bzw. geschnitten wurde.
Bei Automechanikern hab ich auch schon von der Packung Druckluft gehört, wobei diese nach hinten losgehen kann: Irgendeine leere Verpackung mitbringen und sagen, dass die wohl ein Leck hatte und daher kein Überdruck mehr vorhanden ist.
Aber mir gefallen bei solchen Scherzen die eh besser, bei denen der Lehrling eine Chance auf Revanche hat (wenn er sich etwas anstrengt).
Guten Morgen allerseits!
Kann da ne Geschichte aus zweiter Hand erzählen:
Da wurde der Lehrling, im ersten Lehrjahr natürlich, einer Schreinerei von seinem Chef in das nächste Baugeschäft geschickt, um dort die bereits bestellte ‘Luftblase für die Wasserwage’ abzuholen.
Jetzt war der Besitzer des Baugeschäftes auch ein Freund des Schreiners und in den Spass eingeweiht und gab diesem, als er obige Bestellung abholen wollte, ne riesige Schachtel mit, welche der Lehrling dann mit den ÖV mühsam in den Lehrbetrieb zurücktransportieren durfte…
Oder so bei uns passiert:
Die Pharma-Assistentin im ersten Lehrjahr wurde von derjenigen im dritten Lehrjahr beauftragt, bei der Firma Hänseler (Grosshandel für chemisch/technisches Allerlei) abzuklären, was denn der Unterschied zwischen Ameisensäure und Meisensäure wäre.
Die Telefonistin von Hänseler nahm’s jedenfalls mit Humor. Nur die Lehrrochter fand das Ganze natürlich nicht so lustig.
Na und bei uns im Büro gab es zwei (ewrzählenswerte) Annekdoten:
1) Der Azubi wurde zum Formularschrank geschickt, um ein „Steuerhinterziehungsanmeldungsformular“ zu holen. Da es sich nicht im Schrank befand (welch Wunder), musste er tatsächlich auf das Finanzamt fahren um die Dinger zu besorgen, die wären doch so unheimlich wichtig, und wie die ausgehen könnten, und überhaupt.
2) Und da war noch die Schreibtischinventarliste, die IMMER zum 01.09. vom Chef verlangt werden würde und man am besten sich sofort dran machen sollte, nicht das es Differenzen geben würde usw usf. Also zählen: 26,3 Büroklammern, 22 Gummiringe, 2 Bleistifte…….
In meiner ersten Woche an der Uni wurden wir ins Physik-Hochhaus (14 Stockwerke!) geschickt, und sollten den „Hilbert-Raum“ finden. Als Bonusaufgabe stand darunter: Ist er abgeschlossen? Wenn ja, wer besitzt den Schlüsel dazu.
Auch ein beliebter Scherz ist die „Schachtel Mauszeiger. 1280×1024 Kompatibel, Weiß“, die von Zeit zu Zeit mal auf der Bestellliste für die Sekretärin gelandet ist.
Jaja, der Hilbert-Raum – den suchen an meiner Alma Mater auch schon Generationen von Informatikern.
Bei uns ist es üblich, dass die Anfänger dann von den Eingeweihten zu den Mathematikern weitergeleitet werden *gg*
In meinem ehemaligen Lherbetrieb gab es einen Dauerbrenner. Der klügsten und geschicktesten Stift wurde zum Ambos anschleifen geschickt. Das heißt Ambos Auf den Schubkarren laden, quer durch den Betrieb in die Werkstatt, unerwegs noch ein bischen dies und das von den netten Kollegen in die Schubkarre geladen. Dann musste erst das Ambosklangsspray im Materiallager, die Ambosfeile im Werkzeugmagazin und die dafür nötigen Scheine im Büro XY besorgt weden. Das ganze natürlich immer mit dem Ambos auf der Schubkarre. Denn den durfte man wegen das Flugrosts, oder was auch immer nirgens stehen lassen.
Ich habe mal einen Azubi an mein Auto geschickt, dort die Ausgleichsgewichte für die Wasserwaage zu holen. Ich war sehr erstaunt, als er welche fand.
Das hört sich ja anstrengend an. So ein Amboss hat doch ein ziemliches Gewicht.
Chemielaboranten werden gerne geschickt um einen Benzolring oder Protonol zu holen
Ich kenne das glücklicherweise nicht auf meiner eigenen Lehrzeit
, aber Lehrkollegen meines Mann wurde auch gern losgeschickt, um die Ersatzluftblase für die Wasserwaage zu holen. Meist haben sie dann 1-3 Stunden das gesamte Lager durchsucht… 
) hat allerdings nur einer beim Baumarkt besorgt…
Eine Ersatzlibelle (die gibt es nämlich wirklich
Dabei gibt’s diese Luftblasen überall …
Wir haben Kommilitonen im Studium gebeten, den Benzolringschlüssel, HCl-Plätzchen und das Atomgewicht aus der Materialausgabe mitzubringen.
Und dass der Schütt-Kegel nach seinem Erfinder Gregor Schütt (1843-1903) benannt ist, weiß man ja…
HCl-Plätzchen analog zu den NaOH Plätzchen … macht ja Sinn, oder?
Wir sollten einen Eimer für den Spannungsabfall besorgen und Gewichte für die Wasserwaage.
Spannungsabfall.. herrlich
Das hat mein Mann auch gemacht. Er hieß den Lehrling den Spannungsabfall zusammen zu kehren.
Abends hat mein Mann seinerseits Ärger vom Chef bekommen, weil er den armen Azubi so veräppelt hat.
Mein Vater schickte seine Lehrlinge auch gerne mal auf die Suche nach Ersatzluftblasen für die Wasserwaage oder er gab ihnen einen Eimer und sie sollten Druckluft aus dem Keller holen.
HCl-Krümel zur Herstellung einer Titrationslösung….
Im übrigen: Curryblüten kenne ich, wird manchmal gerne in Heilpraktikertees getan. Das ist kein „echtes“ Curry, riecht aber ähnlich.
http://de.wikipedia.org/wiki/Currykraut
Die Blüten sind in bestimmten Teemischungen von Heilpraktikern (zumindest denen in meiner Nähe) beliebt. Aber die Blüten sind über den Pharmagroßhandel nicht aufzutreiben. Wir haben dann meistens Curryblatt verwendet.
Curryblätter sind aber von einer ganz anderen Pflanze, nämlich von Currybaum. http://de.wikipedia.org/wiki/Currybaum
Nicht, dass der Heilpraktikertee plötzlich eine ganz andere Wirkung hat
Von den Blüten hab ich auch noch nichts gehört, aber die Blätter sind (als Gewürz) lecker.
Grüße!
Verdammt, da waren andere Besserwisser schneller als ich *gg*.
Habe ich aber auch erst gestern oder so gelesen, dass es den Currybaum sehr wohl gibt. (auch, wenn er nix mit unserem Currypulver am Hut hat)
Lustiger Beitrag/Kommentare übrigens.
Sehr beliebt ist auch der Bordsteinhobel und die Siemens-Lufthaken.
Am 3.Lehrtag als Köchin wurde ich in die Metzgerei geschickt um Farbe für Forelle blau zu kaufen…. *grrrrmpf* Gibts natürlich nicht!!! JEDER in der Metzgerei wusste, dass mein Hotel seine Azubis hinschickt um nach der Farbe fragen zu lassen. Echt, ich hätte meinen Lehrherren an die Wand klatschen können
Ein anderer Lehrling musste im Kühlhaus Leinen spannen und Sauerkraut aus der Dose einzeln zum Trocknen aufhängen.
Oh, wie gemein! aber lustig.
Die Geschichte mit dem Sauerkraut kenne ich auch, aber der Neuling, von dem ich’s gehört habe, musste unter erschwerten Bedingungen arbeiten: nämlich im Dunkeln, weil doch jeder weiß, dass Sauerkraut unter Lichteinfluss zu Rotkohl wird…
Als er endlich fertig war und seine Dunkelkammer verlassen hatte, wurde er dann irgendwas besorgen geschickt und seine Kollegen haben das sorgfältig aufgehängte Sauerkraut natürlich gegen Rotkohl ausgetauscht. Als sie ihn dann später wieder ins Kühlhaus schickten und er dort – ohne drüber nachzudenken – das Licht anschaltete, sah er dann die Bescherung, die er dadurch offensichtlich angerichtet hatte…
- da haben die Kollegen aber fast so hart gearbeitet wie der Reingelegte. Cool.
Curryblüten ist nett
Obwohl, die gibt es ja schon:
http://de.wikipedia.org/wiki/Italienische_Strohblume
…allerdings ist das natürlich nicht das Curry vom indischen Gewürz
Aber all diese Currypflanzen braucht man nicht unbedingt zum kochen, oder?
Das Currykraut wird zum Würzen von Reis, Saucen und Fleischgerichten verwendet – also doch, zum Kochen.
)
(ob man es unbedingt braucht, ist eine andere Frage – sichern ihct so unbedingt wie Salz
Ich habe in der Wasserwirtschaft Bürokauffrau gelernt und sollte beim Katholischen Wasserbauamt anrufen und fragen, wann das heilige Wasser geliefert werden soll.
Nachdem ich weder im Telefonbuch noch bei der Telefonauskunft die Nummer erfahren konnte, fast den Tränen nah war, hatte meine Lehrmeisterin ein Erbarmen.
kommt das auch vom Wasserhahnen? So fies.
Ich schicke unsere Azubis gerne auch los um das Kammerwasser aufzufüllen oder die optische Achse zu holen/zu richten.
Beliebt ist auch bei uns in der Augenoptik die Aufgabe die Bildlinien zu sortieren.
Besonderen Spass machte auch immer unser laaanger dünner Karton. Darin wurde fein säuberlich unere betriebseigene optische Achse verwahrt. Kollegin und ich hatten extra eine Hand voller Striche und Punkte aus Tonpapier eingefüllt. Der Karton wurde genauestens waagerecht im Regal gelagert und es war darauf zu achten, ihn nieeemals zu kippen…
Unser Azubi schaute nicht schlecht, als er die optische Achse anscheinen im Karton gekippt hatte und sie nun in Einzelteilen zum Vorschein kam…
ah, göttlich – das Gesicht hätte ich gerne gesehen: Oh weh, ich hab’s kaputtgemacht!
Holt mal ein rundes Kant-Holz!
Der nicht Azubi sondern Praktikant einer befreundeten Azubine wurde einmal quer durch die Druckerei geschickt, um den Sack mit den Rasterpunkten zu suchen. Der gesamte Betrieb hat mitgezogen und ihn von a nach z geschickt XD
Rasterpunkt = Die kleinen gedruckten Farbpünktchen auf Papier etc
Naja…. als geschädigte der vor-digitalen Drucktechnik (Hobby des Vaters) muss ich sagen dass es Rasterfolien mit viiielen Rasterpunken für den Offsetdruck von Bildern gab.
Im Rettungsdienst beliebt: Schiene für den Tawara-Schenkel holen, Schlüssel für den Intercostalraum holen und Blaulichter synchronisieren.
Hier für „Nicht RD-ler“:
Tawara-Schenkel sind Reizleitungen im Herzen. Kann man sich also weder brechen noch kann man diese schienen.
Intercostalraum: Der Raum zwischen zwei Rippen. Ich habe da keinen Schlüssel
Blaulichter synchronisieren: Da diese ja immer gleichzeitig blinken sollen stellt man den Prakti vor der Wache 10 Meter vor das Auto und macht das Blaulicht an. Immer wenn das linke Licht blinkt, muss er mit der einen Hand winken, beim rechten Licht mit der anderen. In der Zeit sitzt man drin und tut so, als ob man angestrengt die Blinkfrequenz justiert.
Blaulichter synchronisieren: das muss ich meinem Mann vorschlagen, wenn er das nächste Mal das Feuerwehrauto generalüberholen muss.
[...] von daniel am Montag, 26. April 2010 in webfounds Bei Pharmama im Blog gibt es den Artikel "Mission Impossible", der von bösen Witzen mit Azubis / Praktikanten handelt. Hier mal ein paar derer, die mir [...]
wir haben immer wieder versucht unsere lehrlinge aus der elektrobranche folgende dinge in der apotheke oder drogerie zu besorgen:
- einen eimer gefüllt mit strom
- vorgebohrte löcher
(das sind die dinge welche mir soeben einfallen, hatten sicher noch andere ideen)
Aus der Gastro kenne ich noch den ‘Kümmelspalter’ oder die ‘Kümmelspaltmaschine’. Außerdem lese ich im Internet oft vom ‘Siemens Lufthaken’
Ich arbeite in der Gastronomie und da werden die Lehrlinge gern losgeschickt um einen „Kümmelspalter“ zu besorgen.
Bei der traditionellen Hausschlachtung auf dem Land werden die jüngsten Teilnehmer oft ans andere Ende des Dorfes geschickt, um das „Wurstbuch“ zu holen. Dort bekommen die Armen oft das größte Buch, das sich im Haushalt finden läßt und müssen es wieder zurück schleppen.
Oder eben auch den Kümmelspalter, der meist irgendein riesiges Teil aus Gußeisen ist
Aus diversen Bundeswehrgeschichten kenne ich noch das Radarwasser. Hochgiftig, radioaktiv und wird trotzdem immer in einem randvollen Eimer geliefert. Der Transport erfolgt dann in voller Montur (mit Schutzhandschuhen und ABC-Maske).
Das wird auch ein Anblick sein!
Hab bei Wikipedia noch das hier gefunden:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Humorarchiv/Liste_der_Ausbildungsinitiationsriten
- „Nein, gib mir einen rechten Latexhandschuh, den linken hab ich doch schon“ (sind beide völlig gleich …)
- „Hol mal die Sauerstoffampullen“
Am 1. April sollten einige Studenten den Assistenten im Labor deuterierten Tetrachlorkohlenstoff besorgen…
…nach 2 Stunden hatten sie es noch nicht gefunden…
…nach Zeichnen der Strukturformel ist es der ersten aufgefallen
Das hat jetzt bei mir auch gedauert: man ersetzt bei deuterierten Stoffen die „H“s durch „D“s … und Tetrachlorkohlenstoff … hat ja gar keine Wasserstoffatome.
W-Lan-Kabel, habs aber als Witz verstanden.
Bekannter sollte die Wasserstrahlschneidschere aus dem Lager holen, und das hat er wirklich versucht…
Es ist der Wahnsinn, was hier schon überberuflich zusammengetragen wurde *lach*
oh wie viele werden sich da auch schon geärgert haben.
Muss direkt mal meine Apotheker fragen, was die sich so ausdenken? Von den Chemikern habe ich auch schon einiges gehört in dieser Richtung, mein Vati gehörte zu dieser Kaste
mein fahrlehrer war ein großer fan der übung „mach mal die motorhaube auf und zeig mir den kupplungsschleifpunkt“. wie gut, dass ich in den theoriestunden aufgepasst hatte und mich somit nicht blamiert habe
.
Oh, ein schöner Thread!
Ich steuere mal die Rezeptwaage der örtlichen Krankenkassenniederlassung bei. Die haben gleich 2 ihrer Azubis mit Transportwägelchen in unsere Apotheke geschickt, um die Rezeptwaage zurückzuholen. Natürlich mit Vorankündigung.
Die Rezeptwaage haben sie auch bekommen. Naja, war eher ein Paket mit drei Backsteinen. Aber schööönn vooorsichtig bitte!
Mich würde ja interessieren, ob sich jemand verzweifelt am Pasta Theobromae Rezept von Dr. Valentiuz versucht hat.
Ja, die PTA – Apotheker Stefan hat als Telefonnummer auf dem Rezept seine Natelnummer angegeben – und als sie das Mittelchen nicht fand – komisch, auch der Grossist kannte das nicht, rief sie dort an. Unglücklicherweise erwischte sie seine Combox, so dass das Ganze dann aufflog
Hihi, schön, das alles mal mit Schweizer Begriffen (Natel, Combox, Grossist) zu lesen
Ich bin als Azubi nie geschickt worden, aber ich schicke gerne, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Da soll dann gerne mal der Deckungsstock aus dem Keller geholt werden oder die Kreide für die Sterbetafeln besorgt werden.
Für alle, die nicht so sehr in der Lebensversicherungsbranche hängen:
Der Deckungsstock ist (vereinfacht gesagt) der Teil des vorhandenen Vermögens, der die Ansprüche der Kunden im Insolvenzfall sichern soll.
Basierend auf den Sterbetafeln wird errechnet, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Kunde innerhalb der Vertragslaufzeit verstirbt und wie hoch demzufolge der Beitrag für den Vertrag sein wird.
Wir haben unsere (krankenpflege-)Schüler früher immer losgeschickt ein steriles Suizidbesteck zu besorgen ..
Gruss
Autsch.
Letztens im Chor wurde ich „geschickt“:
„Singen wir noch was?“
„Ja, alla breve“
Nach einigem Suchen im Notenbuch wurde ich dann aufgeklärt: „alla breve“ = „ruhig fließende Halbe“ – gemeint waren aber „halbe Bier“… in der Chorstammkneipe.
und hier noch einer aus dem Steuerbüro:
Der/die/das Azubi wurde an den Formularschrank geschickt, das Steuerhinterziehungsanmeldungsformular zu suchen. Was, seltsamerweise, gerade „aus“ war. Mist, ist doch sooo wichtig, braucht man doch dauernd. Da „muss“ wohl jemand zum Finanzamt und neue besorgen……
Auch nett: die Schreibtischinventur. Steht ja jedes Jahr zum 01.09. an, der Chef besteht darauf, und wehe die stimmt nicht. Also zählen: 24 Büroklammern, 12 Gummiringe, 3 Bleistifte, 45 Stk. Tucker-Munition usw. usf…..
Bei einem Freund in einer Werkstatt ist es sehr beliebt, die Leute den großen Kupfermagneten holen zu schicken. Dumm nur, dass Kupfer eben nicht magnetisch ist…
Beliebt früher in Krankenhäusern: Die zirkuläre Halsaderklemme, die gerade dringend benötigt würde. In der Backstube wurde dem Azubi geraten, an „dem Paket Zucker da“ (Ammoniak?) mal zu riechen, ob das Zeug schon verdorben sei.
Beliebt in den ersten Mathematik Tutorien: Collatz-Problem durch vollständige Induktion beweisen (nicht möglich), komplizierte Dichtefunktionen integrieren lassen (Ergebnis ist stets 1) und 40 über 38 per Hand ausrechnen lassen (wenn man die Rechenregeln beherrscht spart man sich VIEL Arbeit).
[...] This post was mentioned on Twitter by pharmama, Nico. Nico said: Lehrlinge veräppeln: http://is.gd/bKxO3 Siehe auch die Kommentare! [...]
Auf dem Bau beliebt: die Kurvenschnur, der Siemens-Lufthaken, die Fischhaarpinsel und last but not least Wasserwaagen-Gewichte
Auch beliebt beim Rettungsdienst:
Beim durchblättern der Dokumente auf dem RTW entsetzt sagen: „Ohje, die AV-Blöcke sind leer. Renn doch schnell hoch auf die Intensivstation und hol nen Stapel“
In einer Branche mit DIVI-Protokollen und T-Scheinen (beides gibt es wirklich) klingt sowas garnicht so abstrus.
Für Outsider: Der AV-Knoten steuert die Reizweiterleitung am Herzen zwischen Kammern und Vorhöfen. Ein AV Block ist ein Ausfall dieses Systems.
Oder auch im Einsatz: „Hol mal die Ampulle mit Schüssler Salz Nr. 3″
Und aus dem Krankenhaus: „Hol doch bitte ein Analkatheder von der Station *ganzweitweg*“
…wir sind schon ein lustiges Völkchen
Schüssler Salz Nr. 3 (Ferrum phophoricum) als Ampullen ist zwar selten, weil meist als Tabletten verzehrt, aber existent: http://bit.ly/cZ00Q4
Außerdem gehört das auf jeden guten H-RTW (homöopathischer RTW)! Schliesslich wirkt es bei Apoplex, Commotio, Hypertonie, Hypotonie, Koronarinsuffizienz, Pusteln und Hoher Stirn: http://bit.ly/ferrumphosph
Wie kommt ihr ohne das Zeug überhaupt aus?
Das erinnert mich irgendwie an das Homöopathie-Seminar während der Uni, als die Dozentin bei notfallmässigen kindlichen Fieberkrämpfen Belladonna D6 empfahl. Ich stehe der Homöopathie ja durchaus offen gegenüber, aber das war mir dann doch zu viel.
In der Tischlerlehre kann ich mich an den Drannhobel erinnern.
Bei der Bundeswehr bekam der Dienstabende UVD(Unteroffizier vom Dienst(meist ein Gefreiter oder so)) per Telefon den Auftrag, die Hauptgefreiten Butte oder den Unteroffizier Stube ans Telefon zu holen.
Da beim Bund immer alles immer laut geschieht, stellt sich der Unglückliche also in den Treppenaufgang des Kompaniegebäudes und ruft lauthals „HGButte ans Telefon“, „UffZ Stube ans Telefon“
(HG gesprochen HaaGee, Uffz, so wie mann es liest)
Gott sei Dank hatte ich keinen Dienst am 1 Aprill.
Bei uns müssen die Koch-Azubis am ersten Tag heisses Wasser fürs Abendgeschäft einfrieren. Mit der Begründung heisses Wasser kann man immer brauchen. Die hälfte der Lehrlinge fängt an Eimerweise heisses Wasser ins Kühlhaus zu stellen.
Das ist jetzt aber nicht wahr. Oder? Waaah!
…oder den Azubi losschicken um „unbedingt das Licht im Keller auszuschalten“, in einem Gebäude ohne Ke….
Der Bäckerlerling wurde in die nächste Bäckerei geschickt um die Pastetlipumpe zu holen.
Das Personal der anderen Bäckerei hat den Braten gerochen und den Lerling weiter geschickt in die dritte Bäckerei am anderen Ende des Dorfes.
Auf halbem Weg hat der Lerling gecheckt, dass er veräppelt worden ist.
(Pastetli=Blätterteiggebäck)
Ok, die Benzolringe gibts hier schon …